Lizza: der vegane, glutenfreie, low-carb Pizzateig – ein Erfahrungsbericht

Ich bin nicht mehr ganz sicher, wann ich zum ersten Mal von Lizza, der low carb Fertigvariante eines Pizzateigs gehört habe, aber es ist definitiv schon ein wenig länger her und landete nur wegen dem Prädikat ‚glutenfrei‘ auf meinem Schirm.
Ausprobiert habe ich das Ganze damals nicht, weil ich sehr skeptisch war, ob mir das Ganze schmecken würde und mir dafür die Kosten einfach zu hoch waren.

Mittlerweile haben die beiden Firmengründer aber wohl bei der Fernsehsendung ‚Die Höhle der Löwen‘ mitgemacht und das Produkt hat dadurch eine ganz neue Reichweite bekommen. Es strahlte mich nämlich vor ein paar Wochen im Kühlregal meines REWE Centers an.
Wie meist bei glutenfreien Produkten, hat REWE dafür null Werbung gemacht und man stößt nur durch Zufall oder Mundpropaganda auf glutenfreie Neuheiten, was extrem ärgerlich ist, sich meiner Erfahrung nach aber nicht ändern läßt, weil REWE auf entsprechende Anregungen entweder nicht reagieren kann oder nicht reagieren will…aber egal, das soll heute hier gar nicht Thema sein, sondern Lizza!

Lizzateig besteht aus:
Wasser, Mehl aus Goldleinsamen teilentölt (49%), Chia gemahlen (4,2%), Kokosmehl, Meersalz, Flohsamenschalen – die Angaben stammen von der Lizza-Homepage – und ist glutenfrei, laktosefrei, low-carb und vegan.

Noch verpackt

Noch verpackt


 
 
Der Boden ist nicht gängig rund, sondern rechteckig und muss vor dem Belegen kurz vorgebacken werden. Dabei kann er wie ein Kissen aufgehen und ich fand es sehr angenehm, daß auf der Verpackung davor gewarnt wird, sonst wäre ich vermutlich erstmal richtig erschrocken.
So war ich gewappnet und konnte den Rat (Ofen auf, Teig mit einer Gabel einstechen, Ofen wieder zu) direkt umsetzten.
 
 
 
 

Nach dem Vorbacken bestreicht man den Boden mit Tomatensauce (ich habe dafür die Lizza-Variante genutzt, die es im Glas zum Teig dazu zu kaufen gibt) und belegt sie ganz nach Belieben. Meine Version war nach dem Belegen weder vegan noch vegetarisch, aber das kann ja jeder halten wie er will.

Fertig!

Fertig!

Und ich muss sagen, daß mich der Teig wirklich positiv überrascht hat. Ich hatte erwartet, daß ich ein Ergebnis mit Knäckebrotkonsistenz bekommen würde, aber das war zum Glück nicht der Fall. Der Boden wird am Rand knusprig, bleibt aber ansonsten weich, ohne labbrig zu sein und macht übrigens pappsatt.
Natürlich kann Lizza nicht den Geschmack eines ’normalen‘ Pizzateigs liefern, aber das ist sicher auch nicht das Ziel des Produkts. Und ich als Zöli habe definitiv schon extrem viel schlimmere glutenfreie Pizzaböden gegessen, daher ein Lob an Lizza!

Schön verpackt, aber geschmacklich nicht wirklich mein Fall

Schön verpackt, aber geschmacklich nicht wirklich mein Fall


 
 
Was ich persönlich allerdings gar nicht mochte ist die Lizza-Tomatensauce. Da schmeckt man den enthaltenen Fenchelsamen so stark heraus, daß das fast alles andere überdeckt und wenn man wie ich nicht unbedingt Fan von Fenchel ist, ist das wirklich mehr als gewöhnungsbedürftig und nicht sonderlich erstrebenswert.
Daher wird beim nächsten Mal nur noch Lizzateig gekauft und eigene Tomatensauce fabriziert. Aber ein nächstes Mal wird es sicher geben!
 
 
 
 

Die Homepage mit Onlineshop
Ein Testbericht im Stern, der fast zum gleichen Ergebnis kommt wie ich

Galileo hat Lizza einen eigenen Beitrag gewidmet:

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12 Antworten zu Lizza: der vegane, glutenfreie, low-carb Pizzateig – ein Erfahrungsbericht

  1. Servetus schreibt:

    It looks really convincing, in any case.

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  2. Herba schreibt:

    @Serv: War es und definitiv wirklich leckerer als erwartet 🙂 Mal schauen, ob der Supermarkt das weiterhin anbietet

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  3. Die Poe schreibt:

    Ich hatte gerade Salat zum Mittag und muss feststellen…jetzt bin ich wieder hungrig

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  4. Herba schreibt:

    @Poe: Ha, Lizza mit dem richtigen Belag wäre genauso gesund wie Salat. Im Bahnhofsviertel gibts ne Kneipe (What the food), die verkaufen fertige Lizza, vielleicht sollten wir die mal heimsuchen 😉

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  5. Die Poe schreibt:

    Mittagspause nächstes Jahr!!!!

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  6. Herba schreibt:

    @Poe: Ich bin dabei!!!

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  7. Hariclea schreibt:

    Lizza die Pizza, sieht sehr gut aus 🙂 Schade um die Tomatensosse, man wurde hoffen dass man glutenfreie die schmeckt leichter finden konnte, aber im Notfall besser italienischen Tomaten aus der Dose kaufen und bisschen Knoblauch dazu und Oregano oder Basilikum usw und schmeckt eigentlich noch besser 🙂 Aber freue mich dass du eine gute Pizzavariante finden konntest, also vom Teig her 🙂

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  8. Herba schreibt:

    @Hari: Ja, die Tomatensauce ist das kleinste Problem und wird eigentlich immer selbst gemacht, aber in dem Fall war ich einfach neugierig und dann ziemlich enttäuscht, daß das so gar nicht mein Fall war

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  9. Patrick H. schreibt:

    Also wir waren ziemlich von der Lizza enttäuscht. Schade eigentlich, wir hatten uns so gefreut….
    Aber es gibt ein Rezept für einen Löw Carb Pizzaboden aus Thunfisch. Das ist saulecker und günstiger. Leider ist da Handarbeit gefragt, aber irgendwie zählt es sich beim Geschmack aus 🙂
    Trotzdem danke für Deinen Bericht!!
    Liebe Grüße
    Patrick von isso.blog

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  10. Herba schreibt:

    Hallo Patrick und danke für Deinen Kommentar. Das mit dem Thunfisch als Boden kann ich mir gerade nicht so wirklich vorstellen, aber eigentlich klingt es so verrückt, daß ich es wirklich mal ausprobieren solle 🙂
    Liebe Grüße zurück

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  11. Herba schreibt:

    @Patrick: Danke für den Link!

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