Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere (Originalversion, 3D, HFR)

Viel wurde im letzten Jahr spekuliert, kritisiert und diskutiert…
Am Mittwoch war es nun so weit: Der letzte Teil von Peter Jackson’s Mittelerde-Saga kam hier bei uns auf die große Leinwand.

Ich hätte mir gerne eine der Nachtvorstellungen angeschaut, bei der alle drei Hobbit-Teile am Stück gezeigt wurde , aber das war leider nicht möglich und so nahm ich mit einer frühen Vorstellung am Mittwochnachmittag vorlieb.
Die beiden anderen Teile (meine Kuckeindrücke zu den beiden ersten Teilen kann man hier und hier nachlesen) hatte ich trotzdem sehr präsent, da meine Mutter sich vor 1 1/2 Wochen endlich dazu durchgerungen hat, sich den ersten Teil anzuschauen und danach direkt auch den zweiten Teil sehen wollte. Diesen Wunsch habe ich ihr natürlich gerne erfüllt!

Aber nun erstmal zum Inhalt – ACHTUNG ab hier SPOILER!!!

Der zweite Teil endet mit Bilbos (Martin Freeman) banger Frage:
‚Was haben wir getan?‘
Und genau das sieht man am Anfang des dritten Teils.
Smaug (Benedict Cumberbatch) bricht als fliegender Racheengel über Seestadt herein und setzt die komplette Stadt ohne Rücksicht auf Verluste in Brand.

Die brennende Stadt und der Drache sind eindrucksvoll anzuschauen, allerdings dauert dieses Intermezzo nicht wirklich lange, bevor Bard (Luke Evans) dem Drachen mutig entgegentritt und ihm den Feuerhahn abdreht.
Ich bin gespannt, ob es dazu in der extended edition eine Verlängerung geben wird.
Für Schmunzler sorgt in diesen Szenen der Bürgermeister (Stephen Fry) und sein schmieriger Diener Alfred (Ryan Gage), der im Verlauf des Films immer wieder für humorvolle Kurzeinlagen eingesetzt wird, was mir recht gut gefallen hat.

Nachdem der Drache erledigt ist, macht sich Bard mit den überlebenden Menschen auf, um in Dale am Fuße des Erebor Zuflucht und Hilfe bei den Zwergen zu suchen.
Und auch Kili (Aidan Turner), Fili (Dean O’Gorman), Oin (John Callen) und Bofur (James Nesbitt) machen sich zum Erebor auf, um zu sehen, ob der Rest ihrer Truppe den Showdown mit Smaug überstanden hat.
Als sie im Königreich Erebor ankommen, werden sie von Bilbo empfangen, der sie bittet gleich wieder zu gehen, weil Thorin (Richard Armitage) zum Opfer der Drachenkrankheit wird und kurz vorm Durchdrehen ist.
Aber natürlich bleiben die Vier und nehmen am finalen Showdown zwischen Menschen, Elben, Zwergen und Orcs teil…

Bevor ich näher auf einzelne Schauspieler und die Geschehnisse eingehe, möchte ich vorwegnehmen, daß mir der Film gefallen hat und ich ihn für einen würdigen Abschluss der Trilogie halte.

Benedict Cumberbatch alias Smaug bekommt nicht mehr wahnsinnig viel Screentime und Text zugedacht, was ich zwar schade aber andererseits konsequent finde, ist doch die Zerstörung von Seestadt nur der Auftakt zu einer viel größeren Schlacht.

Luke Evans hat mich ja schon im zweiten Teil als Bard überzeugt, aber ich fand, dass er im dritten Teil als Anführer wider Willen noch eine viel bessere Figur macht, auch wenn er natürlich sehr schnell in den Hintergrund tritt, nachdem er verzweifelt versucht einen Krieg zwischen Elben, Menschen und Zwergen zu verhindern.
Sein Mienenspiel hat mir ausserordentlich gut gefallen, vor allem, das was er mit seinen Augen ausdrückt. Da spiegelt sich Trauer, Verzweiflung, Wut, Liebe für seine Kinder – gut gemacht Mr. Evans!

