Grace, Staffel 1 (Originalversion)

Detective Superintendent Roy Grace (John Simm) arbeitet seit dem ungeklärten Verschwinden seiner Frau mit Hellsehern zusammen und hat sich damit bei seinen Vorgesetzten unbeliebt gemacht.
Grace wird kalt gestellt und soll nur noch alte, unaufgeklärte Fälle bearbeiten. Als ein Kleinbus mit eine Gruppe von Freunden, die Junggesellenabschied feiern verunglückt und einer der Männer (Tom Weston-Jones) vermisst wird, bittet Detective Sergeant Glen Branson (Richie Campbell) seinen alten Freund Grace um Hilfe.
Kann sich der fähige Polizist mit einem Ermittlungserfolg rehabilitieren?

Im Fall von ‚Grace‘ kenne ich die Romanvorlage nach Peter James nicht, aber zum Einen sind Krimis für mich ja immer eine gute Idee und zum anderen gehört John Simm zu den britischen Schauspielern, die ich eigentlich immer gern sehe.
Und ich mag seine Figur Roy Grace wirklich gern, auch wenn er mal wieder der typische Polizist mit den privaten Problemen ist, der trotzdem hervorragende Ermittlungsarbeit leistet.
Zum Glück ist Grace weder Alkoholiker, noch drogenabhängig, sondern einfach ’nur‘ einsam und durch das Verschwinden seiner Frau verstört.
Außerdem ist er trotz allem noch beliebt bei den meisten Kollegen, er eckt also nicht ständig und dauernd an, wie das andere gängige fiktive Kollegen von ihm tun.
Schwierig wird es nur, wenn er mal wieder einen seiner übernatürlichen Kontakte aufsucht.
Da fällt es selbst seinem guten Freund und Kollegen Glen schwer, sich die Kritik zu verkneifen und den Unglauben an Graces Methoden nicht zu stark zur Schau zu stellen.
Und obwohl Grace ab und an mit (angeblichen?) Medien zusammenarbeitet, nimmt dieser Handlungszweig nur ganz wenig Raum in der ersten Staffel ein, was mir persönlich ganz lieb war.
Ich mag es nämlich nicht, wenn es in einem relativ normalen Krimi zu überdreht wird.
Die beiden Fälle, die Grace mit seinem Team untersucht, heben sich trotzdem von der Masse ab und ich fand sie relativ innovativ, auch wenn die Motive am Ende altbekannt sind.
Das Team rund um Grace mochte ich recht gern, auch wenn man außer über ihn und Glen über keinen irgendetwas Privates erfährt. Aber die gecasteten Schauspieler passen meiner Meinung nach gut zusammen und unterstützen Simm gut als Hauptfigur.
Als Grace ‚Lieblings’hellseher ist Adrian Rawlins eingesetzt, den ich immer zuerst mit ‚Harry Potter‘ in Verbindung bringe. Daher habe ich auch sehr geschmunzelt, als er zum ersten Mal auftaucht.
Geographisch angesiedelt ist die Handlung in Brighton und Umgebung und die Drehorte sind, wie meist bei britschen Serien, nett in Szene gesetzt.
Insgesamt halte ich ‚Grace‘ daher für unterhaltsame Serienkost und ich freue mich sehr, dass es eine zweite, längere Staffel geben wird.
Ich bin wirklich gespannt, wie es mit Roy Grace weitergeht und ob Glen mittelfristig ein wohlgesonnener Freund und Kollege bleiben wird.

Ein englischer Trailer

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5 Antworten zu Grace, Staffel 1 (Originalversion)

  1. Michele Marsh schreibt:

    Ahh good it’s on a Britbox. As an aside I saw Layer Cake last weekend and yes DC was very good in it. His humor is so subtle it’s sexy

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  2. Herba schreibt:

    @Michele: Good to hear you enjoyed it 🙂

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  3. Michele Marsh schreibt:

    Yes very intricate and intense and DC is marvelous in it.

    Gefällt mir

  4. Herba schreibt:

    @Michele: He sure is. No wonder Barbara Broccoli wanted him for Bond.

    Gefällt 1 Person

  5. Michele Marsh schreibt:

    👍❤️🤗

    Gefällt 1 Person

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