VOX zeigt ab 8.8. die amerikanische Anwaltsserie ‚Conviction‘ mit Hayley Atwell

Hayes Morrison (Hayley Atwell) hat als Tochter des damaligen US-Präsidenten (Martin Donovan) ihre Teeniezeit unter dem Mikroskop der Öffentlichkeit verbracht und sich in dieser Zeit zum Enfant terrible entwickelt.
Die brilliante, junge Frau hat Jura studiert und eine glänzende Zukunft vor sich, doch ihr selbstzerstörerisches Wesen kommt ihr immer wieder dazwischen.
Als sie in New York mit Kokain erwischt wird, erprest sie Staatsanwalt Conner Wallace (Eddie Cahill) mit dem Hayes eine Beziehung führte, die durch sie kaputt ging, eine neue Spezialeinheit innerhalb der Bezirksstaatsanwaltschafton New York zu leiten, die alte, strittige Fälle wiederaufrollen soll.
Nur widerwillig leitet Morrison das Team aus Anwälten (Shawn Ashmore), Ermittlern (Merrin Dungey, Emily Kinney) und forensischen Spezialisten (Manny Montana)…

‚Conviction‘ kam leider beim amerikanischen Zielpublikum nicht gut an und bekam auch keine Zeit, um das zu ändern, daher war nach 13 Folgen Schluss.
Ich bedaure das sehr.
Nicht weil die Anwalts-/Krimiserie besonders innovativ wäre; sas ist sie mit der Fall-der-Woche-Formel nämlich nicht wirklich.
Sondern weil das Team der Hauptfiguren für mich sehr gut funktioniert und es alle schaffen mich so neugierig zu machen, das ich über jede einzelne Figur gerne mehr erfahren würde.
Ansonsten stehen die Beziehungen untereinander im Fokus und auch hier hätte ich gerne gewußt, wie es mit Hayes, Conner und dem Rest weitergeht.
Atwell und Cahill haben eine gute Chemie und bringen die schwierige Beziehung zwischen Morrison und Wallace für mich glaubhaft auf den Bildschirm.
Ich mag es sehr, wie Hayes Conner herausfordert, ihn neckt und sich ihm gegenüber ab und an auch mal vorsichtig öffnet und wie er versucht das Minenfeld, das ihr Verhalten darstellt irgendwie zu händeln.
Das hätte für mich noch viel Entwicklungspotential gehabt! Auch schauspielerisch ragen die Beiden aus dem Cast heraus, aber natürlich bieten diese Seriendrehbücher auch keine große Herausforderungen für erfahren Schauspieler, die halbwegs ihr Handwerk verstehen.
Natürlich gibt es abseits meiner halbwegs positiven EInschätzung, aber auch gute Gründe dafür, dass ‚Conviction‘ kein Erfolg wurde.
Manches wirkt einfach zu glatt, klischeehaft und auch manchmal zu weit hergeholt.
Auch die Fälle der Woche sind manchmal viel zu vorhersehbar, um allzu große Spannung aufkommen zu lassen.
Daher würde ich ‚Conviction‘ als nette Fernsehunterhaltung für zwischendurch einstufen, die für mich gut und gerne zu einer Guilty Pleasure Serie hätte werden können, wenn das amerikanische Publikum nicht so unkooperativ gewesen wäre 😉

Leider ist die Serie aus dem Angebot von Amazon Video verschwunden und auch eine DVD gibt es bisher noch nicht.

‚Conviction‘ bei VOX
‚Conviction‘ bei ABC
Die Serie im deutschen Fernsehen – Termine

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