Ian McKellen als Gandalf versucht zu retten was nicht mehr zu retten ist und wird eigentlich nach seiner Rettung aus Dol Gundur durch Galadriel (Cate Blanchett), Elrond (Hugo Weaving) und Saruman (Christopher Lee) auch eher zur machtlosen Nebenfigur, der gegen das Böse in die Schlacht zieht, aber die Fäden nicht mehr in der Hand hat.
Das merkt man im Dialog zwischen ihm und Thranduil (Lee Pace) als er den kalten Elbenkönig nicht davon überzeugen kann die Zwerge vor dem Orc-Heer zu warnen, aber auch als Gandalf versucht Bilbo aufzuhalten und dieser ihm sagt, daß er nicht nach seiner Erlaubnis gefragt hat!
Tja Gandalf, Dein Meisterdieb hat sich abgenabelt und läßt sich nicht mehr so leicht manipulieren wie noch in Teil 1.

In der Szene in Thranduils Hauptquartier-Zelt als Bilbo ihm, Gandalf und Bard erklärt, daß die Zwerge zwar ein Völkchen für sich sind, er sie aber trotzdem ins Herz geschlossen hat und ihnen deswegen helfen will, hatte ich dann auch zum ersten Mal einen Kloß im Hals.
Martin Freeman beeindruckt mich nämlich als Bilbo immer am meisten, wenn er gerade nicht lustig oder tollpatschig unterwegs ist, sondern ernst und mit eindringlicher Stimme seine Meinung äußert, ohne sich um mögliche Konsequenzen zu scheren.

Und die können schonmal drastisch ausfallen, wenn man einen Zwergenkönig reizt, der so langsam aber sicher durchdreht und paranoid sogar hinter seinen treusten Anhängern Verräter wittert.
Als Thorin Bilbo an die Kehle geht, weil dieser das Königsjuwel an Thranduil und Bard übergeben hat, habe ich kurzzeitig wirklich die Luft angehalten und mich dann gefragt, wieso keiner der anderen Zwerge einschreitet, obwohl sie wissen, dass ihr König zu weit geht.

Der einzige, der es neben Bilbo versucht, ist Dwalin (Graham McTavish) und in der Szene wo er enttäuscht seinen Freund und König zur Rede stellt, hatte ich zum zweiten Mal feuchte Augen.
Und ich habe mich gefreut, dass Graham McTavish ’seinen‘ (wenn auch kurzen) Moment im Film bekommen hat, um zu zeigen, was er kann.

Tja und Richard Armitage als Thorin?
Der hatte für mich gefühlsmäßig die meiste Screentime, wird in unzähligen Großaufnahmen in Szene gesetzt und spielt den irren, paranoiden Zwerg beängstigend gut.
Er setzt dabei seine Mimik, Gestik und die Stimme so nuanciert ein, dass ich unweigerlich im Kinosessel zurückgewichen bin, wenn er einen seiner manischen Anfälle hat und mich erleichtert entspannen konnte, wenn er zum Beispiel in einem klaren Moment Bilbo das Kettenhemd aus Mithril schenkt.
Jedes Lob, das Richard für seine Darstellung in ‚Die Schlacht der fünf Heere‘ bekommt, ist für mich absolut gerechtfertigt und kann nicht groß genug ausfallen, auch wenn es ’nur‘ für eine Rolle in einem Fantasyspektakel ausgesprochen wird, worüber gerade Kritiker ja gerne mal die Nase rümpfen.

Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, war die Szene, als Thorin sich von der Drachenkrankheit befreit, das war mir irgendwie zu psychedelisch-golden. Fairerweise muss ich aber sagen, daß ich keine Ahnung habe, wie mir das besser gefallen hätte.

