Eddie the Eagle – Alles ist möglich

Michael ‚Eddie‘ Edwards (Taron Egerton) liegt als Kind lange im Krankenhaus und kann keinen Sport treiben, träumt aber nichts destotrotz von einer olympischen Medaille.
Seine Mutter (Jo Hartley) unterstützt ihn bedingungslos, aber sein Vater (Keith Allen) belächelt ihn, erst recht als Eddie einsieht, daß er bei den Sommerspielen keinen Blumentopf gewinnen wird und daher seinen Traum auf die Winterspiele verlegt.
Der Junge zeigt sogar Talent fürs Skifahren, gewinnt einige Pokale, wird dann aber vom britischen olympischen Komittee nicht nominiert, weil er nicht deren Vorstellung von einem Vorzeigeathlet entspricht.
Enttäuscht gibt Eddie auf und ist schon fast bereit seinen Traum zu begraben, als er aufs Skispringen aufmerksam wird und auf eigene Faus nach Garmisch reist, um dort mit den Besten der Welt für Olympia zu trainieren…

Ich kann mich noch relativ gut an Bilder von Michael Edwards erinnern, die Ende der Achtziger Jahre eigentlich vor jeder Skisprung-Übertragung im deutschen Fernsehen gezeigt wurden.
Begleitet wurde das Ganze immer mit teils respektvollen, teils ungläubigen Kommentaren der Journalisten und Experten für den positiv verrückten Sportler aus Großbritannien.
Auf den Spielfilm bin ich dann aber eher durch Hugh Jackman aufmerksam geworden, der den fiktiven ehemaligen Weltklassespringer Bronson Peary spielt.
Taron Egerton sieht sich in der Rolle des Eddie überhaupt nicht ähnlich, dafür kommt er dem Original wohl ziemlich nahe.
Und ansonsten muss man ihn einfach gern haben. Er ist ein netter Typ, der seinen Traum beharrlich verfolgt, ohne dabei über Leichen zu gehen.
Jackman ist für die sarkastisch, humorigen Kommentare zuständig und fühlt sich in der Rolle des saufenden, von der Welt enttäuschten Exsportlers, der zu Eddies väterlichem Freund wird, sichtlich wohl.
Mit Keith Allen, Jo Hartley, Jim Broadbent, Tim McInnerny und Rune Temte sind einige aus dem englischen Film- und Fernsehgeschäft im Cast dabei und für den deutschen (Wintersport-)Touch sorgt Iris Berben als Hüttenwirtin Petra.
Sie in dieser internationalen Produktion zu sehen, war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber ihre Rolle ist relativ klein und ihre Performance war okay.
Allen und Hartley waren als ELtern von Eddie auch wirklich gut besetzt und vor allem über Allen habe ich mehrfach sehr geschmunzelt.
Der Film macht allen Menschen, die einen Traum haben Mut und rückt den olypischen Gedanken, der heutzutage allzu oft dem Streben nach Profit zum Opfer fällt, in den Fokus.
Natürlich ist der Plot insgesamt nicht wirklich überraschend, aber der Zuschauer bekommt mit diesem Film ein echtes Feelgood- und Familien-Movie, das Spaß macht und mich mit einem wunderbaren Gefühl zurückgelassen hat.
Ich habe ‚Eddie The Eagle‚ jedenfalls sicher nicht zum letzten Mal angeschaut!

Ein deutsche Trailer

Ein englischer Trailer

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3 Antworten zu Eddie the Eagle – Alles ist möglich

  1. linnetmoss schreibt:

    Did you notice that the first shot of Jackman in the trailer is of his shapely rear end in a pair of jeans? Hee hee 🙂

    Gefällt mir

  2. Herba schreibt:

    @linnetmoss: Me? Naaa *innocentlyLooking* 😉

    Gefällt 1 Person

  3. suzy schreibt:

    Den habe ich im Kino gesehen und fand ihn richtig richtig gut!!

    Gefällt 1 Person

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