Das Vermächtnis der Tempelritter (Originalversion)

Der Historiker, Kryptograf und Schatzsucher Benjamin Gates (Nicolas Cage) ist mit der Geschichte eines unermesslichen Schatzes, der von den Gründungsvätern und Freimaurern verbrogen wurde.
Ganze Generationen von Gates haben danach gesucht und auch Ben kann nicht von diesem Geheimnis lassen.
Als er endlich zusammen mit seinem Geldgeber, dem leicht zwielichtigen Geschäftsmann Ian Howe (Sean Bean), eine heiße Spur zum Schatz findet, die auf die Unabhängigkeitserklärung hinweist, will Howe das unbezahlbare Dokument stehlen.
Dem will Ben mit seinem Freund Riley (Justin Bartha) zuvorkommen, um das Dokument zu beschützen und so geraten die beiden Männer in eine abenteuerliche Suche, an deren Ende hoffentlich der unermessliche Schatz steht, den Ben schon so lange sucht…

Für meine Rewatch-Reihe, die ich mir für sonntags hier auf dem Blog vorgenommen habe, stand eigentlich als nächstes etwas anderes auf dem Plan.
Aber da gerade weder 2. Weltkrieg noch eine Liebeskomödie mit erfundenem, osteuropäischem Despoten besonders verlockend klang, bin ich auf einen Abenteuerfilm aus dem Jahr 2004 gekommen, der mich hoffentlich so gut unterhalten würde, wie damals, als ich ihn zum ersten Mal im Kino gesehen habe.
‚Das Vermächtnis der Tempelritter‘ war für den Hauptdarsteller Nicolas Cage vermutlich ein ziemlicher Glücksfall, denn er hatte, wenn ich mich nicht täusche, schon länger keinen richtigen Erfolg mehr an der Kinokasse hingelegt, was ihm mit diesem Abenteuerfilm endlich mal wieder gelang.
Und Cage ist als Ben Gates wirklich gut besetzt, denn er spielt den Schatzsucher, der leicht ungeschickt im Umgang mit Frauen ist, sehr sympathisch und als Kumpeltyp, mit dem man unweigerlich mitfiebert und dem man den Erfolg gönnt.
Eine schöne Überraschung war die Minirolle von Christopher Plummer, der Bens Großvater spielt, der den Jungen mit der Familienlegende bekannt macht.
Und auch über Sean Bean als ewiger Bösewicht mit blond gefärbter Fuselmähne habe ich mich gefreut.
Diane Kruger, die ich nicht sonderlich schätze, kann ich als Abigail eigentlich ganz gut leiden und auch Jon Voight geht mir als Bens Vater weit weniger auf den Keks als sonst.
Der Look des Films wirkt für mich relativ typisch für Anfang der 2000er und läßt sich immer noch gut anschauen.
Die verschiedenen Schauplätze wirken stellenweise recht eindrucksvoll und die Mischung aus Action, historischem Halbwissen und Humor mag ich wirklich gern.
Auch mit der ein oder anderen Verfolgungsjagd kann der Film punkten und die Indiana-Jones-Vibes, die der Film zum Ende hin abgibt, sind hier sicher nicht ganz unbeabsichtigt integriert worden.
Insgesamt hat mich ‚Das Vermächtnis der Tempelritter‘ auch bei dieser Rewatch wieder gut unterhalten und ich halte den Film nach wie vor für einen sehenswerten Vertreter seines Genres, das sowohl mit dem gut ausgesuchten Cast, als auch dem Plot punkten kann.

‚Das Vermächtnis der Tempelritter‘ als Stream bei Disney+
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Ein deutscher Trailer

Ein englischer Trailer

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7 Antworten zu Das Vermächtnis der Tempelritter (Originalversion)

  1. Uinonah72 schreibt:

    Hey, den hab ich damals auch im Kino gesehen…wegen Sean Bean! Freue mich schon auf den kommenden Nicolas Cage Film, den ich allerdings wieder nicht wegen ihm anschauen werde, sondern wegen Pedro Pascal. Der Trailer hat mir echt Lust gemacht und ich könnte derzeit wirklich was Lustiges gebrauchen…und Pedro Pascal😜

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  2. Pingback: Medienjournal: Media Monday #560 | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

  3. zeesmuse schreibt:

    i saw it in the theater as well.Really enjoyed it!

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  4. Herba schreibt:

    @Uinonah: Oh, Pascal mag ich auch, allerdings folge ich ihm nicht so genau und habe keine Ahnung, was da so in seiner Vita steht. Das Letzte, was ich bewußt mit ihm gesehen habe, dürfte der zweite Kingsmen-Film und GoT gewesen sein und das sind ja eher kleine Rollen.

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  5. Herba schreibt:

    @Zeesmuse: It sure is a great adventure movie

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  6. Pingback: Das Vermächtnis des geheimen Buches | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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