The company you keep – Die Akte Grant

Sharon Solarz (Susan Sarandon) war ein Mitglied der Weathermen, protestierte gewaltsam gegen den Vietnamkrieg und möchte sich dreißig Jahre später endlich der Polizei stellen, weil sie nach wie vor unter anderem wegen einem Banküberfall bei dem ein Wachmann getötet wurde, gesucht wird.
Doch bevor es dazu kommt, wird sie vom FBI verhaftet. Durch Solarz Verhaftung wird der junge Journalist Ben Shepard (Shia LaBeouf), der für ein Provinzblatt schreibt, auf den Fall aufmerksam und stolpert dabei über den alleinerziehenden Anwalt Jim Grant (Robert Redford), der scheinbar einiges zu verbergen hat.
Wird nach über drei Jahrzehnten die Wahrheit über den Banküberfall ans Licht kommen?

Da ich Robert Redford total gerne sehe und ja auch oft Thriller anschaue, konnte ich natürlich an dieser DVD nicht vorbei. Der Plot klang zudem interessant und die komplette Besetzungsliste liest sich sehr gut.
Gefallen hat mir, daß die Geschichte zwar spannend aber vollkommen unblutig erzählt wird, denn ich habe zwar nichts gegen viel Geballer und Blut in Filmen, aber zwischendurch darf es ruhig auch mal ohne gehen!
Gut gefallen hat mir außerdem Redford, der auch mit 77 noch seinen Job beherrscht und zeigt, daß man auch in Hollywood in Würde altern kann, was als Mann aber durchaus aber auch einfacher sein kann, als als Frau.
Zu Shia LaBeouf habe ich ein etwas zwiespältiges Verhältnis und das zeigte sich auch beim Anschauen dieses Films wieder.
Einerseits sehe ich sein Potential als Schauspieler, andererseits nervt mich sein Klein-Jungen-Dackelblick gepaart mit dem leicht zerknautschten Äußeren, das mich tendentiell nervt.
Susan Sarandon hatte leider nur eine kleine Rolle, aber zusammen mit unter anderem Chris Cooper, Julie Christie und Nick Nolte bildet sie eine tolle Truppe.
Von Julie Christie, die ich in ‚Die Akte Grant‘ zum ersten Mal wirklich bewußt gesehen habe, war ich ehrlich gesagt ein bißchen enttäuscht, ohne genau sagen zu können warum.
Die Geschichte der ‚Weathermen‘ fand ich total interessant und habe deswegen auch ein bißchen darüber nachgelesen und mal wieder meinen geschichtlichen Horizont erweitert, was ja auch nie schaden kann.
Insgesamt hatte ich mit dem Film unterhaltsame Stunden, auch wenn er zwischendurch vielleicht etwas vorhersehbar geraten ist.

Der deutsche Trailer

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