Todesflehen (Ryder Creed #1) von Alex Kava

Ryder Creed bildet Spürhunde aus. Egal ob es darum geht Leichen zu finden oder Drogen aufzuspüren, Creed hat immer den passenden Hund in petto.
Bei einem Drogensucheinsatz am Flughafen wirft sich ein Mädchen an Creeds Hals, das von seiner Hündin als Drogenkurier identifiziert wurde und bittet Creed um Hilfe.
Der Hundeführer nimmt das junge Mädchen mit zu sich nach Hause und macht sich damit zur Zielscheibe in einem gefährlichen Spiel…

Über den Namen Alex Kava bin ich schon öfter gestolpert, aber da ich nicht in eine weitere Buchreihe einsteigen wollte, habe ich ihre Bücher immer links liegen gelassen.
Als ich mir nun aber der Auftakt einer Thrillerreihe in die Hände fiel, bei der ein Hundeführer im Mittelpunkt steht, konnte ich als Hundemensch nicht wiederstehen.
Ryder Creed wurde als Figur wohl schon in Kavas Maggie-O’Dell-Reihe eingeführt und das merkt man durchaus beim Lesen von ‚Todesflehen‚, aber ich denke man bekommt alle wichtigen Informationen, die man zum Verständnis braucht, geliefert.
Ryder war mir direkt sympathisch und wird von der Autorin so vielschichtig angelegt, daß sehr viel Potential in der Figur steckt.
Er ist nicht nur ein absoluter Hundenarr, sondern hat auch ein Helfersyndrom und das meine ich durchaus positiv.
Die Beschreibung von Ryders Hunden, deren Haltung und training hat mir ebenso gut gefallen wie die Dynamik zwischen den Hauptfiguren und meiner Meinung nach lebt das Buch auch sehr stark davon.
Die Thrillerhandlung ist durchaus spannend, allerdings hat die Autorin wahnsinnig viele verschiedene Puzzleteile in die 352 Seiten gestopft.
Dadurch wirkte manches ein klein wenig überhastet erzählt oder auch nicht ganz durchdacht beziehungsweise unglaubwürdig.
Einenrseits ist es für den Leser vielleicht ja ganz nett, wenn er feststellt, daß er die Gedankengänge eines Auftragsmörders oder eines Kartellangehörigen nicht nachvollziehen kann, aber ich persönlich wüßte schon immer ganz gerne, wieso eine Buchfigur das tut, was sie tut und das war hier für mich nicht immer ganz nachvollziehbar.
Trotz dieser Kritikpunkte hat es Alex Kava trotzdem geschafft mich neugierig auf Ryder Creeds weiteres Schicksal zu machen und ich werde ganz sicher Ausschau nach weiteren Bänden dieser Reihe halten!
Schon allein, weil ich unbedingt wissen will, was aus Scout wird, wenn er mal groß ist. Und wer nun wissen möchte, wer Scout ist, muss einfach das Buch lesen und es selbst herausfinden 😉

Die Bücher der Reihe:
Todesflehen (Breaking Creed)
Silent Creed
Reckless Creed

Die Homepage von Alex Kava
Alex Kava bei RandomHouse

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2 Antworten zu Todesflehen (Ryder Creed #1) von Alex Kava

  1. suzy schreibt:

    Scout ist ein Hund? 🙂

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  2. Herba schreibt:

    @Suzy: Sehr gut geraten! 🙂

    Gefällt mir

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