Feiertags-Schokoladenmousse-Kuchen mit Beeren

Vor Weihnachten bin ich im Netz über das Rezept für einen „Celebration chocolate mousse cake“ gestolpert.
Und weil dieses erstens so aussah als könnte man es auch ohne Probleme glutenfrei umsetzten, zweitens netterweise die Maßeinheiten passend dabei standen und drittens meine Schwester Wind davon bekommen hatte und dann vehement darauf bestand freundlich darauf drang, den Kuchen auch mal essen zu wollen (am besten sofort – hopp, hopp!!!), habe ich ihn in meinem Weihnachtsurlaub für die Bewohner des Mehrgenerationenhaus Herba fabriziert.

Man braucht eine Kuchenform mit 26 cm Durchmesser und:

für den Schokoladenkuchen
50 Gramm Kakaopulver (ich habe Kaba benutzt, weil ich vergessen hatte Kakaopulver zum Backen zu kaufen)
6 Teelöffel kochenes Wasser
200 Gramm Puderzucker
200 Gramm Mehl für Kuchen und Kekse (Meins war von Schär)
2 Teelöffel Backpulver
4 große Eier
200 gramm Margarine
4 Teelöffel Brandy

für das Mousse
600 Gramm Blockschokolade (nicht mehr als 40 – 50 Prozent Kakaoanteil)
900 ml Schlagsahne

zum Servieren
450 Gramm Beeren
Schlagsahne
Puderzucker zum Bestäuben

Und so gehts:

Der Ofen wird auf 180 Grad vorgeheizt. Die Kuchenform wird mit Margarine eingefettet und dann entweder mit Semmelbröseln bestäubt (meine Methode) oder mit Backpapier ausgelegt (im Ursprungsrezept empfohlen).

Für den Schokoladenkuchen wird nun der Kakao in eine große Schüssel gegeben und mit dem heißen Wasser so verrührt, dass ein Brei entsteht.
Nun werden alle anderen Zutaten in die Schüssel gegeben und mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verrührt, der dann in die Kuchenform gegeben wird.
Kurz glatt streichen und dann für circa 40 Minuten (mit der Stäbchenprobe stellt man am besten sicher, dass er fertig ist) in den vorgeheizten Ofen.

So lange der Kuchen noch warm ist, den Brandy darauf verteilen und dann abkühlen lassen.

Da ich die Zutatenmengen aus dem Originalrezept verdoppelt habe, wird der Schokoladenboden sehr dick, daher habe ich ihn nach dem Abkühlen halbiert und die nicht benutzte Hälfte eingefroren.

Für die Mousse wird die Schokolade über einem Wasserbad geschmolzen. Dabei die Schokolade nicht zu heiß werden lassen!
Wenn man so eine flüssige, homogene Masse hergestellt hat, die Schokolade etwas abkühlen lassen und währenddessen die Sahne steif schlagen.
Dann die Schokolade vorsichtig unter die Sahne heben und genauso vorsichtig glatt rühren.

Zum Halbieren des Bodens musste dieser natürlich aus der Form. Um dann die Mousse darauf zu verteilen, kann man ihn entweder zurück in die Kuchenform tun oder mit einem Tortenring arbeiten, je nachdem was man daheim hat beziehungsweise gerade besser funktioniert.

Ab in den Kühlschrank!

 
 
 
Nun die Mousse gleichmäßig auf dem Schokoladenkuchen verteilen, glatt streichen, mit Klarsichtfolie abdecken und für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen.
 
 
 

Vorsichtig den Tortenring entfernen beziehungsweise aus der Kuchenform holen, in Stücke schneiden und mit frischen (oder tiefgekühlen) Beeren (und einem Klecks Schlagsahne) servieren – Guten Appetit!

MnomMnomMnomMnomMnom!

Bei meiner Family ist das Ganze gut angekommen, aber Achtung, der Kuchen hat es in sich und mehr als ein Stück hat erstmal keiner geschafft 🙂

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10 Antworten zu Feiertags-Schokoladenmousse-Kuchen mit Beeren

  1. Guylty schreibt:

    Oh, Gott, ich würde das dann mal als „death by chocolate“ bezeichnen… 🤤 Ich glaub, ich habe soeben nur durchs Lesen meine verbliebenen 8 WW Smartpoints verbraucht.
    Aber gebookmarkt wird das Rezept trotzdem. Danke für die ausführliche Anleitung. Sieht super aus.

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  2. Herba schreibt:

    @Guylty: Das glaub ich gerne *kicher*
    Sie ist super-lecker, wirklich einfach zu machen und einmal im Jahr überlebt man auch die vielen Kalorien 🙂

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  3. Guylty schreibt:

    Muss noch ein bisschen warten – weil Diät – aber dann…

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  4. DoomKitty schreibt:

    Also falls da mal ein nächster Versuch ansteht, bestell ich schon mal ein Stück auf die Arbeit ;D

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  5. Servetus schreibt:

    I’ll skip the cake and just have the mousse, okay? 🙂

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  6. suzy schreibt:

    Das sieht sehr lecker aus!!!

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  7. Herba schreibt:

    @DoomKitty: Ich weiß nicht, ob der den Transport übersteht, von daher würde ich dich dann eher mal zum Kaffeetrinken einladen!

    Gefällt 1 Person

  8. Herba schreibt:

    @Serv: No problem 🙂

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  9. Herba schreibt:

    @Suzy: Definitiv, aber danach braucht man entweder einen Schnaps oder ein Verdauungsschläfchen 😉

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  10. Pingback: Impro-Kuchen | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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