The Fourth Friend (Jackman & Evans #3) von Joy Ellis, gelesen von Richard Armitage

Der Polizist Carter McLean ist mit seinen Freunden per Privatflugzeug auf dem Weg nach Holland, um dort den Jungesellenabschied eines Freundes zu feiern. Doch das Flugzeug stürzt ab und Carter ist der Einzige, der überlebt.
Nach sechs Monaten, während denen er nur Schreibtischdienst machen durfte, will McLean unbedingt beweisen, dass er wieder voll dienstfähig ist, doch die Schuld des Überlebenden und die Geister seiner Freunde, die ihn heimsuchen, machen es Carter nicht leicht.
Er kann jedoch auf seine gute Freundin Marie Evans zählen, die alles tut, um dem Kollegen bei wichtigen Ermittlungen den Rücken frei zu halten…

Nachdem ich den ersten Teil der Reihe ja eher mittelmäßig fand, mich der zweite Teil dann aber überzeugen konnte, war der dritte Teil nun eine ziemliche Enttäuschung.
Als Vorleser macht Richard Armitage seine Sache mal wieder sher gut, an ihm lag es also definitiv nicht.
Ich konnte nur einfach mit Carter McLean, der in diesem Band als Hauptfigur agiert und Jackman und Evans an den Rand der Handlung drängt, so gar nichts anfangen.
Er war mir von Anfang an, trotz seines traumatischen Erlebnis, extrem unsympathisch, weil er für mein Dafürhalten sehr egoistisch agiert und dabei vor allem Marie Evans stark ausnutzt.
Ein weiteres Manko ist für mich, dass schon bekannte Figuren nicht weiter entwickelt werden oder im Fall von Marie sogar vollkommen untypisch zu ihrem vorher geschilderten CHarakter handeln.
Ja, Marie war in den Bänden zuvor als loyaler Mensch mit viel Herz geschildert worden und dass sie im Hinblick auf einen schwer traumatisierten Freund ratlos ist, ist geschenkt, aber dass sie für mich wie ein kopfloses Huhn durch die Handlung stapft, hat mich dann doch sehr verwundert und auch geärgert, weil das auch so vollkommen aus dem Blauen heraus passierte.
Vielleicht sollte ich daher auch dankbar sein, dass Jackman in ‚The Fourth Friend‘ eher selten vorkommt und Ellis meine Vorstellung von ihm nicht zerstören konnte.
Die Spannung der Krimihandlung kam hier so gar nicht bei mir an und von den herumgeisternden Freunden, die McLean heimsuchen, war ich ziemlich schnell sehr genervt.
Alles in allem ist daher ‚The Fourth Friend‘ eine ziemliche Enttäuschung für mich und ich hoffe, dass der nächste Teil sich vom Niveau eher an “Their lost daughters‘ als an diesem Teil orientiert!

Mein Eindruck zum ersten Teil der Reihe findet sich hier, der zum zweiten Teil hier

Die Reihe in chronologischer Reihenfolge (Affiliate-Links):
The Murderer’s Son
Their Lost Daughters
The Fourth Friend
The Guilty Ones
The stolen boys

Die Homepage von Joy Ellis
‚The Fourth Friend‘ bei Audible.de

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12 Antworten zu The Fourth Friend (Jackman & Evans #3) von Joy Ellis, gelesen von Richard Armitage

  1. Michele Marsh schreibt:

    Herba, I’m sorry that you were disappointed with the story. I’ve only read Their Lost Daughters and found Evans very likable but wanted to know more about Jackman. I plan to read the other books at some point. Having now gone through this one is there one that stood out to you that ticked off all the boxes?

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  2. Herba schreibt:

    @Michele: Mmmmh, for me ‚Their lost daughters‘ is definitely the best of the first three books.

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  3. Michele Marsh schreibt:

    Herba, ahhh ok. Well I just started The Trespasser by Tana French and the dialogue is already way better but I like Ellis‘ visual descriptions I feel like I am there with the characters as a reader.

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  4. Herba schreibt:

    @Michele: Ellis books are okay but in my book only average crime entertainment and not really groundbreaking

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  5. rachel schreibt:

    it’s funny how we react differently to stories. I personally was gripped the whole way through this tale and i really liked the character of Carter. I am a sucker for the esoteric, which is a big part ,also, of why i enjoyed this story. Armitage really is a master storyteller-not many other narrators manage to enthrall me and also many i just find annoying!

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  6. SueBC schreibt:

    I actually liked this book. I liked the idea that Carter was haunted by his friends and I thought that was well done. I agree with you, though, that Their Lost Daughters is the better of the first two books. Not sure why Audible recommends that listeners hear The Murderer’s Son first. I think it makes more sense chronologically in the order they were written, and that way you get more background info at the start.

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  7. Herba schreibt:

    @Rachel: he sure is a great narrator and I really love his voice!

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  8. Herba schreibt:

    @SueBC: ‚The murderer’s son‘ is actually the first book in the series. Audible released the books in the wrong order…

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  9. SueBC schreibt:

    Ah you see that’s what happens when I try to comment quickly at lunch. I apparently switched the titles and said it backwards. Lol. So, in actual fact, I listened to Their Lost Daughters first and was not that impressed. I thought there were a lot of plot holes and leaps of logic. The second audiobook, The Murderer’s Son, I thought was better (apparently we disagree) and, because chronologically it was the first book in the series that Ellis wrote, it gave some insight into the characters. I don’t understand why Audible would have released them out of order.

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  10. Herba schreibt:

    @SueBC: Aaaaah!
    Well, maybe they did it because they felt the story of ‚Their lost Daughters‘ is more gripping and more suited to get people to listen to the whole series? But that is pure speculation on my part and I agree with you that it doesn’t make much sense from the story telling perspective.
    I really hate it, when publisher mess around with book series and the order of the books!

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  11. SueBC schreibt:

    Yeah, me too.

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  12. Pingback: The Guilty Ones (Jackman & Evans #4) von Joy Ellis, gelesen von Richard Armitage | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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