Das Sternenmädchen: Die Nacht der Wünsche (Fairy Fabula #1) von Cat Lewis

In Clarantena, der Hauptstadt des Königreichs Clarante feiern die Bewohner alle acht Jahre das Sternenfest, um das Phänomen des Sternenregens gebührend zu begehen.
Thronfolger Brendan jedoch nutzt die wunderbare Nacht, um aus seinem goldenen Käfig auszubrechen, den sein Vater der König für ihn errichtet hat und reitet mit seinem treuen Pferd Arias aus.
Von einem Hügel aus, denkt er über sein Leben nach und wünscht sich sehnlichst endlich so leben zu dürfen, wie er es möchte und vor allem geliebt und akzeptiert zu werden, wie er ist.
Da fällt ein Sternenmädchen vom Himmel, quasi genau vor Brendans Füße und verändert sein Leben für immer…

Als Blogger, der ab und an über Bücher bloggt, macht man sich automatisch Gedanken, wie man mit Rezensionsexemplaren umgeht und ich habe für mich irgendwann mal beschlossen, daß ich zwar im Prinzip für alles offen bin, aber nie über Bücher von Autoren, die ich persönlich kenne, schreiben möchte, egal ob als Rezensionsexemplar oder selbst gekauft!
Gebrochen habe ich meine selbst aufgestellt Regel schon einmal und zwar für den Kurzgeschichtenroman Saint Falls.
Und auch ‚Das Sternenmädchen: Die Nacht der Wünsche‘ stammt nun von einer mir bekannten Autorin, ist allerdings kein Rezensionsexemplar, sondern selbst gekauft, ich muss also nicht drüber schreiben, wenn ich nicht möchte, was definitiv beim Lesen den ‚Druck‘ genommen hat.

Aber da ich das moderne Märchen sehr süß fand, möchte ich auch etwas dazu schreiben.
Über das Königreich Clarante erfährt man relativ wenig, so bleibt viel Raum für den jeweiligen Leser, sich diesen Ort selbst auszumalen.
Es scheint jedenfalls ein Ort zu sein, der ein wenig unserem Mittelalter angelehnt ist, denn es werden Schwerter getragen und die Damen sind in Kleidern unterwegs – wie in klassischen, deutschen Märchen eben.
Beim Namen Brendan musste ich, wieso auch immer, an den klassischen Disney-Prinzen denken, aber damit habe ich ihm Unrecht getan, denn Brendan hat durchaus etwas mehr Profil als die schönen Herren, wie man sie bei Disney kennt.
Gut aussehend ist Brendan natürlich trotzdem, aber er kommt nicht so gut mit seinem Leben klar, seitdem seine Mutter gestorben ist und sein Vater ihn streng reglementiert und ihm alles vorschreibt.
Deshalb wünscht er sich eben auch in der Nacht der Sterne nichts sehnlicher als jemanden, der ihn so nimmt wie er ist.
Szenenwechsel zu den Wunschsternen. Hier wurde es fast ein wenig spacig, wenn auch nur kurzzeitig und ich war ehrlich gesagt froh, dass die Handlung schnell wieder zur Erde zurückkehrt, weil der Wunschstern, der Brendans Wunsch erfüllen möchte in Gestalt eines Mädchens, dem Brendan den Namen Juna gibt, auftaucht.
Und natürlich sit auch Juna wunderschön und noch dazu herzensgut.
In einer normalen Geschichte hätte ich hier gehörig die Augen verdreht, aber ein Märchen darf das.
Trotzdem bedaure ich etwas, dass Juna so ein selbstloses Wesen ist, das keine Zeit bekommt, selber Wünsche zu entwickeln, wenn man mal davon absieht, dass sie natürlich bei Brendan bleiben will.
Wer am Ende wen rettet, verrate ich nicht, aber natürlich gibt es ein Happy End.
Leider fand ich das Ende der Geschichte zwar schön, aber auch ein wenig knapp, da hätte ich gern mehr Infos gehabt, auch wenn die wichtigsten Fragen erstmal geklärt sind.
Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetung?
Neben den obligatorischen Bösewichten gibt es noch ein paar sympathische Nebenfiguren, die ich genau wie Juna und Brendan sehr gern mochte und die märchenhafte Stimmung wurde über die gesamte Länge der Handlung gut aufrecht erhalten.
Daher fand ich ‚Das Sternenmädchen‘ insgesamt wirklich süß, habe es gern gelesen und würde in der richtigen Stimmung auch zu einer Fortsetung greifen.

Cat Lewis bei Facebook
‚Das Sternenmädchen: Die Nacht der Wünsche‘ beim Ashera-Verlag
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2 Antworten zu Das Sternenmädchen: Die Nacht der Wünsche (Fairy Fabula #1) von Cat Lewis

  1. Michele Marsh schreibt:

    Herba this sounds like a pretty good read. Positivity is always a good thing even if many try to quash it. Would this rise to a re read list or once is a enough?

    Gefällt mir

  2. Herba schreibt:

    @Michele: It was a nice read but I don’t think it’s all-time-favourite-material for me and not made for an re-read

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