Als Thorin dann das schicke Krönchen samt goldbeschlagener Rüstung in die Ecke stellt und als Thorin Eichenschild, wie man ihn kennt und mag, aus dem Berg kommt, von Kili angebrüllt wird und seinen unvergesslichen Satz sagt (‚Will you follow me one last time?!‘) da waren meine Augen nicht mehr nur feucht, sondern es kullerten zum ersten Mal die Tränen.

Vor dem Berg ist währenddessen die Zeit nicht stehen geblieben.
Es tobt eine Schlacht zwischen Elben, Menschen, Zwergen, Adlern und Orcs und Tauriel (Evangeline Lilly) ist mit Legolas (Orlando Bloom) auf Spähtrupp im Feindesland.
Vor den Schlachtszenen hatte ich im Vorfeld etwas Sorge, dass diese zu brutal und blutig inszeniert werden könnten. Diese Sorge war relativ unberechtigt, denn natürlich sieht man Schlachtszenen (man erinnere sich an dieser Stelle kurz an den Filmtitel), aber ich fand sie nicht übertrieben blutig.
Auch Legolas und Tauriel haben mich nicht gestört. Natürlich gehören beide eigentlich nicht in die ursprüngliche Geschichte und natürlich würde ich eine Kampfeinlage von Legolas jederzeit gegen eine Dialogszene von Thorin eintauschen, aber weder habe ich mich an den teilweise unrealistischen Stunts von Orlando Bloom gestört (vielleicht weil ich zu der Fraktion gehöre, die Fantasyspektakel nicht nach vorhandener Realitätsnähe überprüfen), noch an den herzigen Szenen zwischen Tauriel und Kili.

Lee Pace als Thranduil zuzuschauen war für mich eine wirkliche Freude. Mein Gott ist dieser Kerl elegant – trotz seiner Größe!
Und ich liebe einfach seinen Elch. Wobei dieser fast den Rang von dem Kampfeber abgelaufen bekommen hat, auf dem Dain (Billy Connolly), der Zwergencousin von Thorin, in die Schlacht geritten ist.

Tja, und dann ging irgendwann das Abschiednehmen los.
Fili fällt als Erster. Fast beiläufig ist dieser Tod inszeniert, ohne groß Raum um Luft zu holen oder gar zu trauern. Das Töten geht ohne Erbarmen weiter.
Kili ist der Nächste. Er opfert sich für seine große Liebe, die ihm im Tod fast ein Lächeln auf die Lippen zaubert und ihm in Form der weinenden Tauriel eine Abschiedsszene beschert.

Und dann Thorin.
Vor diesen Szenen hatte ich mich gefürchtet. Trotzdem wollte ich nicht, daß Peter Jackson das Ende von Thorin ändert.
Weil der König unter dem Berg sich den Heldentod verdient hat. Und weil ich wollte, daß die Zuschauer sehen, was Richard Armitage kann.
Tja und was soll ich sagen? Außer: Mission erfüllt (zumindest in meinen Augen).
Heldenhaft gekämpft, einen übermächtigen Feind (Manu Bennett) besiegt und eine abschließende Szene hingelegt, die mich tief berührt hat.
Ich könnte zwei Tage später beim besten Willen kein einziges Wort mehr wiedergeben, das Bilbo und Thorin in dieser Szene miteinander gewechselt haben.
Aber ich sehe das Gesicht von Thorin vor mir, in 3D und gestochen scharf. Vom Kampf gezeichnet, blutig, schmerzverzerrt. Und dann doch friedlich, die Augen sanft auf den Freund gerichtet, der den nahenden Verlust noch nicht begreifen will und sich an Hoffnung klammert, wo keine mehr ist.
Und da kommt der König zum Vorschein, der noch im Sterben den Hobbit tröstet und dann mit sich im Reinen für immer die Augen schließt.

