Line of Duty, Staffel 5 (Originalversion)

Police Superintendent Ted Hastings (Adrian Dunbar), Detective Sergeant Steve Arnott (Martin Compston) und Detective Constable Kate Fleming (Vicky McClure) ermittelen wieder.
Nach einem bewaffneten Überfall auf einen Polizeiconvoy, der konfiszierte Drogen transportierte, vermuten die Polizisten von AC-12, dass ein Undercoverpolizist daran beteiligt war.
Die Ermittlungen führen sie auf die Spur von DS John Corbett (Stephen Graham), der in eine Verbrecherorganisation eingeschleust wurde und mittlerweile abgetaucht ist.
Kann das Team die Verbrecher festnehmen und endlich feststellen, wie weit die Korrution in den eigenen Reihen reicht?

Die fünfte Staffel der mittlerweile etablierten BBC-Serie kann zwar wieder mit einer ‚Ermittlung der Staffel‘ aufwarten, setzt aber beim übergeordneten Plot mehr oder weniger wieder da ein, wo die vierte Staffel aufgehört hat: bei der Suche nach dem hochrangigen Polizeibeamten, der mit dem organisierten Verbrechen zusammenarbeitet.
Dass ist insofern ein wenig schade, weil Stephen Graham als DS Corbett nicht ganz so stark im Rampenlicht steht, wie andere Gaststars in vorangegangenen Staffeln.
Trotzdem schafft es Graham eine eindrucksvolle Leistung abzuliefern. Genau wie Rochenda Sandall, die als Verbrecherin Lisa McQueen noch eine Spur interessanter angelegt ist, als Corbett.
Komplettiert wird die Riege der Gaststars mit größeren Rollen durch Anna Maxwell Martin als unsympathische Polizistin Patricia Carmichael und Polly Walker als noch unsympathischerer Gill Biggeloe.
Von der Stammbesetzung konnte dieses Mal vor allem Adrian Dunbar als Ted Hastings glänzen, der sich mit seiner leicht angestaubten Art mal wieder in die Nesseln setzt.
Dafür wird die Charakterentwicklung von Arnott und Fleming ganz stark vernachlässigt, was ich zwar ein wenig schade fand, aber zu Gunsten von Hastings nötig war.
Der Plot ist, wie eigentlich immer, spannend, wenn am Ende auch nicht in letzter Konsequenz überraschend und der Weg für eine sechste Staffel ist damit auch geebnet.
Allerdings würde ich mir wünschen, dass der Hauptplot bald zu einem befriedigenden Ende gebracht wird, denn das dauerhafte Hin und Her wird für mich langsam etwas anstrengend/nervig.
Alles in allem ist auch diese Staffel von ‚Line of Duty‘ wieder Fernsehunterhaltung auf hohem Niveau, die mir wieder viel Spaß gemacht hat, auch wenn manche Dialoge zugegebenermassen ein wenig hölzern daherkommen.

Meine etwas ausführlicheren Eindrücke zu Staffel 1 und 2, Staffel 3 und Staffel 4.

‚Line of Duty‘ bei der BBC
Die Serie im deutschen Fernsehen – Termine
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Der englische Kurztrailer zur Serie:

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8 Antworten zu Line of Duty, Staffel 5 (Originalversion)

  1. Michele Marsh schreibt:

    Herba you and another friend have really convinced me to have a go at this series. I’ll be back reading for awhile but worth the binge?! Was this season on point with you or dipped a bit?

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  2. Herba schreibt:

    @Michele; But be careful. It’s sometimes a bit violent.
    I love it and always can’t wait to binge the current season, so yes it is worth it for me.
    In my opinion the best season was the one with Keeley Hawes (I think season 2) as a guest star but all others are nearly as good

    Gefällt 1 Person

  3. Michele Marsh schreibt:

    Herba, ah thank you for the warning.

    Gefällt 1 Person

  4. rachel schreibt:

    i enjoyed this season, my boyfriend less so. I enjoy the twitterati aswell being silly esepcially about ‚Now stop making a tit of yourself an piss off“ lol

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  5. Herba schreibt:

    @Rachel: Why didn’t your boyfriend enjoyed this season as much?
    Yeah, there are a lot of creative fans of that show out there 🙂

    Gefällt 1 Person

  6. rachel schreibt:

    i don’t know, he lost interest half way through!

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  7. Herba schreibt:

    @Rachel: Ah well, I guess it sometimes happens

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  8. Pingback: Medienjournal: Media Monday #411 | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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