Don’t let go (Originalversion)

Jack Radcliff (David Oyelowo) arbeitet für die Mordkommission von Los Angeles und kümmert sich nebenei um seine Nichte Ashley (Storm Reid), da Jacks Bruder Garett (Brian Tyree Henry), ein ehemaliger Drogendealer mit einer bipolaren Störung nicht besonders zuverlässig ist und zum Beispiel immer wieder vergisst seine Tochter abzuholen.
Als Jack eines Abends eine total verängstigte Ashley am Telefon hat, setzt er sich sofort ins Auto und fährt zum Haus der Familie.
Dort findet er Garret, Ashley und ihre Mutter Susan (Shinelle Azoroh) erschossen vor. Jacks Freund und Kollege Bobby (Mykelti Williamson) übernimmt die Ermittlungen, die aber schnell abgeschlossen werden, weil davon ausgegangen wird, dass Garret erst seine Familie und sich selbst erschoss.
Ein paar Wochen später bekommt Jack merkwürdige Anrufe von Ashleys alter Handynummer und der immer noch traumatisierte Polizist fängt wieder an zu ermitteln…

Ich sehe David Oyelowo wirklich gern, kenne dafür aber eigentlich viel zu wenig von dem, was er so gedreht hat.
Daher habe ich mich auch auf ‚Don’t let go‘ gestürzt, als er verfügbar war, zumal ich den Trailer auch recht vielversprechend fand.
Der Film ist eine Mischung aus Krimi und Science Fiction, da die Geschichte schnell einen übersinnlichen Touch bekommt.
In meinem Gedächtnis ist im Nachhinein aber vor allem die Beziehung zwischen Jack und Ashley hängen geblieben. Onkel und Nichte gehen sehr liebevoll miteinander um, auch wenn es durchaus zwischendurch zu Reibereien kommt.
Jack liebt die Kleine über alles und Ashley weiß, dass sie sich auf ihren Onkel immer verlassen kann.
Sowohl Oyelowo, als auch Reid sind in der Lage die Handlung durch ihr Schauspiel zu tragen und bieten eine Vielzahl von verschiedenen Empfindungen an, die sie beide glaubhaft darzustellen in der Lage sind.
Vor allem bei der mittlerweile Siebzehnjährigen hat mich das durchaus beeindruckt und ich bn gespannt, wie die Karriere von Storm Reid weitergehen wird.
Alle anderen Figuren bleiben eher Randnotizen und da der Cast nicht sonderlich groß ist, wirkt der Film auf mich, trotz einiger Szenenwechsel, fast ein bißchen wie ein Kammerspiel auf mich.
Gerade von Alfred Molina hätte ich gern ein wenig mehr gesehen, aber da die beiden Hauptdarsteller so gut sind, läßt sich das verschmerzen.
Die übersinnlichen Punkte der Handlung werden nicht näher erklärt, was mich aber ehrlich gesagt nicht weiter gestört hat. Schließlich wollte ich vor allem gut unterhalten werden.
Die Krimihandlung entwickelt sich leider am Ende zu einer vorhersehbaren Geschichte, die aber wenigstens komplett aufgeklärt wird.
Insgesamt ist daher ‚Don’t let go‘ ein durchaus unterhaltsamer Film mit starken Schauspielern, der aber leider was die Handlung angeht, ein bißchen mehr Innovation hätte vertragen können.
Prädikat: Kann man schauen, muss man aber nicht.

‚Don’t let go‘ als DVD bei Amazon.de und zum Streamen bei Amazon Video – mit deutschem Trailer (Affiliate-Links)

Ein englischer Trailer

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2 Antworten zu Don’t let go (Originalversion)

  1. Servetus schreibt:

    I really enjoy Brian Tyree Henry, ,too, and hope he doesn’t get typecast, even if he is a delicious villain.

    Gefällt mir

  2. Herba schreibt:

    @Servetus: Me too but here he has not that much to do and isn’t seen much.

    Gefällt 1 Person

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