Buchmix 15

Weil’s letzte Woche so schön war 😉 schiebe ich gleich den nächsten Buchmix hinterher.

Wie immer gilt:
Wen es interessiert wieso ich den Buchmix mal ins Leben gerufen habe, kann hier nachlesen. Zu den anderen Buchmixen geht es hier.

Und wer gerne mehr Infos zum jeweiligen Buch und/oder andere Leseeindrücke hätte, kann wie immer den blau hinterlegten Titel oder das Coverbild anklicken und wird dann (zum großen A, Affiliate-Links) weitergeleitet.
Wer keine Coverbilder sieht, sollte – auch wie immer – einfach kurz seinen Ad-Blocker ausschalten…

Sophia, junge Architektin in London, fühlt sich von der drängenden Art ihrer Mutter schnell eingeengt.
Daher nimmt sie deren Hilferuf per Telefon auch nicht sonderlich ernst. Als sie schließlich doch nach Hause fährt, bietet sich ihr ein Bild des Grauens: in der heimischen Gärtnerei in Suffolk findet sie ihre Mutter erhängt an einem Baum vor und ihr Vater liegt niedergestochen daneben.
Die Polizei geht von einem Mordversuch mit anschließendem Selbstmord aus, doch Sophie beginnt zu zweifeln, als sie ein Tagebuch ihrer Mutter findet…

‚Lügen, nichts als Lügen‘ von Helen Callaghan ist eigentlich kein sonderlich innovativer Krimi, aber er hat es dennoch geschafft mich in seinen Bann zu ziehen und ich habe die Geschichte rund um Sophias Eltern und deren Vergangenheit wirklich gern gelesen und fand sie spannend, wenn auch nicht sonderlich überraschend. Ein Krimi, der wirklich Spaß gemacht hat, vielleicht weil man unweigerlich mit den beiden weiblichen Hauptfiguren mitfiebert.

Bei einem geselligen Wochenende auf dem Landsitz von Sir Hubert Handesley wird als Abendunterhaltung das sogennante Todesspiel gespielt.
Dabei taucht eine echte Leiche auf und was als Spaß gedacht war, wird zum bitteren Ernst, bei dem Inspektor Roderick Alleyns ermitteln muss..

‚Das Todesspiel‘ ist der erste Band zu einer klassischen Krimireihe, rund um Inspektor Alleyns von Ngaio Marsh, die als eine der bedeutendsten Verfasserinnen der klassischen Detektivgeschichte gilt.
Leider hat mich dieser erste Teil in Neuübersetzung nicht ganz überzeugen können, weil ich mit dem Inspektor nicht ganz warm werden konnte und die Krimihandlung sehr steif daherkam.
Ich werde aber auf jeden Fall aber noch den zweiten Teil lesen,w enn dieser erscheint, um mir ein besseres Bild von Alleyns und Marsh zu machen.

Als Mr. Thipps eines Tages in seinem Badezimmer ihne ihm unbekannte Leiche findet, steht er unter Schock, geht zur Polizei und wird beim ermittelnden Inspektor Sugg zum Hauptverdächtigen.
Und da die Leiche dem verschwundenen Börsenmakler Reuben Levy seh hänlich sieht, will der Polizist den Fall abschließen. Doch er hat nicht mit der Herzoginwitwe von Denver gerechnet, die Thipps schon lange kennt und nicht glauben kann, dass er ein Mörder ist.
Sie beauftragt ihren Sohn, Lord Peter Wimsey, nachzuforschen und Thipps Unschuld zu beweisen…

‚Ein Toter zuwenig‘ ist der Auftaktband zur Lord-Peter-Wimsey-Reihe von Dorothy L. Sayers, der aktuell neu aufgelegt wird.
Ich kannte Lord Peter bisher nur aus diversen Hörspielen und habe durch die Neuauflage eine schöne Gelegenheit bekommen, endlich auch mal die Bücher zu lesen.
Der erste Band war amsüant und unterhaltsam, genau wie ich das erwartet hatte und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Fälle, zumal die gebundenen Bücher auch recht hübsch sind.

