Silver Linings

Pat (Bradley Cooper), ein junger Lehrer, verbrachte gerade 8 Monate in einer psychatrischen Anstalt, weil er die Affäre seiner Frau (Brea Bee) krankenhausreif geprügelt hat.
In der Klinik wurde eine bisher unentdeckte bipolare Störung bei ihm diagnostiziert und behandelt.
Als Pat entlassen wird, zieht er wieder bei seinen Eltern (Jacki Weaver, Robert De Niro) ein und versucht mit allen Mitteln Kontakt mit seiner Frau aufzunehmen, um sie zurückzugewinnen.
Dies gestaltet sich jedoch schwierig, da eine einstweilige Verfügung gegen ihn vorliegt, die Pat verbietet, sich seiner Frau zu nähern.
Bei einem Abendessen, zu dem ihn ein alter Freund (John Ortiz) eingeladen hat, trifft er Tiffany (Jennifer Lawrence), eine junge Witwe, die auch damit kämpft ihr Leben auf die Reihe zu bekommen.
Pat und Tiffany sind sich zuerst unsympathisch, aber dann entwickelt sich eine exzentrische Freundschaft zwischen den beiden.
Werden sie es schaffen ihr Leben neu zu ordnen?

Da ich noch nie einen Film mit Jennifer Lawrence gesehen habe und sehr gespannt auf die junge, hochgelobte Schauspielerin war, habe ich mir vor kurzem ‚Silver Linings‘ angeschaut.
Der Trailer sprach mich nicht vollkommen an, aber da ich Bradley Cooper ganz gerne sehe, dachte ich mir, ich gebe dem Film mal eine Chance.
Den Anfang fand ich dann auch ziemlich schräg, aber vor allem durch die überzeugende Darstellung des psychisch kranken Pat von Bradley Cooper wurde ich emotional berührt und konnte mich auf die Geschichte einlassen.
Welch schrecklichen Auswirkungen eine Depression oder ander andere psychische Erkrankung haben kann und wie schlimm so etwas für den Kranken und sein Umfeld sein kann, wird geschickt erzählt, die betreffenden Filmszenen sind sowohl komisch als auch tragisch und Cooper darf zeigen, daß er mehr ist, als ein gut aussehender Bursche.
Jennifer Lawrence ist als Tiffany wirklich gut, sie überzeugt sowohl als zickiges Biest, als auch als verletzliche Witwe, die nicht weiß wie sie mit ihrer Trauer umgehen soll.
Ganz langsam entwickelt sich zwischen den beiden Hauptfiguren eine Beziehung, die ihnen beiden hilft, sich mit ihren jeweiligen Problemen auseinander zu setzen.
Robert De Niro als kauziger Vater, Jacki Weaver als besorgte Mutter, Julia Stiles als entnervte Schwester und Chris Tucker als ehemaliger Mitpatient von Pat sorgen vor allem für die lustigen Momente im Film, die zum Glück aber nicht zu überzogen oder bemüht witzig daherkommen.
Aber auch wenn ein paar prominente Kollegen mitspielen, gehört der Film doch ganz und gar Lawrence und Cooper, mit denen man mitleidet, über die man den Kopf schüttelt und die man zwischendurch auch einfach nur in den Arm nehmen möchte.
Und diese beiden machen den Film am Ende dann auch sehenswert und ich bin sehr froh, dass ich ‚mutig‘ war und ihn mir angesehen habe 🙂

Der deutsche Trailer

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