A Princess for Christmas (Originalversion)

Jules (Katie McGrath) hat nach dem Tod ihrer älteren Schwester und ihres Schwagers vor knapp einem Jahr die Vormundschaft für die beiden Kinder Milo (Travis Turner) und Maggie (Leilah de Meza) übernommen, doch sie müht sich bei der Erziehung der beiden sehr ab und als sie auch noch ihren Job in einem Antiquitätenladen verliert, ist die junge Frau sehr verzweifelt.
Hilfe naht in Form von Mr. Winterbottom (Miles Richardson), der als Butler für adligen Großvater (Roger Moore) von Maggie und Milo arbeitet. Der Duke hatte seinen ältesten Sohn verstoßen, weil er eine nicht-adlige Amerikanerin geheiratet hatte, möchte nun aber doch seine Enkelkinder kennenlernen.
Jules reist daher mit Milo und Maggie nach Europa und hofft auf ein wundervolles Weihnachtsfest…

Auch heute habe ich mir wieder einen Hallmark-Weihnachtsfilm angeschaut und zwar ‚A Princess for Christmas‚.
Auf diesen Film war ich vor allem gespannt, weil ich ihn nicht wegen der Sympathie für einen mitwirkenden Schauspieler ausgesucht habe, sondern weil das die einfachste Variante war, mir endlich mal etwas von Sam Heughan anschauen wollte.
Der Schotte, der in Deutschland vielen aus der Serie ‚Outlander‘ bekannt sein dürfte, spielt hier Ashton, Prinz von Castlebury und Onkel von Milo und Maggie.
Glatt rasiert und mit kurzem, ordentlichen Haarschnitt hat er keinerlei Ähnlichkeit mit dem Outlander-Schotten und für mich ungefähr so viel Sexappeal wie Justin Bieber.
Und da ich noch dazu Katie McGrath nicht wirklich viel abgewinnen kann, war ich gespannt, ob die Hallmark-Formel für Weihnachtsfilme trotzdem funktionieren würde und mich die beiden mit ihrer Chemie überzeugen würden.
Leider hat das für mich nicht wirklich funktioniert. Während es bei ‚Crown for Christmas‚ und ‚Northpole: Open for Christmas‚ direkt zwischen Männlein und Weiblein knisterte, wußte ich hier zwar, daß Jules und Ashton laut Drehbuch für einander bestimmt waren, aber zu sehen bekommt man meiner Meinung nach wenig bis gar nichts.
Auch wie die beiden Figuren gezeichnet sind, hat mir nicht wirklich gefallen.
Jules ist tollpatschig und kichert ständig vor sich hin, was sie sehr einfälltig wirken läßt, da hilft auch ihr Sachverstand zum Thema Antiquitäten wenig.
Und Ashton soll scheinbar einen Playboy darstellen, der von seinem Vater nicht gemocht wird, weil er nicht der viel tollere ältere Sohn ist.
Dass das sehr klischeehaft ist, hätte mich nicht wirklich gestört, aber es wird zu wenig erklärt und auch die plötzlich aufkommende Zuneigung der Dienerschaft zu Jules fand ich zu unzureichend erklärt.
Das alles zeigt, daß die Hallmark-Formel nicht immerfunktioniert und macht diesen Weihnachtsfilm für mich zum schwächsten der drei, die ich bis jetzt gesehen habe. Schade, aber er wird definitiv nicht wieder in meinen DVD-Player wandern.

Der englische Trailer

Diesen Film gibt es auch auf deutsch – ‚Eine Prinzessin zu Weihnachten‘ – Der deutsche Trailer

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4 Antworten zu A Princess for Christmas (Originalversion)

  1. TBW-PUR schreibt:

    oh wie schön, ich liebe solche Filme ❤

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  2. Esther schreibt:

    Yes, I agree! Ich habe den Film auch gesehen und es ist schnell auf meiner „Mag ich nicht“-Liste gekommen….

    Gefällt mir

  3. Herba schreibt:

    @Esther: Schrecklich oder? Roger Moore kuckte zwischendurch auch, als würde er sich fragen, wo er da gelandet ist!

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  4. Pingback: The Christmas Choir (Originalversion) | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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