Johannisbeer-Quarkkuchen

Bevor wir für die Johannisbeervernichtung zu Sachen wie Gelee und Co übergehen, hat sich meine Mama nochmal etwas Gebackenes mit den kleinen, roten Beeren gewünscht und ihre Wahl fiel auf einen Quarkkuchen vom Blech.

Und so geht’s:

Für den Teig
300 Gramm Mehl (ich habe das Rewe frei von Mehl benutzt),
200 Gramm kalte Butter,
100 Gramm Zucker,
1 Päckchen Vanillezucker,
1/2 Päckchen Backpulver und
1 Ei
in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Wer das lieber mit den Händen macht, kann natürlich auch die benutzen.
Den Teig dann für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühl stellen.

Für den Belag
150 Gramm Butter,
300 Gramm Zucker und das
ausgekratzte Mark von einer Vanilleschote
mit dem Mixer schaumig rühren.
Dann
5 Eier und
1 1/2 Esslöffel Speisestärke (=Kartoffelmehl) hinzugeben.
Zuletzt 750 Gramm Magerquark dazugeben und alles zu einer glatten Masse verrühren.

Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen und glatt streichen.
Dann circa 30 Gramm Paniermehl auf dem Teig verteilen, bevor man circa 750 Gramm gut gewaschene und abgetropfte Johannisbeeren auf dem Teig verteilt. Zum Schluss die Quarkmasse darauf geben und glatt streichen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad Umluft circa 50 Minuten backen. Bei mir hat das Ganze eher 60 Minuten gedauert und ich habe für die letzten fünf Minuten Ober-/Unterhitze eingestellt.

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12 Antworten zu Johannisbeer-Quarkkuchen

  1. Servetus schreibt:

    Looks delicious and not ridiculously labor-intensive, either.

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  2. Pingback: Medienjournal: Media Monday #525 | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

  3. Esther schreibt:

    Yummy! 🙂

    Gefällt 1 Person

  4. Herba schreibt:

    @Servetus: It was and yes it’s easy to make, even if one isn’t a experienced baker.

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  5. Uinonah72 schreibt:

    Das sieht lecker aus 🙂
    Nachdem ich unsere schwarzen Johannisbeeren zu Sirup, die roten zu Marmelade und Kuchen verarbeitet hatte, wurden die Stachelbeeren einfach nur noch eingefroren. Irgendwann reichts dann mit Beeren verarbeiten… und im Winter freut man sich auch noch über einen Beerenkuchen oder eigene Beeren im Müsli 🙂
    Dieses Jahr hat es wirklich viele Beeren. Wahrscheinlich hat der viele Regen geholfen. Dafür haben die Tomaten die Feuchtigkeit in diesem „Sommer“ nicht überlebt.

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  6. Herba schreibt:

    @Uinonah: Ich hab jetzt von Beeren auch eher erstmal die Nase voll 😉 Aber der Kuchen war wirklich lecker. Allerdings war der Boden ziemlich bröselig. Ich muss das nochmal mit Schär-Mehl backen

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  7. Seelenkompott schreibt:

    Hallo Herba,

    wo ich mitbekomme, dass Du Dich glutenfrei ernährst und hier im Rezept glutenfreies Mehl verwendet hast: Kannst Du mir bitte sagen, ob man in Backrezepten das Weizenmehl 1 : 1 durch diese „Frei“-Mehle oder z. B. durch Maismehl ersetzen kann?

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  8. Herba schreibt:

    @Seelenkompott: Mmmmh, das kann man leider nicht so einfach beantworten.
    Teig mit glutenfreiem Mehl geht zum Beispiel nie so ’stark‘ wie glutenhaltiges Mehl und oft muss man auch die Backzeit verlängern und auch eine niedrigere Temperatur beim Backen benutzen, sonst wirds außen schwarz, während es innen noch halb roh ist.
    Hier war der Boden bei mir zum Beispiel ziemlich krümelig, was dem Geschmack natürlich keinen Abbruch tut. Ich würde den Kuchen beim nächsten Mal aber mit einem anderen glutenfreien Mehl backen, das nicht ganz so fein, wie das von ‚frei von‘ ist und/oder evtl auch ein bißchen mehr Mehl benutzen.
    Lange Rede, kurzer Sinn: es hilft nur ausprobieren. Vor allem, wenn du den Kuchen zu einem bestimmten Anlass backen willst, würde ich definitiv probebacken.
    Ich muss mich nun schon fast 20 Jahre glutenfrei ernähren und mir gehen auch manchmal noch neue Rezepte daneben. Man darf sich halt nicht entmutigen lassen 🙂

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  9. Seelenkompott schreibt:

    Ok, ich verstehe. Es wäre ja auch zu schön und einfach gewesen 😊 Sinnvoller scheint wahrscheinlich, gleich ein erprobtes glutenfrei konzipiertes Rezept auszuprobieren. Vielen Dank, Herba! 🙂

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  10. Herba schreibt:

    @Seelenkompott: Ja, als Anfang ist das sicher besser, was auch immer Du vorhast 🙂
    Nichts zu danken!

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  11. Uinonah72 schreibt:

    @herba Mein letzter Mürbeteigboden war auch ziemlich bröselig. Probiere demnächst noch ein anderes Rezept mit Xanthan und Flohsamenschalen aus. Mal sehen wie das wird. Bei Rührkuchen und Muffins klappt das mittlerweile ganz gut mit Schär Kuchen und Keks Mehl 🙂 Die Backexperimente bleiben spannend 😉

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  12. Herba schreibt:

    @Uinonah: Sehr gut, nie die Hoffnung aufgeben 🙂 Spannung ist definitv garantiert, wenn man gf backts 😉

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