Tage zum Sternepflücken von Kyra Groh

Die zweiundzwanzigjährige Layla studiert Musik an einer renommierten Frankfurter Privatuni, arbeitet nebenbei als Hiwi, spielt in diversen Gruppen und hilft auch mal daheim bei ihren kleinen Geschwistern aus.
Freizeit bleibt ihr kaum und die Liebe bleibt ganz auf der Strecke.
Aber nach der desaströsen Sexbeziehung zum egoistischen Musiker Ben ist Layla auch gar nicht versessen darauf, jemand kennenzulernen.
Bis ihr Julius über den Weg läuft, der zu gut scheint, um wahr zu sein.
Nach einer gemeinsam verbrachten Nacht muss Layla leider feststellen, daß ihr siebter Sinn nicht gelogen hat und Julius kein Beziehungspotential hat. Nur wieso kann sie ihn dann nicht aus ihrem Kopf verbannen?

Tage zum Sternepflücken‚ hatte es nicht leicht mit mir. Ich wollte es so gerne lesen, daß ich es am liebsten zu mir nach Hause gebeamt hätte.
Doch als es dann bei mir ankam, war ich in absolut blutiger Lesestimmung und legte den Roman nach wenigen Seiten zur Seite (tue ich sonst eigentlich nie, wenn ich ein Buch einmal angefangen habe), um mich den neuesten Thrillern auf meinem Ungelesen-Berg zu widmen.
Beim nächsten Anlauf kämpfte ich mich mehr schlecht als recht durch die ersten 100 Seiten und fand das irgendwie doof, weil das Buch das so gar nicht verdient hat!
Zum Glück packte mich dann die Geschichte und ich fraß mich quasi durch die restlichen Seiten durch.
Kyra Groh hat einen angenehmen Schreibstil, der vielleicht manchmal ein klein wenig schnoddrig wird, was mir aber absolut gefallen hat.
Ihre Hauptfiguren Layla und Julius fand ich sympathisch, stellenweise echt knuffig und dann wieder nur einfach zum Schütteln.
Sehr amüsiert habe ich mich über Laylas Mutter, den Prof, für den sie arbeitet und ihre Freunde. Alle diese Figuren haben meiner Meinung nach den Roman bereichert und für eine runde geschichte gesorgt.
Manchmal gleitet der Beziehungshandlungsstrang vielleicht etwas ins Klischeehafte ab und das Ende fand ich ehrlich gesagt ein klein wenig zu überhastet, aber trotz der klitzekleinen Kritikpunkte kann ich ‚Tage zum Sternepflücken‘ als wunderbare Leseunterhaltung empfehlen, die ans Herz geht und außerdem mit Humor und einem eigenen Soundtrack punkten kann!

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