A touch of Greek von Tina Folsom (Out of Olympus 1)

Triton, ein schöner griechischer Gott der Meere und Sohn von Poseidon, macht sich an jede Frau heran, die seine Aufmerksamkeit erregt und schreckt nicht einmal davor zurück die aktuelle Geliebte des obersten Gottes Zeus zu verführen.
Als Zeus Triton in flagranti erwischt ist sein Zorn grenzenlos. Zur Strafe entzieht Zeus dem göttlichen Windhund all seine göttliche Macht und verfügt, dass Triton diese erst wiedererlangt, wenn er es schafft, dass eine menschliche Frau sich in ihn verliebt und zwar nicht auf Grund seines umwerfenden Äußeren, sondern wegen seiner selbst.
Außerdem darf ihm keiner der anderen Götter helfen, dafür erlaubt Zeus es Triton zu sabotieren, um ihm die Aufgabe noch zusätzlich zu erschweren.
In Charleston gestrandet klappert Triton eine Bar nach der anderen ab und findet doch keine Frau, die ihm nicht sofort verfällt.
Nur die gutaussehende Sophia weist ihn ab, weil sie einige enttäuschende Beziehungen mit gutaussehenden Männern hinter sich hat und nicht schon wieder auf einen hirnlosen, oberflächlichen Windhund hereinfallen will.
Die Abfuhr geht Triton nicht aus dem Kopf und erbost beschließt er Sophia eine Lektion zu erteilen. Da diese nach einem Unfall erblindet ist, kann Triton sich ganz leicht in ihr Leben schleichen, ohne dass Sophia bemerkt, dass er der Mann aus der Bar ist.
Wird es Triton, trotz einiger bösen menschlichen und göttlichen Machenschaften gelingen Sophia in sich verliebt zu machen?

Nachdem ich die Scanguards-Vampire-Serie von Tina Folsom sehr gerne lese, war es klar, dass ich irgendwann auch mal in ihre neueste Buchreihe über vier griechische Götter hineinlesen würde.
Als ich mir nun den ersten Band zur Hand genommen habe, war ich sehr gespannt, ob die Autorin es geschafft hat, einen ganz eigenen Ton für diese neue Reihe zu treffen und es freut mich sehr, dass ihr das gelungen ist.
In der Welt der griechischen Götter ist auch nicht alles eitel Sonnenschein, aber sie nehmen ihre Probleme wesentlich leichter, als das Vampire tun, was vielleicht daran liegt, dass sie nicht um ihr Leben kämpfen müssen.
Die vier göttlichen Jungs (Dionysus, Hermes und Eros werden in den folgenden Bänden thematisiert) wollen möglichst viel Spaß zu haben und viele Frauen verführen.
Durch diese Einstellung bringt sich dann ja auch Triton, der männliche Hauptpart des ersten Bandes, in arge Schwierigkeiten. Er ist ein richtiges Schlitzohr, aber dabei sehr sympathisch.
Sophia wird von der Autorin auch sehr nett beschrieben und natürlich ist sowohl sie als auch Triton extrem gutaussehend.
Das Geplänkel zwischen den beiden und auch die Dialoge der Götter haben mich sehr gut unterhalten und alles steuert auf ein wohlverdientes Happy End, wie man es sich eben von dieser Art Buch auch erhofft.
Die Sexszenen sind, wie immer bei Tina Folsom, gut in die Geschichte integriert und der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen.
Wer zwischendurch gerne mal eine amüsante Liebesgeschichte liest, wird an diesem Buch sicher seinen Spaß haben. Mir ging es jedenfalls so und ich werde sicher weiterlesen.

