Crown for Christmas (Originalversion)

Die New Yorkerin Allie (Danica McKellar) ist eigentlich Künstlerin, kümmert sich allerdings schon seit einigen Jahren um ihre jüngeren Geschwister und hält die Familie mit allen möglichen Nebenjobs über Wasser.
Kurz vor Weihnachten verliert sie den Job als Zimmermädchen in einem feudalen Hotel und weiß nicht, wie sie ihre Rechnungen zahlen soll.
Überraschend bekommt Allie das Angebot in das kleine europäisches Land Winshire zu reisen und dort vorrübergehend als Gouvernante eines kleinen Mädchens (Ellie Botterill) zu arbeiten.
Vor Ort stellt Allie entsetzt fest, daß Theodora die Prinzessin und Thronfolgerin von Winshire ist und König Maximilian (Rupert Penry-Jones) stellt sich als ehemaliger Hotelgast heraus, mit dem die junge Frau einen Zusammenstoß hatte…

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen an jedem Adventswochenende einen Weihnachtsfilm zu schauen und dann am Adventssonntag darüber zu bloggen.
Den Anfang macht dieses Wochenende ‚Crown for Christmas‚, den ich eigentlich schon letztes Jahr schauen wollte, aber nie in der richtigen Stimmung war.
Aber heute ist es hier nass und grau, da schien ein modernes Märchen genau richtig.
Der Fernsehfilm wurde für den amerikanischen Sender Hallmark produziert, der mir vor allem durch seine immer gleich gestrickten Liebesfilme bekannt ist (meine Blogerkollegin Esther hat lustigerweise vor kurzem genau dazu einen lesenswerten Blogpost veröffentlicht).
Der Film ist sehr stylisch und bunt, verbreitet aber irgendwie schon eine angenehme, wenn auch leicht kitschige, Weihnachtsstimmung, die noch durch durch die Hintergrundmusik verstärkt wird.
Danica McKellar spielt Allie mit sehr viel Herz und die junge Frau war mir gleich sympathisch.
Rupert Penry-Jones scheint wie geschaffen für die Rolle des Königs und paßt mit seinem Aussehen blendend ins Ambiente des Films.
McKellar und Penry-Jones haben eine schöne Chemie und bilden ein schönes Paar, aber zumindest er wird nicht sonderlich gefordert, was das Schauspielerische angeht (bei ihr kann ich es nicht beurteilen, weil ich sie bewußt aus nichts anderem kenne).
Der restliche Cast paßt gut in die jeweiligen Rollen und die sympathisch angelegten Figuren mochte ich gleich alle gerne.
Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Unsympathen, wie in jedem guten Märchen.
Und am Ende wartet ein zuckersüßes Happy End, das mit einem Ritt durch den Schnee gekröhnt wird (Aschenbrödel läßt grüßen).
Insgesamt habe ich mit dem Film unterhaltsame, aber wenig überraschende eineinhalb Stunden auf dem Sofa verbracht, was in diesem Fall genau das war, was ich wollte!

Der englische Trailer:

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13 Antworten zu Crown for Christmas (Originalversion)

  1. linnetmoss schreibt:

    Looks like a fun entertainment for the holidays 🙂 When I see Rupert, I always think of his role as Mr. Rivers in „Jane Eyre.“

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  2. Herba schreibt:

    @linnetmoss: It is sweet and unrealistic which makes it perfect for dark and dreary days inside 🙂
    Ah yes, he was in the version with your guy. I always forget that even though it was the first version of ‚Jane Eyre‘ I’d ever watched. But I wasn’t into british guys then and surely had no clue who Ciaran Hinds or Rupert Penry-Jones were *lol*
    But years later Rupert was the reason for my RA-fangirling because I saw him in a movie, started to watch Spooks and the rest is history…

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  3. linnetmoss schreibt:

    He’s classically handsome, a good choice for St. John!

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  4. Herba schreibt:

    @linnetmoss: Yes, but his haircut for this role was horrible 🙂

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  5. linnetmoss schreibt:

    A little too severe?

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  6. Herba schreibt:

    @linnetmoss: No but something that looks like a very bad wig 😉

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  7. linnetmoss schreibt:

    Oh, I thought you meant the Crown for Christmas. Yes, it’s hard to do 19th century hair for modern viewers 🙂

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  8. Herba schreibt:

    @linnetmoss: Oh, I see. No, in Crown for Christmas he had his normal haircut which looks good on him I think.

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  9. Esther schreibt:

    Danke für den Link zu meinem Blog. 🙂
    Diesen Film habe ich vor längerer Zeit gesehen; unterhaltsam und wenig überraschend stimmt genau! Dieser Film geht auf meiner ‚ist OK‘ Hallmark-Liste. Es ist immer wieder interessant Europäische Köningshäuser durch Amerikanische Augen zu sehen.

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  10. Herba schreibt:

    @Esther: Sehr gerne! Das bot sich ja quasi an 🙂
    Ja, das war schon sehr klischeehaft, aber natürlich steckt auch immer ein klein wenig Wahrheit drin. Zum Glück scheint das Königshaus in Deinem Land nicht ganz so steif wie andernorts zu sein, daher sind sie wahrscheinlich auch so beliebt.

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