Morosche Möhrensuppe – Ein Hausmittel

Mein Magen (bzw. meine Verdauung) ist ein sensibler Gesell.
Vermutlich hängt das auch ein wenig mit meiner Zöliakie zusammen, auf jeden Fall reagiere ich schnell auf Veränderungen in der Ernährung, auf Streß und auf die Einnahme von Medikamenten.

Daher war es gerade vermutlich auch nur eine Frage der Zeit, bis mein Magen mitteilt, was er von Fußbrüchen im allgemeinen und der vermehrten Einnahme von Schmerzmitteln im besonderen hält und sich nachdrücklich zu Wort meldet.
Ich hab ja gerade auch sonst keine ‚Sorgen‘ und hatte gefühlt schon ewig keine Bauch- und Magenkrämpfe mehr.

Da pflanzliche Präparate das Ganze bei mir oft nur noch schlimmer machen und ich nicht vorhabe gleich die nächsten Medikamente einzuwerfen, habe ich heute ein altes Hausmittel ausprobiert, auf das ich lustigerweise durch das Lesen von verschiedenen Hundeblogs aufmerksam geworden bin.
Viele Hundebesitzer schwören nämlich auf die Möhrensuppe nach Ernst Moro, wenn der vierbeinige Liebling mal Durchfall haben sollte.
Da die Suppe aber ursprünglich für Kinder entwickelt wurde, ist sie natürlich auch für Menschen geeignet.

Karotten, die noch Möhrensupe werden wollen


 

Und so geht’s:
500 Gramm Karotten schälen, klein schneiden und mit
1 Liter Wasser für mindestens 1 1/2 Stunden kochen lassen.
Dann das Ganze pürieren und mit abgekochtem Wasser auffüllen, so das sich wieder ein Liter ergibt.
Mit einem Teelöffel Meersalz würzen und fertig!
Die Suppe wird in kleinen Portionen drei bis vier Mal am Tag konsumiert.
 
 
 

Natürlich sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, wenn die Beschwerden mehrere Tage anhält und keine Besserung auftritt!!!

Eine Gourmetmahlzeit ist das Ganze nicht, aber ich kann vermelden, dass sie mir gerade wirklich hilft.

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24 Antworten zu Morosche Möhrensuppe – Ein Hausmittel

  1. Servetus schreibt:

    I’m glad it’s helping. I really like carrot soups — there was a fad about fifteen years ago for carrot and ginger soup made pretty much like this (with onions) and I still love it.

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  2. Guylty schreibt:

    Tut mir leid zu hören, dass dir der gebrochene Knochen nun auch noch auf den Magen geschlagen ist. Es wird echt Zeit, dass das jetzt verheilt.
    Die Heilkräfte der Möhrensuppe kannte ich noch nicht – bin aber gerade begeistert, weil ich genauso sowieso meine Karottensuppen koche… immer in der Erwartung, dass man sie richtig schön weich kriegt.
    Weiterhin alles Gute dir! {x}

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  3. alpTraumfrau schreibt:

    Diese Suppe ist super, ich gebe sie auch schon seit Jahren meinem Hund und manchmal auch mir selbst, hat bisher immer geholfen.

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  4. Herba schreibt:

    @Servetus: in my family we normally don’t do carrot soup, so this was a completely new experience for me. But I am really happy with it and it sure won’t be the last time I made it.

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  5. Herba schreibt:

    @Guylty: Danke schön.
    Der gebrochene Knochen tut schon was er soll, nur die Begleiterscheinungen nerven etwas. Egal ob es um die körperlichen oder die organisatorischen geht. Habe noch nie so oft meine Krankenkasse am Telefon gehabt und hätte auf diese Erfahrung auch durchaus verzichten können 😕

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  6. Herba schreibt:

    Hallo alpTraumfrau und danke für Deinen Kommentar!
    Ja, das ist sie wirklich. Auch wenn mein Hund kein großer Fan davon ist 😉

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  7. Hariclea schreibt:

    oh, tut mit leid dass dein Magen dir auch Probleme macht 😦 Was mir auch immer hilft ist starker Pferfferminztee, ohne Zucker. Und Reis, ganz einfach gekocht, man kann immer paar Morchen runtermischen 🙂 Gute Besserung!!! xx

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  8. Herba schreibt:

    @Hariclea: Dank Dir :*
    Pfefferminztee ist leider in diesem Fall nichts für mich, der macht es nur schlimmer.
    Aber Reis mit ein wenig Karotte ist immer gut!

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  9. Rina schreibt:

    Oh weh – du Arme. Aber ich gebe unserer Hündin auch immer gekochte Karotten unter das Futter, weil ich im Zuge des Barfens gelesen habe, dass es enorm wichtig für deren Verdauung ist.
    Ich hoffe es geht bald besser.

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  10. Herba schreibt:

    @Rina: oh Barfen ist ja auch eine kleine Wissenschaft für sich…
    Die Suppe hat definitiv großartig geholfen. Dank dir!!!

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  11. Rina schreibt:

    Für Hunde ist es eigentlich nicht so schwer – Katzen schon eher, wegen dem Taurin, das unbedingt dabei sein muss.
    Unser Hündin ist zum Glück nicht so schnäubisch und die Umstellung hat reibungslos geklappt. Ist aber halt etwas Aufwand, da ich das Gemüse dünste, damit es verträglicher ist. Fleisch gibt es roh.

    So alte Rezepte helfen doch mit am besten. Schön, dass es geklappt hat. 🙂

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  12. Herba schreibt:

    @Rina: Wir haben Sam’s Vorgänger gebarft, das ging auch ganz gut, weil er auch nicht sonderlich wählerisch war.
    Sam, der alte Schnäuber bekommt allerdings ’normales‘ Hundefutter. Da was zu finden, was halbwegs hochwertig ist und ihm schmeckt, war schon schwierig genug 😉

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  13. Rina schreibt:

    Ja – es gibt schon so kleine schnäubische Kerlchen. Wir hatten Glück, dass es so reibungslos klappte.
    🙂

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  14. Herba schreibt:

    @Rina: Sam wird sein Futter scheinbar schnell mal langweilig. Dann hat man einen 10-Kilo-Sack Futter gekauft, denn er nichtmal mehr mit dem Hintern anschaut *lachen*
    Wir hatten das ein Mal, nun wird Futter nur in kleinen Portionen gekauft, falls der Herr mal wieder zickig wird 😉

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  15. Rina schreibt:

    Das hatten wir bei unseren, schon verstorbenen Katzen – da hatte man das vermeintliche Lieblingsfutter und keiner wollte es mehr. PFt.

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  16. Herba schreibt:

    @Rina: Bei Katzen kommt sowas, glaube ich, öfter mal vor 🙂

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  17. Rina schreibt:

    Oh ja – die Meister, des Futterverweigerns – aber seit dem Barfen geht auch das. Da sind sie weniger schnäubisch. 🙂

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  18. Servetus schreibt:

    Random note / things I learned today / fandom is so educational: „to barf“ and „das Barfen“ are not cognates!

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  19. Servetus schreibt:

    (I was confused at first because we were talking about stomach ailments)

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  20. Herba schreibt:

    @Servetus: Oh my, I am so sorry for the misunderstanding!!!
    But this is also really funny *giggle*

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  21. Herba schreibt:

    @Servetus: totally understandable but thankfully I haven’t vomited

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  22. Servetus schreibt:

    falsche Freunde sind immer wieder lustig!

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  23. Servetus schreibt:

    I agree, throwing up is the worst.

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  24. Herba schreibt:

    @Servetus: RIght!?! Afterwards I feel even more sick than before

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