Buchmix 12

Und hier ist er, der nächste Buchmix!

Wie immer gilt:
Wen es interessiert wieso ich den Buchmix mal ins Leben gerufen habe, kann hier nachlesen. Zu den anderen Buchmixen geht es hier.

Und wer gerne mehr Infos zum jeweiligen Buch und/oder andere Leseeindrücke hätte, kann wie immer den blau hinterlegten Titel oder das Coverbild anklicken und wird dann (zum großen A) weitergeleitet.
Wer keine Coverbilder sieht, sollte – auch wie immer – einfach kurz seinen Ad-Blocker ausschalten…

Dublin, 1963:
Jemand ermordet deutsche Nazis, die sich in Irland verstecken. Geheimagent Albert Ryan soll den Mörder finden und weitere Morde verhindern, doch je tiefer er in den Fall eintaucht und über das geheime Netzwerk herausfindet, das Nazis nach dem verlorenen Krieg zur Flucht verhalf, desto unsicherer wird er.
Tut der Mörder der Gesellschaft nicht einen Gefallen, wenn er Nazis ausrottet?

Ich hatte kene Ahnung, dass Irland nach dem Krieg als Schlupfwinkel für untergetauchte Nazis diente und schon allein deswegen war ‚Der vierte Mann‚* ein lohnendes Leseerlebnis, das auf unterhaltsame Weise Geschichte vermittelt.
Zudem war die Krimihandlung sehr spannend und gepaart mit dem gut lesbaren Schreibstil von Stuart Neville und der sympathischen Hauptfigur Albert Ryan, hat es mir wirklich viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.
Für Fans von historischen Krimis ist dieses Buch meiner Meinung nach auf jeden Fall empfehlenswert!

In ‚Versiegelt‚*, dem zweiten Teil der Ryder-Creed-Reihe bekommen es Ryder und und seine Hunde mit einem gewaltigen Erdrutsch und einem Mordopfer zu tun. Wird es dem Hundespezialisten gemeinsam mit FBI-Profilerin Maggie O’Dell gelingen, den Mord aufzuklären?

Auf der zweite Teil der Reihe wartet mit den gleichen Pluspunkten wie der erste auf: sympathische Figuren (und Hunde), Spannung uns ein unterhaltsamer Schreibstil, der sich gut lesen läßt.
Ich werde auf jeden Fall auch weitere Abenteuer von Ryder Creed lesen.

Nathaniel Starbuck kommt aus einer angesehenen Bostoner Familie, überwirft sich allerdings mit seinem Vater, einem strengen Pastor, als er sein Studium wegen einer Affäre mit einem Mädchen schmeist. Eher durch Zufall landet Nathaniel dann in Virginia und kämpft auf der Seite der Südstaaten im Bürgerkrieg…

Ich habe ein wenig gebraucht, um mit Bernard Cornwells Schreibstill und den Figuren aus ‚Starbuck: Der Rebell‚* warm zu werden, weil ersteres etwas ausschweiffend und zweitere nicht immer ganz sympathisch daher kommt.
Doch irgendwann ist mir Nathaniel durchaus ans Herz gewachsen und sein Abenteuer begann mir Spaß zu machen, daher werde ich irgendwann sicher auch den Rest der Reihe lesen.
Zur historischen Genauigkeit kann ich leider nichts sagen, weil ich mich mit dem amerikanischen Bürgerkrieg nicht wirklich gut auskenne, aber Cornwell klingt auf jeden Fall, als hätte er sich mit den Fakten auseinandergesetzt.

In St. Martinsville, Louisiana soll in den Vierziger Jahren ein junger Schwarzer namens Will auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet werden, weil er angeblich eine junge, weiße Frau vergewaltigt hat.
Doch es geht das Gerücht, dass das Mädchen in Wahrheit seine Geliebte war, die nun allerdings aus Verzweiflung Selbstmord begangen hat und so nicht mehr für Will aussagen kann.
Der ganze Ort weiß, dass das Todesurteil für Will ein Skandal und Unrecht ist, doch weiße Rassisten tun alles, damit das Todesurteil auf jeden Fall vollstreckt wird…

In ‚Mercy Seat‚ beschreibt Elizabeth H. Winthrop die Geschehnisse kapitelweise aus ständig wechselnden Perspektiven der Hauptfiguren, was mir das lesen am Anfang ein wenig schwer gemacht hat. Als ich mich allerdings daran gewöhnt hatte, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob es doch noch eine Rettung für Will gibt und ob eine der Figuren vielleicht doch noch über sich hinauswächst und den Rassisten Paroli bietet.
Es ist wirklich erschreckend, wie wir Menschen in der Lage sind Fakten zu ignorieren, damit wir unsre Vorurteile und unser Weltbild durchsetzten können und wir stark mich so mancher Punkt der Handlung an aktuelle Geschehnisse erinnert haben.
‚Mercy Seat‘ wühlt auf, beschäftigt und ist daher für mich unbedingt lesenswert!

Atlanta, 1974:
Kate Murphy hat gerade ihren Dienst als Streifenpolizistin beim Atlanta Police Department angetreten und kämpft als Frau in einer Männerwelt täglich gegen die Vorurteile ihrer Zeit, als die Situation in der Stadt eskaliert.
Es treibt nämlich ein Serienmörder sein Unwesen und die Polizei eröffnet eine brutale Menschenjagd, um ihn endlich zu schnappen…

Cop Town – Stadt der Angst‚ war für mich spannend, zuweilen brutal, aber auch interessant, weil die Krimihandlung mit dem Alltag der Polizistinnen angereichert wird, der in den Siebziger Jahren wirklich hart gewesen sein muss und der von Schikanen der Kollegen und von Gewalttätigkeit geprägt war.
Karin Slaughter gelingt hier ein Buch, das ebenso spannend wie unterhaltsam war und das mir ein paar nette Lesestunden bescherrt hat.

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6 Antworten zu Buchmix 12

  1. Servetus schreibt:

    I’ve always got time for Karin Slaughter.

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  2. Herba schreibt:

    @Servetus: She writes great reads for fun

    Gefällt 1 Person

  3. Servetus schreibt:

    and I’ve always found her female protagonists relatable.

    Gefällt mir

  4. Herba schreibt:

    @Servetus: Yes and she doesn’t torture them excessively like Elizabeth George

    Gefällt mir

  5. Servetus schreibt:

    YES!

    Gefällt 1 Person

  6. Pingback: Montagsfrage: Jahreshighlight? | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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