Der Ex-Pastor Matt Hunter, der schon länger mit seinem Glauben hadert, berät die Polizei bei religiös motivierten Verbrechen. Während einer Auszeit in Oxfordshire läuft ihm ein alter Studienkollege über den Weg, was sehr an Matts Nerven zerrt. Und dann verschwinden auch noch mehrere Frauen…

‚Sühneopfer‘, Band Eins einer Reihe rund um Matt Hunter, hat mich wegen des religiösen Aspekts gereizt. Peter Laws schreibt flüssig und liefert mit diesem Buch einen unterhaltsamen Auftakt ab.
Diese Reihe werde ich sicher weiterverfolgen.

William Pinkerton, berühmt-berüchtigter Detektiv, und Adam Foole, Gentleman-Dieb machen sich beide auf die Suche nach der geheimnisvollen Charlotte Reckitt, die im Leben beider Männer Spuren hinterließ und verschwand.
Eine Jagd beginnt, die die Männer in die USA und nach Großbritannien führt…

‚Die Frau in der Themse‘ ist ein viel gelobter Roman von Steven Price, der in der Zeit von Sherlock Holmes spielt und die Erwähnung dieses Namens im Zusammenhang zu diesem Buch hat mich neugierig gemacht.
Leider war der Roman nicht ganz mein Fall. Zum einen, weil sämtliche Satzzeichen, die zur wörtlichen Rede gehören, weggelassen wurden, was mir das Lesen unglaublich schwer gemacht hat.
Zum anderen, weil am Ende bei mir die Frage aufkam: ‚Was, das war’s jetzt?‘. Da hilft auch nicht, dass der Autor die Atmosphäre der Zeit sehr gut trifft.

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9 Antworten zu Buchmix 15

  1. Michele Marsh schreibt:

    Herba Das Toddespiel sounds like a good miniseries or movie plot!
    The first novel actually sounds really intriguing

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  2. Servetus schreibt:

    I’ve been curious about Ngaio Marsh for a while too — those books were everywhere when I was a kid and now there’s like one of them in our library. It’s been on my list.

    Sayers: I started with Gaudy Night, which I loved, but I ended up with mixed feelings about a lot of the other ones. I hope if they re-issue them in English they edit it out some of Peter’s casual anti-Semitism. It‘ snot prominent but every now and then he makes a really breathtaking remark.

    Hunter sounds interesting. Will check that out.

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  3. Guylty schreibt:

    Den Cormac Reilly von letzter Woche habe ich heute endlich bestellt. Und jetzt interessiert mich Lord Peter Wimsey. Der ist als Figur natürlich auch mir schon bekannt. Und gab es da nicht mal eine tolle Fernsehserie vor Urzeiten? Den müsste man sich auch mal zu Gemüte ziehen.

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  4. Herba schreibt:

    @Michele: Maybe BBC or ITV will try it if they’re through with Agatha CHristie 🙂

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  5. Herba schreibt:

    @Servetus: I have to admitt I never heard about her untill one of the NZ dwarves talked about her books.

    They might have done that in the new german version, because there was nothing like that in there – thankfully.

    It could have had more christian links, but it was a nice ’summer‘ read.

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  6. Herba schreibt:

    @Guylty: Viel SPaß beim Lesen!
    Es gab in den Siebzigern und Achtzigern tatsächlich eine Serie, die kenne ich aber gar nicht. Dafür aber die Hörspielreihe, die mal fürs Radio produziert wurde. In den Folgen, die ich kenne, hat er allerdings schon Kinder und in seineme rsten Buchabenteuer ist er noch Junggeselle und seine Mutter denkt, dass das ewig so bleiben wird 🙂

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  7. Michele Marsh schreibt:

    Herba yup that would be very nice!! 👍🤗

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  8. Guylty schreibt:

    Klingt fast schon mitten aus dem Leben gegriffen…

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  9. Herba schreibt:

    @Guylty: 😂😂😂

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