Der Weihnachtshund von Daniel Glattauer

Max ist 34, Single und hat beschlossen vor Weihnachten auf die Malediven zu flüchten.
Allerdings muss er dafür seinen Hund, den reinrassigen Deutsch-Drahthaar Kurt irgendwo unterbringen.
Da ein Tierheim nicht infrage kommt, inseriert Max und es meldet sich Katrin. Sie ist 29, hat am 24.12. Geburtstag und ist zum Leidwesen ihrer Eltern immer noch Single.
Max und Katrin sind sich sofort sympathisch, aber Max hat eine Kuss-Phobie, die bis jetzt noch jede seiner Beziehungen zerstört hat. Kann aus den Beiden trotzdem ein Paar werden?

Der Weihnachtshund‚ habe ich genau wie ‚Ein Junge namens Weihnacht‚ bei meinem Buchhandlungsbesuch Anfang Dezember gekauft und darauf gehofft, daß auch dieses Buch mir bei der Überwindung meiner Leseflaute helfen würde.
Aber was das süße Buch von Matt Haig konnte, nämlich mich kurzzeitig wieder fürs Lesen begeistern, hat Daniel Glattauer mit seinem Büchlein leider gar nicht geschafft.
Das fängt mit dem Schreibstil an, der so gar nicht mein Fall ist und geht mit den Figuren weiter, die ich einfach nur doof und/oder unsympathisch fand.
Nichtmal Kurt, der Hund, hat mir gefallen und das will bei mir als Hundemensch durchaus etwas heißen.
Die Geschichte an sich erschien mir über die 224 Seiten unnötig in die Länge gezogen und ist in meinen Augen weder besonders romantisch, noch besonders humorvoll. Und auf Weihnachten stimmt mich das Buch auch nicht ein.
Von daher würde ich ‚Der Weihnachtshund‘ weder erneut lesen, noch an jemanden verschenken. Und leider hat mich das Ganze auch nicht dazu animiert, etwas anderes von Glattauer zu lesen, obwohl ‚Gut gegen Nordwind‚ schon ewig auf meinem eReader schmort.

Die Homepage des Autors
Daniel Glattauer bei RandomHouse

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8 Antworten zu Der Weihnachtshund von Daniel Glattauer

  1. Ich kann das gut verstehen. Gut gegen Nordwind hatte ich ein Glück nur als Leihgabe. Und ich wollte es wirklich mögen. Irgendwie werde ich mit seinem Schreibtstil nicht warm.
    Ich überwinde Lesemüdigkeit gerne durch Lesen von gaaanz leichter Kost, gerne auch mal Bücher, die immer wieder gehen. Bei mir sind das die Bereiche Fantasy und ganz klassisch rosarote Liebesromane. Das ist dann ein wenig wie nach Hause kommen. 🙂
    Herzliche Grüße
    Stephie

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  2. Herba schreibt:

    @Stephie: Da kann man nichts machen und muss sich einfach andere Autoren suchen, auch wenn der entsprechende Autor noch so hoch gelobt ist.
    So eine anhaltende Leseflaute wie gerade hatte ich wirklich noch nie und bis jetzt hat dauerhaft nichts geholfen, leider! Aber ich versuche mich davon nicht streßen zu lassen, auch wenn mir das Lesen total fehlt und habe mir für 2017 ein paar Strategien zurecht gelegt, die hoffentlich helfen.
    Liebe Grüße zurück!

    Gefällt 1 Person

  3. CraMERRY schreibt:

    Habe die ganze Zeit überlegt, woher ich den Author kenne. Habe mal vor ein paar Jaaren „Theo“ von ihm gelesen und mich schier beömmelt. 😀

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  4. Die Poe schreibt:

    Oh. Ich liebe ja „Gut gegen Nordwind“, bin mir jetzt aber nicht sicher, ob da der Schreibstil des Autors so rüber kommt wie in einem anderen Roman, denn das ist ja ein Email-Roman. Von daher vielleicht „gut gegen Nordwind“ nicht sofort verteufeln oder warten bis ich den Weihnachtshund gelesen habe und dann reden wir nochmal 🙂

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  5. Herba schreibt:

    @CraMERRY: Die Inhaltsangabe von ‚Theo‘ liest sich gut……bin mit dem Autor trotzdem erstmal durch 🙂

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  6. Herba schreibt:

    @Poe: So machen wir’s!

    Gefällt 1 Person

  7. CraMERRY schreibt:

    Nur zu! Bloß aus seinem Herzen keine Mördergrube machen 😀

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  8. Herba schreibt:

    @CraMERRY: 🙂 Autoren, die Hundegeschichten verhunzen, müssen bei mir mit dem Schlimmsten rechnen 😉

    Gefällt 2 Personen

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