Montagsfrage: Buchverfilmung vs. Buch?

Ein neuer Montag und eine neue Montagsfrage vom Buchfresserchen, zu der mir etwas einfällt:

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Ha, ich weiß, daß sich bei dieser Frage die Geister definitiv scheiden werden, weil das einfach Geschmackssache und vielleicht auch ein wenig Glaubensfrage ist.

Bei mir ist das ganz einfach:

Wenn mich die Geschichte interessiert, möchte ich definitiv erst das Buch lesen, bevor ich den Film sehe. Idealerweise aber erst, wenn die Hauptrollen vergeben sind, damit ich mir kein ganz eigenes Bild mache, um dann beim Film anschauen zu fremdeln.

Wenn ich das Ganze hauptsächlich sehen möchte, weil ein Schauspieler, den ich mag, mitwirkt, gehe ich mittlerweile schon auch dazu über, das betreffende Buch gar nicht zu lesen und nur den Film zu schauen.

Und wenn ich erst hinterher mitkriege, daß es eine Romanvorlage zu einem Film gibt, der mich irgendwie beschäftigt hat, nehme ich mir öfter vor, das betreffende Buch zu lesen, kriege es aber dann oft nicht auf die Reihe, weil Zeit und/oder Motivation fehlen.

Und wie ist das bei euch? Romanvorlage vor Film oder anders herum? Oder ganz anders?

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10 Antworten zu Montagsfrage: Buchverfilmung vs. Buch?

  1. Servetus schreibt:

    Book. 🙂

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  2. CraMERRY schreibt:

    Genau so 😀

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  3. DoomKitty schreibt:

    Eigentlich lese ich lieber zuerst das Buch. Aber leider kann ich mir dann auch nie verkneifen den Film damit zu vergleichen. Und Filme schneiden bei mir zu 99% schlechter ab als die Bücher. Mal mehr, mal weniger, aber eben schlechter (mit Ausnahme von „The Green Mile“, da fand ich beides sehr gut und hab nie wieder nen Film gesehen, der sich so enorm an die Buchvorlage gehalten hat, den Film hab ich aber schon geliebt, lang bevor ich die Bücher gelesen habe). Aber trotzdem bleibt meine Einstellung, dass ich Bücher gerne vorm Film gucken lese.

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  4. Die Pö schreibt:

    Wenn es um Klassiker geht, kann ich mir oft das Gucken so lange verkneifen bis ich das Buch gelesen habe. Falls ich aber erst Monate vor dem Filmstart mitbekomme, dass es eine Literaturverfilmung ist, klappt das mit dem Lesen auch meist einfach nicht und dann lass ich es

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  5. laberladen schreibt:

    Ich bin ein Fan der Variante zuerst das Buch, dann der Film.
    Wenn ich erst nach dem Film entdecke, dass er auf einem Buch basiert, lese ich es dann oft gar nicht mehr. Denn die Bilder aus dem Film vermischen sich dann mit der Vorstellung, die ich beim Lesen habe (Personen und Örtlichkeiten werden doch oft anders beschrieben als sie im Film sind) und das stört mich. Umgekehrt sitzt der Lese-Eindruck so fest, weil das Kopfkino offensichtlich den stärkeren Eindruck hinterlässt, dass mich hinterher Abweichungen beim Film nicht so stören.

    LG Gabi

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  6. Herba schreibt:

    @DoomKitty: Dass die meisten Filme nicht mit den Büchern mithalten können, empfinde ich auch oft so.

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  7. Herba schreibt:

    Hallo Gabi und danke für Deinen Kommentar!
    Das klingt nach einem gut funktionierenden System.

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  8. nettebuecherkiste schreibt:

    Im Normalfall schon Buch, aber wenn ich auf einen Film stoße, der mir gefällt, lese ich natürlich die Vorlage eben anschließend. War z. B. so bei I Capture the Castle 🙂

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  9. Uinonah72 schreibt:

    Meist schaue ich den Film zuerst, da das weniger Zeit kostet, als ein Buch zu lesen. 😉 Wenn mich die Geschichte dann gepackt hat, will ich natürlich noch mehr Details erfahren und greife dann doch zum Buch 🙂
    Wenn ich, wie bei The Last Kingdom, die Bücher schon kenne, bevor die Verfilmung kommt, bin ich beim Ansehen meist ziemlich abgelenkt mit Vergleichen. Wobei ich zu denen gehöre, die Änderungen im Film akzeptieren können, denn es gibt viele Dinge, die im Buch funktionieren, im Film aber langweilig wären, da das Erzähltempo ein ganz anderes ist.

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  10. Herba schreibt:

    @Uinonah: Zeit ist natürlich ein gutes Argument für den Film.
    Ich hatte mich damals bei ‚Herr der Ringe‘ total verschätzt und das erste Buch zwei Stunden vorm Kino fertig gelesen – was für ein Streß *lachen
    Ich glaube mit der Akzeptanz von Änderungen sprichst Du ein ganz wichtiges Thema an!!! Das Fehlen derselben ist sicher auch mit ein Grund dafür, daß Romanverfilmungen beim Publikum so oft durchfallen, denke ich.

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