Montagsfrage: Gänsehaut?

Ein neuer Montag und eine neue Montagsfrage von Antonia von ‚Lauter & leise‚.

Wer nicht weiß, was die Montagsfrage eigentlich ist, kann hier nachlesen und zur aktuellen Montagsfrage (mit Teilnehmerliste) geht es hier.

Antonia möchte wissen:
Können Bücher bei euch das Blut in den Adern gefrieren lassen?

Ich lese ja wahnsinnig gern Thriller, allerdings grusle ich mich dabei wirklich, wirklich selten. Und da ich Horror meide, kann ich nicht sagen, ob die nächste Stufe auf der Eskalationsskala bei Büchern für gefrorenes Blut in meinen Adern sorgen würde.
Also lautet meine Antwort auf die heute Frage ganz klar ’nein‘.

Was mir allerdings schon passiert ist, sind Ekelherpes, die sich beim Lesen (zum Glück nur im übertragenen Sinn) einstellten.
Und war dann, wenn es selbst für meinen relativ unempfindlichen Magen zu blutig wird. Aus diesem Grund verfolge ich zum Beispiel die McRae-Reihe von Stuart MacBride nicht weiter, nachdem der vierte Band wirklich widerlich war.
Genauso widerlich fand ich ‚Der Monstrumologe‘ von Rick Yancey, das als Jugendbuch ab 14 Jahren eingestuft wird. Ob da die betreffende Person, die die Empfehlung gegeben hat, vorher zu tief an der Schnapsflasche geschnüffelt hatte???
Ich weiß es nicht, aber mir war das definitiv zu viel des Guten…

Wie ist das bei Euch? Gefriert Euch beim Lesen schonmal das Blut in den Adern?

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16 Antworten zu Montagsfrage: Gänsehaut?

  1. Michele Marsh schreibt:

    Herba, no no no not my cup of tea. I like thrillers and spy novels not anything for frozen blood.

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  2. Servetus schreibt:

    My first „boyfriend“ in sixth grade loved books like that and after we „broke up“ I didn’t read any more of them, so no. Ick. And really, reality is horrifying enough.

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  3. Kirsi schreibt:

    Oh ja ich hatte schon Bücher wo mir der Atem stockte (meist hatte das etwas mit Stephen King zu tun), aber diese True-Crime-Stories mit dem Funken Wahrheit, die sind echt schwer verdaulich, der Blick in menschliche Abgründe, das kann gar keinem einfallen. Gerade habe ich ein Buch von Michael Tsokos beendet und der Abgrund reicht mir für die nächste Zeit erst einmal.
    Dir einen schönen Abend
    Kirsi

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  4. Kate schreibt:

    Ich hab früher sehr viele Thriller gelesen, u.a. die Minette Walters Bücher. Extrem gruselig fand ich das damals nie. Zurzeit lese ich nichts in der Richtung (die Realität ist schaurig genug) und war deshalb zuerst etwa besorgt, ob ich mit Joy Ellis so klarkommen würde. Zum Glück war das kein Problem und ich habe die Bücher bisher allesamt mit Genuss gehört, obwohl es schon einige heftige Szenen gab. Ich hoffe, es bleibt dabei.

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  5. meikesbuntewelt schreibt:

    Ich habe kürzlich „Das Alphabethaus“ von Jussi Adler-Olsen gelesen, das fand ich schon echt schaurig!

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  6. Herba schreibt:

    @Servetus: YES, it sure is! *sigh*

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  7. Herba schreibt:

    Hallo Kirsi und danke für Deinen Kommentar!
    True Crime finde ich auch unter Umständen schwer verdaulich, daher landen das auch eher selten auf meiner Leseliste. Auch wenn ich gerade über michael Tsokos schon viel Gutes gehört habe.
    Danke, Dir dann heute auch 🙂

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  8. Herba schreibt:

    @Kate: Mittlerweile werden für meinen Geschmack aber auch echt zu viele Bücher mit ‚Thriller‘ gelabelt, die einfach nur spannende Krimis sind und mich dann frustriert zurücklassen, weil mir für einen Thriller einfach die Spannung gefehlt hat.
    Ja zur schaurigen Realität und der Verdaulichkeit von Joy Ellis!

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  9. Herba schreibt:

    @Meike: Oh Adler-Olsen soll ja auch ein echter Meister der Spannung sein. Ich bin allerdings bei den skandinavischen Autoren raus, das ist nicht mein Geschmack.

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  10. meikesbuntewelt schreibt:

    Ich lese den unheimlich gerne. Der ist bei dem Gemetzel immen noch humorvoll – das mag ich!

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  11. Herba schreibt:

    Meike: Das klingt gut. Mir liegt einfach der ganz besondere skandinavische Schreibstil nicht sonderlich. Ich hab vor Jahren, als der Hype begann, mal verschiedene Autoren ausprobiert und nach dem dritten oder vierten Buch aufgegeben. Anglophil im Stil liegt mir einfach mehr

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  12. nettebuecherkiste schreibt:

    Glaubwürdige Sachbücher über Geister. „A Natural History of Ghosts“ von Roger Clarke konnte ich abends im Bett nicht lesen. Und ich hab mal eine durchwachte Nacht in Edinburgh verlebt, nachdem ich mich über den Mackenzie-Poltergeist auf dem Greyfriar’s Churchyard informiert hatte (darüber gibts sogar ne Folge von Lore).

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  13. Herba schreibt:

    @Nette: Ich glaube davon hast Du damals auf Deinem Blog erzählt.
    Oh je, aber ich glaube Edinburgh ist für sowas ein ‚großartiger‘ Platz.
    Ich würde in London ja gerne mal eine Ripper-Führung mitmachen, aber ich weiß nicht, ob ich mich das traue 😉

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  14. Pingback: Die Montagsfrage #46 – Können Bücher bei euch das Blut in den Adern gefrieren lassen? | Lauter&Leise

  15. nettebuecherkiste schreibt:

    Oh, das würde mich auch total interessieren! Da hätte ich auch wahrscheinlich nicht ganz so viel Angst wie im Black Mausoleum 😉

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  16. Herba schreibt:

    @Nette: Irgendwann klappt auch das mal!

    Gefällt 1 Person

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