Jumanji: Willkommen im Dschungel

Brantford, New Hampshire, 2016:
Spencer (Alex Wolff), Fridge (Ser’Darius Blain), Bethany (Madison Iseman) und Martha (Morgan Turner) werden alle von Lehrerin ihrer High School zum Nachsitzen verdonnert. Die Vier sollen einen Kellerraum ausräumen und finden dabei eine alte Spielekonsole, die viel spannender aussieht, als der zugemüllte Kellerraum. Daher stöpseln sie sie ein und sobald jeder der Vier eine der vier verfügbaren Spielfiguren ausgewählt hat – die fünfte lässt sich nicht auswählen – werden sie in das Spiel hineingezogen und landen in einem Jungle, der Überraschendes für sie bereit hält und einige Gefahren birgt.
Werden sie es schaffen, unbeschadet wieder nach Hause zu finden?

Als ‚Jumanji‚ Anfang 1996 seine Deutschland-Premiere feierte, war es wegen Robin Williams quasi ein Muss ins Kino zu gehen.
Seit diesem Kinobesuch habe ich Jumanji unzählige weitere Male gesehen, zuletzt vor ein paar Monaten zumindest teilweise im deutschen Fernsehen und ich fühle mich jedes mal wieder in meine Teeniezeit zurückversetzt.
Der Charme, Witz und die leicht irre Geschichte des Films funktionieren nach all den Jahren auch immer noch, auch wenn manches natürlich heutzutage leicht angestaubt wirkt.
All diese positiven Gefühle haben mich dann nicht gerade aufjubeln lassen, als bekannt wurde, dass eine Fortsetzung gedreht wird und ein Kinobesuch war dieses Mal auch kein Muss.
Aber nun hat letztendlich doch die Neugierde gesiegt und ich habe mir den Film auf DVD angeschaut.
Großartig fand ich die Idee, nicht die Kids selbst durch die Jungelwelt des Spiels ziehen zu lassen, sondern ihnen die Gestalt ihrer Charaktere zu geben. Hier kommen Dwayne Johnson, Jack Black, Kevin Hart und Karen Gillan, die diese Spielfiguren darstellen und über die ich stellenweise herzhaft lachen konnte.
In Nebenrollen sind übrigens auch Nick Jonas und Colin Hanks zu sehen.
Die Dschungelwelt des Spiels fand ich weit weniger charmant als die des Vorgängerfilms. Es gibt weniger Tiere, die Aufgaben, die es zu lösen gilt, sind eher mittelmäßig spannend und auch den großen bösen Gegenspieler (Bobby Cannavale) fand ich weniger charmant als zuvor.
Es wird sehr stark auf Special effects, Krach und Bumm gesetzt und weniger auf eine wirklich runde Geschichte.
Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, mehrfach gelacht und einfach entspannen können.
Daher würde ich den Film als reines Popcornspektakel weiterempfehlen, das nicht an seinen Vorgänger heranreicht, erstaunlicherweise für mich durchaus aber auch seine Berechtigung hat.

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Ein deutscher Trailer

Ein englischer Trailer

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2 Antworten zu Jumanji: Willkommen im Dschungel

  1. The Reading World schreibt:

    Hallo 🙂

    Ich habe Jumanji in 4D gesehen und das war richtig cool *.*

    Und auch sonst hat mir der Film gut gefallen 🙂

    Liebe Grüße,

    Donatha

    Gefällt mir

  2. Herba schreibt:

    Hallo Donatha und danke für Deinen Kommentar!
    Das klingt ziemlich cool und ich kann mir das bei dem Film richtig gut vorstellen.
    Liebe Grüße zurück

    Gefällt 1 Person

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