Und dann der Abschied, wo die restlichen 10 Zwerge und Bilbo um die Leiche des gefallenen Königs stehen und sich ein letztes Mal verneigen.
Ja, die Szene dauert nur ein paar wenige Sekunden und doch hat sie für mich funktioniert. Vielleicht sogar besser, als wenn jeder Zwerg sich einzeln in Nahaufnahme von Thorin verabscheidet hätte (was nicht heißt, daß ich das nicht auf der EE sehen will, falls sie das gedreht haben).
Das mag daran liegen, daß ich selbst schon an einem Totenbett gestanden und mich verabschiedet habe; wenn es keine Wort für den Verlust gibt, den man gerade erlitten hat und man sprachlos schweigt (da brach dann doch die Realität in die Fantasywelt ein).
Ich weiß es nicht, aber wie gesagt, für mich hat das funktioniert.

Auch eine der nächsten Szenen, in der Bilbo schweigend neben einem unruhigen Gandalf sitzt, der aussieht als würde er gern etwas sagen und das Geschehen doch nicht in Worte fassen kann, ist für mich passend inszeniert.
Zu viel ist passiert, zu viel habt Bilbo erlebt, zu viel hat Gandalf ihm aufgebürdet, als er ihn in die Gruppe um Thorin Eichenschield aufgenommen hat.

Und auch der Abschied zwischen Bilbo und den verbleibenden Zwergen war für mich stimmig und hat mich zu Tränen gerührt, besonders die Einladung, die Bilbo an alle ausspricht, ihn jederzeit daheim in Beutelsend zu besuchen.

Tja und dann kommt der kleine, tapfere Hobbit nach Hause und platzt mitten in eine Versteigerung, wo die habgierige Verwandtschaft sein ganzes Hab und Gut verscheuert und er beweisen muss, daß er wirklich Bilbo Beutlin ist.
Überraschenderweise hat er noch den Vertrag, den er am Anfang der Reise mit den Zwergen abgeschlossen hat in der Tasche (tststs, wie unrealistisch!) und kann diesen als Legitimation vorlegen.
Und dieser Moment wird noch einmal dem toten Zwergenkönig gewidmet, denn der Auktionator liest die Unterschriften unter dem Vertrag und fragt wer Thorin Oakenshield war.
Und von allen Dingen, die Bilbo nun sagen könnte – Zwerg, Kämpfer, Anführer, König – sagt er einfach nur: ‚He was my friend!‘. Das fand ich wundervoll rührend.

Ich habe einige Stimmen gelesen, die fanden, das Bilbo in diesem dritten Film, der ja schließlich immer noch ‚Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere‘ heißt, zur Nebenfigur degradiert wird.
Dem kann ich so gar nicht zustimmen. Sicher, andere haben mehr Screentime, aber Bilbo tritt immer wieder in wichtigen Schlüsselszenen in Erscheinung und Martin Freeman spielt das einfach wunderbar. Peter Jackson hätte keinen Besseren für diese Rolle finden können!

Abschließend schlägt Peter Jackson die Brücke zum Herrn der Ringe, wenn ein alter Bilbo (Ian Holm) seinem Freund Gandalf an seinem 111. Geburtstag die Tür von Beutelsend öffnet.
Dann erklingt Billy Boyds ‚The last Goodbye‚ und alle Helden der unerwarteten Reise flimmern ein letztes Mal als Zeichnung über die Leinwand – viele werden Euch vermissen und ihr werdet unvergessen bleiben. Danke!!!

Der englische Trailer

Der deutsche Trailer

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18 Antworten zu Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere (Originalversion, 3D, HFR)

  1. Guylty schreibt:

    Schon mal vorsichtshalber „Like“ geklickt, aber nur bis zur Spoilerwarnung gelesen 😀 Bin gespannt, morgen dann meine Eindrücke mit deinen abzugleichen.

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  2. Herba schreibt:

    @Guylty: Sowas nennt man dann wohl Vorschusslorbeeren 😉 Ich bin gespannt, wie’s Dir gefällt. Die Reaktionen sind ja schon sehr gemischt.

