Musik am Samstag #192

Die zweite Arbeitswoche sowohl mit Home Office als auch mit Vor-Ort-Tagen ist um und es hat sich zum Glück wieder sehr viel Routine eingestellt.

Anstrengend sind gerade die Büro-Tage natürlich trotzdem und gestern fehlte mir dann selbst für einfache Berieselung die Muse, daher habe ich in den letzten Tagen kaum etwas gelesen (an meinem aktuellen Buch ‚hänge‘ ich nun schon eine Woche, was bei einem Jugendbuch eher ungewöhnlich für mich ist) und nur einen Film geschaut.
Was gerade gut im Büro funktioniert, ist mein aktuelles Hörbuch, das eigentlich ein Hörspiel ist und im Büro für den für mich gerade nötigen HO-Geräuschfaktor, den meine Mitbewohner meist verbreiten, sorgt.
Da hab ich mich scheinbar dran gewöhnt und im Büro fehlt dann was, wenn alles still ist…

Pausen und freie Zeit habe ich dann bewußt dafür genutzt, mal gar nichts zu tun, an die Wand zu starren und mich zu entspannen. Atmen und blinzeln ist manchmal schon Tätigkeit genug 😉

Daher habe ich den Familienhund am Dienstag auch nicht zum Tierarzt begleitet, wo wir ihn nun doch haben chipen lassen.
Durch Corona haben wir scheinbar so viele neue Hunde in der Nachbarschaft, die nun alle, wenn weiblich, mehr oder weniger gleichzeitig läufig werden, was den armen Sam ganz rammdösig und meine Schwester leicht aggressiv macht.
Mal schauen, ob der Halbjahreschip anschlägt und wie wir danach dann weitermachen. Gerade zuckt jedenfalls nicht nur der Hund zusammen, wenn meine Schwester mit Grabesstimme erklärt, dass die Eier abkommen, wenn das Benehmen zu wünschen übrig läßt

Musikalisch hat mich diese Woche ein Lied von einer CD begleitet, die ich 2002 oder 2003 gekauft haben muss und das ich immer noch als sehr meditativ, aber auch bewegend empfinde.
Die wunderbare, melancholische Melodie mit der leicht klagenden Männerstimme, die von Abschied aber auch vom Zuhause und vom nach Hause kommen singt, trifft bei mir einfach einen Nerv.

Habt (trotz des bedrückenden Jahrestags heute) ein schönes Wochenende und paßt gut auf Euch auf!

‚Aspettami‘ von I Muvrini (das Album der korsischen Band heißt Umani*)

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6 Antworten zu Musik am Samstag #192

  1. Servetus schreibt:

    Wow, learned a new word. I did not know there was hormonal birth control for dogs!

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  2. Herba schreibt:

    @Servetus: Yeah, it might be a thing of the last 10 to 15 years. Longterm it’s more expensive than castration but some animals get some nasty side effects from castration (incontinence for example) and with the hormons you can test that and decide if you go forward with the surgery or not.
    Some also prefer the hormons (mostly men) because they don’t like the thought of castration at all :mrgreen:

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  3. Herba schreibt:

    @Servetus: re new word: rammdösig? 😎

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  4. Esther schreibt:

    Wow, chipen für Geburtenkontrolle ist mir auch neu!

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  5. Herba schreibt:

    @Esther: Funktioniert im Prinzip wie das Hormonstäbchen bei Menschen, es hält nur nicht so lange.

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