Reihe:
A Touch of Greek (Out of Olympus 1) (Ein Grieche für alle Fälle (Jenseits des Olymps 1))
A Scent of Gree (Out of Olympus 2) (Ein Grieche zum Heiraten (Jenseits des Olymps 2))

Die englische Homepage von Tina Folsom
Der Blog von Tina Folsom

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6 Antworten zu A touch of Greek von Tina Folsom (Out of Olympus 1)

  1. Floradys schreibt:

    Hallo Herba,
    ich bin immer auf der Suche nach guten Büchern (gerne Fantasy, aber weniger Vampire 😉 ) und diese Buchreihe klingt ja wirklich sehr vielversprechend. Habe mir das Buch mal auf meine Liste gesetzt. Danke für den Tip!
    Ich lese übrigens zur Zeit Richard Armitage´s absolutes all-time-favorite Buch „Der Meister und Margarita“. 😀 Die Rezensionen bei amazon sind auch durch die Bank sehr gut. Kann aber noch nicht viel dazu sagen, weil ich erst mit dem Buch (kindle) angefangen habe.

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  2. Herba schreibt:

    Freut mich, wenn ich eine Anregung geben konnte.

    Ich fürchte russische Romane sind nicht so mein Ding, darum werde ich mich vermutlich nie mit RA über das Buch unterhalten können, aber dafür habe ich noch einen Roman über Richard III. auf meiner To-Read-Liste…
    Lass mich doch mal wissen, wie Dir das Buch gefällt…und falls Du dich an die Götter von Folsom ranwagst natürlich auch gerne, wie Dir das gefallen hat 🙂

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  3. Floradys schreibt:

    Kann Deine Zweifel verstehen. Ich muss aber sagen, so nach den ersten paar Seiten, dass bis auf die russischen Namen und Orte/Städte, mich dieses Buch nicht so an einen „typischen“ russischen Wälzer erinnert. Bei russ. Autoren denkt man ja gerne an schwere Melancholie, ein bisschen Trägheit usw. So geht es mir zumindest. 😉
    Aber bis jetzt ist der Schreibstil eher locker und witzig. Mal sehen, wie´s weiter geht. Ich halte Dich gerne auf dem laufenden! 🙂
    Ach ja, hab mir gerade für kleines Geld (wirklich kleines Geld! sonst kosten die Kindle-Editionen fast genauso viel wie richtige Bücher!) die Kindle-Edition von „Ein Grieche für alle Fälle“ runtergeladen.
    Dabei hab ich ja eigentlich noch soo viele Bücher zu lesen! Aaargh.
    Und „König Richard III.“ schlummert übrigens auch noch in meinem Tab! 😉
    Ich hab zu wenig Zeit zum lesen – blöd, dass man arbeiten gehen muss! 😀

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  4. Herba schreibt:

    Mmmmh, vielleicht sollte ich es mir dann doch mal genauer anschauen 😉
    Wobei mein Zu-Lesen-Haufen mittlerweile auch fast die Größe des Erebor angenommen hat. Wie Du schon sagst: Zu viele Bücher und zu wenig Zeit *seufz*

    Zum Thema Fantasy ohne Vampire fällt mir übrigens noch das hier ein: https://minorherba.wordpress.com/2012/09/06/herzen-aus-stein-wachterschwingen-1-von-inka-loreen-minden/

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  5. Floradys schreibt:

    Danke für den Tip! Ich glaube, das Buch ist auch nach meinem Geschmack! Zumal Gargoyles drin vor kommen. Die tauchen ja leider eher selten in Romanen auf. Habe das Buch gleich mal auf meine Wunschliste bei A. gesetzt. 🙂
    Ich habe auch noch einen Tip für Dich: die Buchreihe „Das magische Land Xanth“ von Piers Anthony. Ich liebe diese Bücher und habe sogar fast alle noch mal neu gekauft, weil meine alten Bücher schon ganz zerfleddert vom lesen sind. Die Neuen hüte ich wie einen Schatz, denn mittlerweile kann man die Bücher leider nur noch gebraucht (A. oder booklooker) kaufen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Xanth
    Die ganz aktuellen Bücher (Piers Anthony schreibt immer noch an der Reihe – seit 1977!) gibt es leider nur noch auf Englisch. Aber damit poliere ich mein Englisch immer wieder etwas auf. 😀

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  6. Herba schreibt:

    Ja, ich war beim Lesen auch ganz begeistert, weil es wirklich mal was anderes war!

    Danke für den Tipp, das werde ich mir gleich mal genauer anschauen

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