Hacked – Kein Leben ist sicher

Selfmade-Millionär Mike Regan (Pierce Brosnan) hat alles was er sich jemals erträumt hat: eine wunderbare Frau, eine wohlgeratene Tochter, mehr Geld als er jemals ausgeben kann, ein Hightech-Haus und eine Firma, die Jets an Privatkunden vermietet.
Doch als ein ehemaliger Angestellter (James Frecheville), der sich von Regan schlecht behandelt fühlt, auf Rache aus ist und sich in das Leben des Millionärs hackt, wird Regan plötzlich rundum hilflos.
Kann er sich sein Leben zurückerobern?

Pierce Brosnan gehört zu den Schauspielern, die ich mir eigentlich immer und überall anschauen kann, was vielleicht daran liegt, daß ich mit seinem Remington Steele groß geworden bin.
Aber ‚Hacked‘ bietet natürlich auch brandaktuelles Themen, nämlich die Abhängigkeit der westlichen Welt von Technik und Datensicherheit beziehungsweise den Umgang mit Datenmissbrauch.
Alles in allem sollte das reichen, um einen zumindest soliden Film zu garantieren, aber leider war das hier meiner Meinung nach anders.
Brosnan dominiert das Geschehen, spielt den selbstbewußten Alphamann sehr gekonnt und ist für mich immer noch ganz nett anzuschauen, auch wenn der Lack an manchen Stellen doch mittlerweile etwas gelitten hat.
So wie die Rolle von Mike Regan ausgelegt ist, konnte ich erst einmal darüber hinwegsehen, wie vertraulich er direkt mit seinem Mitarbeiter umgeht, obwohl James Frecheville als Ed ‚Psycho‘ unsichtbar auf der Stirn zu stehen scheint.
Daß er dann so unwirsch reagiert, als Ed erste kleine Grenzen überschreitet, fand ich dann schon weniger plausibel und die weitere Entwicklung einfach nur vorhersehbar und wenig originell.
Auch weil das Ende so hollywoodhaft anmutet, daß es klischeehafter schon kaum noch geht.
Über die gesamte Länge versäumt der Film es außerdem sich wirklich mit den weiter oben genannten angerissenen Themen auseinanderzusetzten. Da wird nichts weiter hinterfragt, nichts kritisch beleuchtet – weder der jeweils eigene Umgang mit der Technik oder den eigenen Daten, noch die Rolle der Polizei in dieser relativ jungen Kriminalitätssparte.
Und so bleibt ein anständiger Cast im Zusammenspiel mit stylische Bilder aus dem sonnigen Kalifornien für mich unentschlossen und irgendwie leblos, denn auch als reiner Actionfilm oder Thriller betrachtet, überzeugt mich diese Geschichte nicht, weil bei mir weder Spannung aufkam, noch genug Action gezeigt wurde.
Von daher kann ich persönlich weder empfehlen den Film (zum Beispiel hier über Amazon) zu streamen noch auf die DVD oder BluRay zu warten, die am 19. Januar erscheint.

Der deutsche Trailer

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2 Antworten zu Hacked – Kein Leben ist sicher

  1. Esther schreibt:

    Ja, Pierce Brosnan schau ich mir auch gerne an. 🙂 Er braucht mal wieder einen guten Film so zu hören…

    Gefällt mir

  2. Herba schreibt:

    @Esther: Auf jeden Fall! FÜr 2017 ist eine Serie (The Son) angekündigt, wo er wohl eine der Hauptrollen spielt und das sieht gar nicht so schlecht aus

    Gefällt mir

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