Musik am Samstag #149

War es bei Euch diese Woche auch so kalt?
In meinem Teil der Welt haben die Eisheiligen ihrem Namen dieses Jahr alle Ehre gemacht, teilweise trüb, teilweise sonnig, aber immer richtig, richtig kalt – brrrrrrr!
Aber da wir gestern mit Sophia (bei uns heißt die Gute allerdings einfach nur ‚kaald Sofie‘ ) die letzte der fünf Herrschaften hinter uns gebracht haben, wird es hoffentlich bald ein wenig angenehmer.

Gedanklich und musikalisch war ich diese Woche wieder mal stark in der Vergangenheit verhaftet, weil durch Corona bei meiner Nichte einiges durcheinander geraten ist.
Sie weiß deshalb gerade nicht so genau wie es für sie weitergehen soll und stellt jede Menge Fragen danach, wie das bei mir damals so war, als ich mich entscheiden musste, wie es nach der Schule weitergeht.
Ich bin nicht sicher, ob ich eine große Hilfe sein kann, weil sich doch so einiges geändert hat, aber ich bin auf jeden Fall gerade viel in der Vergangenheit unterwegs, Erinnerungen kommen hoch und im Home Office wurde mehr als ein Mal bei Liedern ‚von damals‘ mitgesungen.
Es ist erstaunlich wie viele Liedtexte einem spontan wieder einfallen und wie prompt und bestimmt nach wie vor das ‚NEIN‘ auf die Frage kommt, ob Nichte einen dabei aufnehmen kann!

Und da ich für eine Enthüllung meiner Boyband-Fan-Vergangenheit gerade noch nicht bereit bin 😉 lasse ich Euch ein Lied hier, dass ich mit meinem Schulchor in der 12. Klasse (dank Krankheit meiner regulären Musiklehrerin) öffentlich zum Besten gegeben habe und wünsche Euch ein schönes WE und einen guten Start in die neue Woche – bleibt gesund und munter!

‚Another Brick in the Wall‘ – Pink Floyd

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16 Antworten zu Musik am Samstag #149

  1. Michele Marsh schreibt:

    Herba fabulous song!!
    Still timely today as in 1980 even more do niw!
    Have a great weekend!!

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  2. Servetus schreibt:

    Neat that you got to sing THAT in choir in school. Around here that was considered the absolute „anti-school“ song. There was an uproar when we got to sing some of the greatest hits of the 1960s — „hippie“ songs.

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  3. Esther schreibt:

    Entscheidungen über die Zukunft sind sehr schwierig, ist vor allem für meinen Sohn auch so, Hoffentlich findet Deine Nichte etwas was gut zu ihr passt.
    Pink Floyd is toll, das Lied haben wir auch sehr viel gespielt (aber nie in einem Chor gestungen)!
    1980s Boyband – hmm bin gespannt. Spandau Ballet, Duran Duran, Wham? Bei den Damen in meiner Klasse war Spandau Ballet sehr beliebt. 🙂

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  4. Hedgehogess schreibt:

    Hehehe, ich fürchte, der Song und die Assoziationen der kommentierenden Damen lassen dich älter erscheinen als du bist. 😀

    Da kommst du nur wieder raus, wenn du uns eingestehst, wen du angehimmelt hast! Hah! 😛

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  5. Guylty schreibt:

    Pink Floyd? hey, so alt bist du doch gar nicht!!! 😉 Ich finde das aber ein sehr cooles Lied für den Schulchor! Wir sangen im Chor immer nur Gospel, high brow Motetten und wenn es hochkam mal gerade noch die Beatles… Es würde mich nun aber auch interessieren, was für musikalische Fehlgriffe da noch in deiner Vergangenheit schlummern. 90er, oder? Das war doch eigentlich eine ganz passierliche Dekade, mit Grunge und Indie und so…
    Deiner Nichte drücke ich die Daumen bei der Entscheidungsfindung. Der Druck ist schon groß, weil es sich so nach Entscheidung fürs Leben anfühlt…

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  6. Herba schreibt:

    @Michele: It is and it was fun to sing it with 50 or 60 people.
    Thanks, have a great week!