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  3. Guylty schreibt:

    Bei dir kann man bedenkenlos Vorschusslorbeeren verteilen. Das weiß ich aus Erfahrung. Bin nun aber sehr gespannt re. „gemischte Reaktionen“. Die 3D-Brillen habe ich schon heute morgen um 8 Uhr in meine Handtasche gepackt… *hibbel*

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  4. suzy schreibt:

    Das hast Du wunderbar zusammengefasst, offensichtlich ist es uns im Kino ähnlich ergangen. Ich bin froh dass ich diesen Film mindestens noch einmal sehen werden, denn es waren so viele Eindrücke auf einmal, ich bin erstaunt, dass Du alles so gut in Erinerung behalten hast.
    Eine Szene aus dem Buch hat mir gefehlt, weiß nicht wieso – Thorin wird mit Orcrist und dem Arkenstone tief im Berg begraben und schütz so (oder wie auch immer) das Zwergenvolk,
    mir fehlte dieses eine letzte Bild, hätte ein ganz kurzes sein können, ohne Zeremonie etc. nur ein kurzes Bild…………..

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  5. sunoki schreibt:

    Vielen Dank für Deine Zusammenfassung.
    Mir ist es im Kino ähnlich ergangen wir Dir.
    Ganz besonders bei der Szene zwischen Dwalin und Thorin ist mir fast das Herz gebrochen. Da war ich sehr ergriffen .Natürlich auch bei vielen anderen Szenen die Du wundervoll geschildert hast.
    In einer Woche gehe ich wieder.

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  6. Allalbavincero schreibt:

    Humm-homm. /baumbart
    Ich muss sagen, ich bin etwas zwiegespalten. Bei den guten Szenen kann ich dir zustimmen. Für mich hatte der Film etliche richtig starke Szenen. Galadriel in Dol Guldur, der Dialog zwischen Dwalin und Thorin, Bilbo in fast jeder Szene und auch sehr vieles vom Anfang, bis zum Tod von Smaug. Dain war ne coole Socke. 😉 Aber leider hatte der Film auch etliche richtig schwache Szenen, die zumindest im Moment noch überwiegen; vielleicht müsste ich den Film einfach nochmal sehen. 😉 Legolas auf der improvisierten Brücke, die unter ihm zusammenbröselt, war einfach zuviel; die U-Boot-Szene mit Azog war uuuunglaublich vorhersehbar, manche Dialoge, die mit der Holzhammer-Methode gestrickt worden sind („Legolas, geh zu den Dúnedain!“), und leider haben auch die Tode von Kili, Fili und eingeschränkt Thorin für mich nicht funktioniert. Ich war echt darauf eingestellt, zu trauern, aber das war innerhalb von Sekunden schon wieder vorbei und vergessen. Was ich aber toll fand, war die Szene zwischen Bilbo und Thorin, dass sich Thorin genau wie im Buch verabschieden durfte. Die Adler mit Radagast waren toll, tauchten aber auch nur für zwei Sekunden auf. Beorn auf’m Adler? I think not.
    Ja, du siehst, es passte irgendwie nicht. Die Stimmung passte nicht.
    Aber den Abschluss mit „The Last Goodbye“ und dem liebevoll gestalteten Abspann, das war wieder sehr, sehr schön.

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  7. uinonah72 schreibt:

    @herba: Jetzt kann ich’s ja lesen, da ich den Film endlich gesehen habe 🙂 Ich kann Dir nur zustimmen, ein sehr emotionaler Film, der mich mitgerissen hat. Ich fand ihn im Rückblick sogar etwas zu kurz. Auch ist mir aufgefallen, dass in den beiden Trailern Szenen vorkamen, die im Film nicht vorhanden waren. Daher freue ich mich jetzt schon auf die EE in der hoffentlich auch eine Begräbnisszene im Berg vorkommt. Denn der Film läßt total offen, was mit dem Arkenstein passiert ist.

