Das Pummeleinhorn, Staffel 1

Die vierzehnjährige Julia, die am liebsten Schwarz trägt und eher missmutig durch die Welt geht, ist mit einer alleinerziehenden Mutter geschlagen, die nicht nur an Einhörner glaubt, sondern sich auch die Haare in allen Regenbogenfarben färbt und eine riesige Einhornsammlung besitzt.
Als sie eines Tages allein zu Hause ist und sich heftig den Kopf stößt, passiert plötzlich Unglaubliches:
Durch ein Portal, das sich in Julias Wohnung auftut, spaziert zuerst ein sprechender Keks namens Norbert und dann ein waschechtes Einhorn in ihr Leben, das nun vollkommen aus den Fugen gerät.
Die Beiden kommen aus der Glitzerwelt und müssen unbedingt dorthin zurück, um das Gleichgewicht der Welten aufrecht zu erhalten.
Wird es Julia gelingen, Norbert und das Pummeleinhorn zurückzubringen, obwohl sie weder an sprechende Kekse noch an Einhörner glaubt?

Durch die Corona-Krise entschieden sich viele Anbieter Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen und auch mein Hörbuch-Anbieter Audible zog mit.
Nachdem ich mehrfach mit Werbung zu den kostenlosen Inhalten ‚bombadiert‘ worden war, dachte ich mir, dass näher hinschauen ja nicht schaden konnte und lud dann tatsächlich das ein oder andere herunter, unter anderem eben auch die erste Staffel von ‚Das Pummeleinhorn‘.
Zum einen, weil ich ja eigentlich viel lieber Hörspiele als Hörbücher höre und zum anderen weil eine meiner liebsten deutschen Stimmen – Philipp Moog, unter anderem die deutsche Stimme von Ewan McGregor – hier als Erzähler fungiert.
Ohne große Erwartung bin ich dann in die acht Folgen eingestiegen und wurde positiv überrascht.
Natürlich ist das Hörspiel rund um das Pummeleinhorn, das am liebsten den ganzen Tag Kekse essen würde, hauptsächlich für Kinder gedacht, aber ich hatte jede Menge Spaß und habe stellenweise herzlich gelacht.
Das ging beim sprechenden Keks mit dem bescheuerten Namen los und hörte beim Einhorn, das auf Kommando losflennen kann, auf.
Die vielen liebenswerten Figuren taten ein Übriges, damit ich im Glitzerwelt-Uinversum heimisch geworden bin und beim Anhören wirklich immer gute Laune bekam.
Pummel und Julia sind total gegensätzlich, können aber viel voneinander lernen und die klamaukige Geschichte hat zwischendurch durchaus auch mal ernste Töne zu den Themen Familie, Freundschaft und Anderssein.
Auf die gelegentlichen musikalischen Einlagen hätte ich zwar gut verzichten können (das Titellied vom Pummeleinhorn kriegt man irgendwann nicht mehr aus dem Kopf), aber alles in allem hatte ich wahnsinnig viel Spaß beim Hören und finde diese Hörspielreihe rundum gelungen.
Zum Glück gibt es noch eine zweite Staffel, die ich mir bei Gelegenheit sicher auch noch anhören werde.
Prädikat: zauberhaft!

Die erste Staffel von ‚Das Pummeleinhorn‘ bei Amazon.de (Affiliate-Link)
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Ein flauschiger Teaser (mit einem Teil des Titelsongs)

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16 Antworten zu Das Pummeleinhorn, Staffel 1

  1. Wortman schreibt:

    Du hörst ja komische Sachen 😉

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  2. Herba schreibt:

    @Wortman: Ja, manchmal schon :mrgreen:

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  3. Wortman schreibt:

    So muss es sein, oder?

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  4. Herba schreibt:

    @Wortman: Aber hallo! 😎

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  5. Servetus schreibt:

    A talking cookie. Huh.

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  6. Servetus schreibt:

    I’m going to have that song in my head all day now, aren’t I?

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  7. Herba schreibt:

    @Servetus: His name is Norbert and he is on the run because the unicorn tried to eat him *lol*

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  8. Herba schreibt:

    @Servetus: Yup :mrgreen:

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  9. Wortman schreibt:

    🙂 🙂

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  10. Wortverloren schreibt:

    Es ist völlig bescheuert, aber ich habe es auch gehört! *duckundweg*

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  11. Herba schreibt:

    @Wortverloren: bescheuert oder albern muss manchmal auch einfach mal sein 😉😂

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  12. Nicole.G schreibt:

    🙂 🙂 🙂 Aber so ganz wäre das doch nicht meins.
    Mein letztes „für Jüngere“ war „Sei kein Frosch“ von Kai Lüftner, gesprochen von Benno Fürmann. War amüsant.

    Bei mir ist übrigens nicht eine einzige Mail zu kostenlosen Hörbüchern angekommen. 😦
    Oder es liegt daran, das in meinem Account gerade kein Abo läuft, sondern der momentan wieder mal brachliegt.

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  13. Herba schreibt:

    @Nicole: Oh, Benno Fürmann. Den mag ich. Wandert gleich mal auf meine Wuschliste, danke :*

    Kann gut sein, dass es daran liegt. Wobei ich gerade Ferien gemacht habe, da kann man das Abo ja auch für ein paar Wochen still legen. Aber die Newsletter kamen trotzdem

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  14. Nicole.G schreibt:

    Gerne doch. 😉

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  15. Herba schreibt:

    @Servetus: *lol* That is a book I need to read! Sadly it isn’t listed on any german booksite where I have a wishlist yet.

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