Montagsfrage: Kochbücher?

Ein neuer Montag und eine neue Montagsfrage von Antonia von ‚Lauter & leise‚, die erste für 2020.

Wer nicht weiß, was die Montagsfrage eigentlich ist, kann hier nachlesen und zur aktuellen Montagsfrage (mit Teilnehmerliste) geht es hier.

Antonia möchte wissen:
Braucht man eigentlich (heutzutage noch) Kochbücher?

Die heutige Frage finde ich mega-interessant.
Meine Mutter hat eine ziemlich umfangreiche Kochbuchsammlung, wo mir eigentlich die Bücher die liebsten sind, die nicht nur Rezepte bieten, sondern auch allgemein Tipps rund ums Kochen und Backen oder, falls die Rezepte einer bestimmten Region oder Zeit zuzuordnen sind, sich auch damit beschäftigen.
Leider sind viele der enthaltenden Rezepte für mich ‚unbrauchbar‘, denn durch meine Zöliakie und der Tatsache, dass ich nicht sicher genug koche, um glutenhaltige Rezepte einfach mal glutenfrei nachzukochen, kann ich sie nicht mehr wirklich verwenden.

Da ich aber ein absoluter Nach-Rezept-kochen-und-backen-Mensch bin, brauche ich auf jeden Fall Rezepte. Und da glutenfreie Ernährung ja mittlerweile irgendwie auch ‚in‘ ist – nein, ich reg mich nicht zum 100 Mal über die Nebenwirkungen für uns Zölis auf! – findet man durchaus auch Kochbücher, die reine glutenfreie Rezepte enthalten.
Dabei habe ich allerdings ganz oft das Problem, dass die Zutatenliste ziemlich ‚exotisch‘ für meine Küche ist und ich selten gerne drei verschiedene Mehlsorten kaufe, weil 50 Gramm hiervon und 90 Gramm davon und 30 Gramm von was ganz anderem in einen Kuchen müssen, den ich evtl nie wieder backe.
Daher abonniere ich lieber drei, vier gute Blogs, die sich mit glutenfreienm Kochen und Backen beschäftigen, als Kochbücher zu kaufen.
Und wenn ich dann doch mal eins kaufe, achte ich darauf vor Ort hineinzuschauen, um eben festzustellen, wie kompliziert die Zutatenlisten gestrickt sind.

Wie ist das mit Euch? Haben Kochbücher für euch immer noch ihre Daseinsberechtigung oder bezieht ihr eure Rezepte rein aus anderen Quellen?

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7 Antworten zu Montagsfrage: Kochbücher?

  1. monisertel schreibt:

    Liebe Herba,
    ich habe Kochbücher, schreibe mir auch eigene Rezepte auf und nutze natürlich das Internet. Wenn man – wie Du – an einer Unverträglichkeit leidet, ist das Internet sicher die beste Wahl. Da findet man schneller etwas passendes, ein bestimmtes Rezept mit Zutaten, für die man nicht in gefühlte tausend Läden gehen muss, gell.
    Ich denke auch, man sollte heute wirklich nutzen, was einem zur Verfügung steht. Jedes hat seinen Vor-und natürlich auch seinen Nachteil. Das muss man dann abwägen.
    Guten Wochenstart und lieben Gruß
    moni

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  2. Servetus schreibt:

    I still read a lot of cookbooks if they are well written, i.e., I learn something about the culture and culinary techniques of the place they’re from. I haven’t bought many books since 2015 but I would buy a cookbook if I thought I would make a lot of things from it repeatedly or it described some technique I wanted to master especially well. On a daily basis, though, I do use the Internet. I often google „what should I make for dinner?“ these days.

    But I think the kind of cookbook I learned to cook from (Betty Crocker — the American equivalent of Dr. Oetker) has more or less outlived its significance due to the internet. The one exception might be books that are sort of encyclopedias of cooking (Julia Child, The Art of French Cooking, or Irma Rombauer, The Joy of Cooking) — i.e., reference works.

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  3. Herba schreibt:

    @Moni: Ja, aus der Vielfalt heutzutage kann man sich wirklich das zusammenstellen, was einem am besten paßt.
    Liebe Grüße zurück!

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  4. Herba schreibt:

    @Servetus: Yeah, on many levels the internet is the ‚easier‘ choice, but cookbooks have their right to exist too

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  5. DoomKitty schreibt:

    Ich denke, mit mehr Freude bzw. vielleicht auch einfach mehr Praxis beim Kochen, würde ich Kochbücher auch durchaus für eine nette Ergänzung halten. Da Kochen für mich aber eigentlich immer noch eher eine Herausforderung als eine nette Beschäftigung darstellt, nutze ich für diese Momente dann doch lieber Chefkoch (und ähnliches).
    Für passioniertere Köche (oder vielleicht auch einfach Leute, die mehr Platz haben als ich in unserer 1-Zimmer-Bude ^^‘) kann ich mir aber eine kleine (oder auch größere) Kochbuch-Bibliothek gut vorstellen 🙂

    Gefällt 1 Person

  6. Esther schreibt:

    Ich koche nicht so gerne und indertat stehen oft zu viele (exotische) Zutaten in den Kochbüchern. Kochbücher sind eher nicht für mich, genauso wenig wie Kochsows im Fernsehen.

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  7. Herba schreibt:

    @Esther: Das kann ich gut nachvollziehen, ich koche auch nicht wirklich gern

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