Musik am Samstag #152

Diese Woche war ich eigentlich dauerhaft müde. Vielleicht weil das Wetter immer noch total wechselhaft ist – von trocken und echt warm, bis Gewitter und Regen war alles dabei. Aber vielleicht auch, weil grade mal wieder heftig viele Pollen unterwegs sind.
Mein Kreislauf mag das alles gar nicht und auch mein nicht ganz rund laufender Trigeminusnerv rechts im Gesicht macht seit Dienstag mal wieder Probleme. Und menstruel bin ich auch grade, juhu.

Zum Glück war meine Vorgesetzte noch im Urlaub und ich konnte allein im HO rumwurschteln, ohne ständig von ihr angerufen zu werden.
Wie lange das mit dem HO noch geht, weiß ich allerdings auch nicht. Wir dürfen bis auf Widerruf so weitermachen, aber ob das noch eine Woche, einen Monat oder länger geht, sagt uns keiner, weils vermutlich auch keiner weiß.
Aber ich merke, dass mir diese Ungewissheit gerade unterschwellig auch etwas zu schaffen macht…

Privat gab es dann Anfang der Woche auch ein wenig Aufregung, weil die 90jährige Mutter meiner Mama ins Krankenhaus musste und die Kommunikation zwischen meiner Tante, bei der meine Oma wohnt und den restlichen Geschwistern immer mittelschwer chaotisch abläuft. Informationskompetenz ungenügend, Sozialkompetenz unterirdisch – ich liebe meine Verwandtschaft…

Nun hoffe ich, dass das WE relativ ereignislos vorbeigeht und niemand groß irgendwas von mir will – träumen kann man ja 🙂

Oh, aber gute Sachen sind trotzdem auch passiert. Hab zwischendurch immer mal wieder über Verschiedenes gelacht, war mit dem Familienhund spazieren, was mich meist entspannt und ich habe zwei neue Kosmetikprodukte ausprobiert, ohne Ausschlag oder sowas zu kriegen – yeay.

Und musikalisch habe ich das Duo ‚High Valley‘ aus Kanada entdeckt, deren neuestes Album ‚Grew up on that‘ ich wirklich gern mag, auch wenn die Texte schon sehr, sehr heile Welt sind.
Die gefälligen Stimmen der beiden Brüder beruhigen mich gerade irgendwie und daher lasse ich euch auch einen Song aus dem feinen Country-Pop-Album da und wünsche allseits ein schönes WE. Paßt auf euch auf und bleibt gesund!

‚Grew up on that‘ – High Valley

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12 Antworten zu Musik am Samstag #152

  1. Guylty schreibt:

    Weia, hoffe, deiner Oma geht es bald besser.
    Happy weekend!

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  2. Servetus schreibt:

    I hope your grandmother is feeling better soon!

    I usually can’t make myself listen to contemporary country music because the political sympathies of the artists are often so far right, even by American standards. I heard a new song I liked yesterday on TV
    https://www.thecountrydaily.com/2020/01/21/listen-to-old-dominions-poignant-new-single-some-people-do-which-was-co-penned-by-thomas-rhett/

    and I was thinking a bit more nicely of country artists, but then in the afternoon I heard Lee Greenwood had re-recorded „God Bless the USA“ and I looked at the vid and there’s one black face in it for about 10 seconds. Could they make their sympathies more clear?

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  3. Esther schreibt:

    Hoffe Deiner Grossmutter geht’s inzwischen besser und dass Du Dich auch besser fühlst. Schön wenn die Musik so trösten kann.

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  4. Herba schreibt:

    @Guylty: Danke. Es geht ihr den Umständen entsprechend wohl gut. Aber es darf sie halt keiner besuchen, von daher ist es recht schwierig, das einzuschätzen.

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  5. Herba schreibt:

    @Servetus: Thank you.
    Oh boy, that’s indeed a bummer.
    I have to admitt I am not a big fan of musicians that make modern ‚christian‘ music but the songs from High Valley I heard were okay-ish for me re that.

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  6. Herba schreibt:

    @Esther: Danke, es geht so

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  7. Servetus schreibt:

    It’s a wildly nostalgic picture that has a tenuous relationship with reality but it is a pretty song.

    Gefällt 1 Person

  8. Herba schreibt:

    @Servetus: I think part of my the problem with highly religigious people who carry their faith around like a pretty bunch of flowers for everyone to see (maybe not the right term but I couldn’t come up with a better one, sorry) is the fact, that I don’t understand that approach at all.
    Maybe because those are the people that talk love and understanding but are not able to do what they preach.

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  9. Servetus schreibt:

    There’s always the dark underside no one talks about. „Treat her like a lady, home by 11 o’clock“ is a line that disguises so much about how girls are treated in rural areas.

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  10. Herba schreibt:

    @Servetus: Yes, it’s the same like: ‚Watch out what you’re wearing!‘ as if a skirt or a tight shirt is an excuse for a man to rape a woman

    Gefällt 1 Person

  11. Guylty schreibt:

    Das mit der Besuchersperre (obwohl verständlich und nötig) ist das allerschlimmste an dieser ganzen Krise.

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  12. Herba schreibt:

    @Guylty: Auf jeden Fall und durch das Besuchsverbot ist alles ganz schön chaotisch. Ab gesehen davon, dass es für eine Neunzigjährige auch nicht sonderlich schön ist, mutterseelenallein im Krankenhaus zu liegen

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