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  7. Herba schreibt:

    @Servetus: Our regular music teacher would never have agreed to sing that song (only religious stuff for the choir), but she had to undergo hip surgery and a former student of her’s (a professional musician) was hired as stand-in. That gave us a bit more leeway 🙂
    I sure can imagine the uproar. I love when my mom tells stories about her parents reaction to her listening to Rock’n Roll :mrgreen:

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  8. Herba schreibt:

    @Esther: Ja, das ist wahr und die Schule ist gerade keine große Hilfe, weil die auch total überfordert mit der Corona-Situation sind :/ Aber danke, wird schon werden1
    Ich mag das auch sehr und man kann es großartig im Chor singen 🙂

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  9. Herba schreibt:

    @Hedgehogess: Das macht nichts. Zum Glück bin ich kein bißchen empfindlich was mein Alter angeht :mrgreen:

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  10. Herba schreibt:

    @Guylty: Nö, aber unser Vertretungs-Chorleiter ist Jahrgang 1969 und der Song halt ein Klassiker, den man gut gröhlen kann 🙂
    Unsre reguläre CHorleitung hat aber auch fast der Schlag getroffen, für die war ‚Oh happy day‘ schon echt wild 😉
    Ja, die Neunziger stimmen…
    Danke, ja, das stimmt und durch Corona ist es noch schwieriger, weil eben alles grade so chaotisch abläuft. Zum Glück haben sich diese Woche die Gemüter erstmal wieder beruhigt. Mal schauen, wie es wird, wenn sie ab nächste Woche wieder wenigstens für ein paar Tage die Woche in die Schule geht.

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  11. Hedgehogess schreibt:

    Feigling! *g*

    Müssen übrigens nicht mal musikalische Missgriffe gewesen sein. Ich war ein Duranie, und weißt du, was ich letztens festgestellt habe, als ich mit zu viel Zeit bei Youtube unterwegs war? Die Musik ist immer noch gut! 🙂

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  12. Guylty schreibt:

    Ha, dann ist der ja mein Alter. Umpf – eigentlich fand ich mich selber auch ein bisschen zu jung für The Wall. (Ich glaub, ich war da 10 oder 11…) Aber so ein Jungspunt-Vertreter ist echt manchmal ganz gut fürs Geschäft.

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  13. Herba schreibt:

    @Hedgehogess: Ja, manchmal bin ich das 😎

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  14. Herba schreibt:

    @Guylty: der besagte Musiker spielt viel Jazz und Blues auf der Gitarre, da liegt eine gewisse Vorliebe für Pink Floyd vermutlich nahe.
    Und wir waren damals auch ein echt großer Chor, bei dem nicht alle Mitglieder wirklich begabte Sänger waren (wir hatten die Wahl zwischen drei Stunden Musiktheorie oder zwei Stunden Theorie und einer Stunde Chor, was den Chor unglaublich beliebt gemacht hat :mrgreen: ) brauchte er auf die Schnelle nen eingängigen Song, den er mochte und den wir ohne großen Aufwand gröhlen performen konnten. Als wir uns damit so richtig eingegroovt hatten, hätten wir vermutlich die Festhalle in Frankfurt leer singen können 😉 *lol*

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  15. Guylty schreibt:

    Klasse. Ist aber auch sowieso der richtige Ansatz. Mit ollen Motetten holst du nicht die Leute in den Chor. Wir waren echt nur eine ganz kleine Gruppe von maximal 15 bis 18 Mann. Kein Wunder, wenn du immer nur „Hebe deine Augen auf, zu den Bergen“ singst…

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  16. Herba schreibt:

    @Guylty: Jo, spannend sind solche Hymnen für junge Erwachsene, die das ja nicht freiwillig singen, eher nicht, auch wenn singen an sich ja schon Spaß macht

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