    @Allalbavincero: Schade, dass das Ende für Dich nicht funktioniert hat. Du hast Recht, es ging schon alles sehr schnell und ich hoffe, dass da noch etwas nachgelegt wird in der EE. Mir hat auch gefallen, dass der Abschied von Bilbo und Thorin genau wie im Buch war. Und Beorn auf dem Adler hat auch mich irritiert, jedoch fand ich das logischer als im Buch, wo ich mich immer gefragt habe, wie Beorn so schnell durch den Mirkwood kam um in die Schlacht eingreifen zu können 😉

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  8. Herba schreibt:

    @Suzy: Danke für das Lob. Ich habe mir auf dem Heimweg direkt nach dem Kino in der Bahn ein paar Stichpunkte gemacht, sonst hätte das mit der Erinnerung vermutlich auch nicht so gut funktioniert 😉
    Die Beerdigungsszene werden wir auf der EE zu sehen bekommen, da bin ich mir nach diesem Bild mittlerweile ganz sicher https://www.facebook.com/hdrf.de/photos/a.10150263584202298.344293.132942232297/10152887131667298/?type=1&source=46

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  9. Herba schreibt:

    @Sunoki: Ja, die Szene zwischen Dwalin und Thorin war ganz großes Kino und ich fand die beiden sahen auch sehr bewegt aus. Da hätte ich beim Drehen im Studio zu gerne Mäuschen gespielt!

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  10. Herba schreibt:

    @Allalbavincero: Schade, daß der Film in so vielen Szenen für Dich nicht funktioniert hat 😦

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  11. Herba schreibt:

    @uinonah: Die Szenen, die im Trailer dabei waren und es nicht in den Film geschafft haben, hast Du ja schon am Smastag erwähnt, das war mir gar nicht aufgefallen und ich hoffe auch, daß es die ein oder andere noch in die EE schafft!
    Beorn, der mit den Adlern zur Schlacht stößt, fand ich auch plausibler als im Buch, wo er ja quasi aus dem Nichts heraus auf dem Schlachtfeld auftaucht.

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  12. Allalbavincero schreibt:

    Ja, irgendwie schon. Wobei es, glaube ich, gar nicht mal viele Szenen waren, sondern gerade Szenen zum Schluss, die sich dann natürlich eher einprägen. Aber ich warte mal die EE ab; vielleicht ist da ja der Schluss mehr ausgebaut.

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  13. Allalbavincero schreibt:

    Ups, Doppelkommentar, sorry Herba.
    @uinonah: Ja genau, ich hoffe auf die EE; die EE zu „Desolation of Smaug“ hat die Geschichte viel besser abgerundet, da haben mir die Extra-Szenen unheimlich gut gefallen (wobei ich den Film vorher auch schon gut fand).
    An Beorn auf dem Adler stört mich irgendwie, dass in meiner Vorstellung sowohl Beorn als auch die Adler unheimlich stolze Kreaturen sind, die sich zwar gegenseitig respektieren, aber mehr auch nicht. „Mein“ Beorn würde nie auf einen Adler steigen, um schneller ans Ziel zu kommen, und „meine“ Adler würden nie jemanden wie ihn tragen. 😉 Okay, klingt doof. Egal. 😛

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  14. Herba schreibt:

    @Allalbavincero: Ich finde nicht, daß das doof klingt. Man erschafft sich beim Lesen von Büchern eben seine eigene Vorstellung und wenn diese Vorstellung in einer Verfilmung unterwandert wird, ist das immer schwierig!

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  18. Die Poe schreibt:

    So, nachdem ich den Film jetzt endlich endlich mal gesehen habe, bin ich gerade doch froh, dass es Dir mit der Szene, in der Thorin gegen die Drachenkrankheit ankämpft genauso geht wie mir.

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