The Christmas Choir (Originalversion)

Peter Brockman (Jason Gedrick) arbeitet sehr erfolgreich als Wirtschaftsprüfer und lebt quasi für seinen Job.
Daher verläßt ihn auch 19 Tage vor Weihnachten seine Verlobte Jill (Cindy Sampson), die nicht mehr länger mit einem emotional verkrüppelten Workaholic zusammen sein kann, der nie Zeit für sie hat.
Als Peter seinen Frust in einer Bar ertränken will, lernt er den Obdachlosen Bob (Tyrone Benskin) kennen, zu dem Peter gleich eine Verbindung spürt, weil sie beide Musik sehr lieben.
Bob nimmt Peter spontan in seine Obdachlosenheim mit und stellt ihm die Leiterin Schwester Agatha (Rhea Perman) vor, die Peter dazu animiert, Nützliches für die Allgemeinheit zu tun.
Davon inspiriert beschließt der erfolgreiche Mann einen Chor zu gründen, um die Obdachlosen in Weihnachtsstimmung zu versetzten und ihnen die Möglichkeit zu geben, etwas Geld zu verdienen.
Dadurch muss sich aber auch Peter lange verdrängten Problemen stellen und alte Wunden reißen auf…

Nachdem mir ‚A Princess for Christmas‚, mein Film für den dritten Advent ja nicht so gut wie ‚Crown for Christmas‚ und ‚Northpole: Open for Christmas‚ gefallen hatte, wollte ich heute auf Nummer sicher gehen.
Daher habe mir mit ‚The Christmas Choir‚ einen Film ausgesucht, der auf jeden Fall mit einem Hauptdarsteller aufwarten kann, den ich sympathisch finde.
Und da ein junger Jason Gedrick in dern Achtzigern in einem meiner damaligen Lieblingsfilmen mitgespielt hat, ist das hier auf jeden Fall garantiert.
Gedrick ist sicher nicht der begnadeste Schauspieler auf Gottes Erdboden, aber ich finde er macht seine Sache ordentlich und ich mag seinen Peter sehr gerne.
Allerdings spielt bei diesem Film, anders als bei den anderen Hallmark-Produktionen, nicht die Liebesgeschichte die Hauptrolle, sondern der wunderbare Männerchor, für den es übrigens ein wirkliches, kanadisches Vorbild, den ‚Montreal Accrual Bonneau Choir‘ gibt.
Die Obdachlosen sind alle trotz ihrer Fehler sehr sympathisch und wecken bei mir in manchen Szenen den Reflex sie mal kräftig zu drücken.
Ihre Geschichte macht Hoffnung, daß auch hoffnungslos erscheinende Fälle es schaffen können, ihr Leben zu verbessern, wenn sie nur wollen und es helfende Hände gibt, die an sie glauben.
Die Musik ist hier eher klassisch weihnachtlich und hat mir sehr gut gefallen, aber ich mag ja generell Männerchöre, von daher ist das keine große Überraschung.
Ganz ohne Liebesgeschichte kommt natürlich auch dieser Film nicht aus und so trifft Peter die sympathische Marylin (Marianne Farley), die ihn anschmachtet bevor er sie überhaupt bemerkt und die ihn dann moralisch unterstützt, bis er die Kurve bekommt und ihr den obligatorischen Hallmark-Kuss gibt.
Die Chemie zwischen Gedrick und Farley ist in Ordnung, wenn auch nicht überragend.
Die Liebesgeschichte hat meiner Meinung nach das gleiche Problem wie der Rest der Story: sie wird ein wenig überhastet beziehungsweise nicht ganz auserzählt, da hätten vielleicht fünf Minuten mehr schon Abhilfe schaffen können.
Aber insgesamt war ‚The Christmas Choir‘ ein schöner Abschluss für meine Advents-Weihnachtsfilmreihe und ich würde mir diesen Film definitiv auch wieder anschauen.

Der englische Trailer

Der deutsche Trailer (auf deutsch heißt der Film Der Weihnachts-Chor – Melodien der Herzen
)

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