31 Antworten zu 13 Hours – The inside account of what really happened in Benghazi von Mitchell Zuckoff & Members of the Annex Security Team

  1. suzy schreibt:

    Hört sich ganz spannend an, allerdings gehen solche Filme an mir immer komplett vorbei. Ich sehe sie dann irgendwann im Fernsehen. Die Frage ist wohl immer wie man reagiert hätte, hätte man geholfen auch wenn es vielleicht das eigene Leben kostet? Bisschen erinnert mich die Story gerade an Argo – hat aber wahrscheinlich eine ganz ander Handlung….

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  2. Servetus schreibt:

    I’d just caution you not to accept this book (or the film, which is even more biased) as the last word on the events at Benghazi; it is heavily focused on the contractors‘ perspectives. (Yes, this has been a matter of discussion in the US since it happened, and since Hilary Clinton is running for president we are going to hear a lot more of it before the year is over.)

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  3. Herba schreibt:

    @SUzy: Ich bin auch nur durch Toby Stephens aufmerksam geworden…
    Argo kann man definitiv vergleichen, welcher Film den größeren Anspruch hat, bleibt abzuwarten…

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  4. Herba schreibt:

    @Serv: Thanks for the warning. I was aware of that fact even if I hoped for some insight in the political events. Sadly I haven’t found much material about that at least nothing that’s readable/understandable for me as a non-native-speaker and not that firm in american politics 😦

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  5. Elanor schreibt:

    Diese sehr patriotische Sichtweise auf das eigene Land ist mir bei den US-Amerikanern immer recht fremd und verwirrt mich besonders im aktuellen Wahlkampf dort völlig. Das komplette fehlen von Inhalten bei Herrn Trump wird durch patriotische Slogans überdeckt – und das scheint zu funktionieren? Ich kann mich da nicht rein versetzen und sehe das eigene Land immer eher kritisch (außer bei der Fußball EM/WM – da packe auch ich mein Fähnlein aus).

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  6. Servetus schreibt:

    Trump verwirrt auch uns, ehrlich gesagt. Ich fragte neulich herum bei Freunden: kennst Du tatsächlich jemandem, der Trump wählen wird? Das tut keiner. Es ist wahrscheinlich am Besten als Protest zu verstehen; insofern stutzt sich die Wahlkampagne Sanders auf der linken Seite vom selben Impuls, halt von der anderen politischen Richtung. Reine (reaktive) Emotion, keine politische Substanz, Fakten werden ständig ignoriert, verfälscht, von den Kandidaten nicht angeboten. Die Debatten dieses Jahr sind fast unerträglich auf beiden Seiten, und es ist noch sehr früh.

    Was es dem („fehlenden“) Patriotismus in Deutschland angeht: das war Absicht von der Pädagogik und den Besetzern nach dem 2. Weltkrieg (West sowohl aus Ost). Außerdem ist die deutsche Gesellschaft an sich viel (selbst-)kritischer als die Amerikanische; das war auch vor dem 2. Weltkrieg der Fall.

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  7. Elanor schreibt:

    @ Servetus: Ich denke, der weit weniger ausgeprägte Patriotismus war nach dem Krieg tatsächlich pädagogisch gewollt. Es liegt aber auch an unserer eher selbstkritisch ausgeprägten Diskussionskultur. Manchmal neigen wir sogar dazu, uns selbst fast schlecht zu reden. Das ist dann auch nicht hilfreich. Die Mentalitäten unterscheiden sich stark zwischen den USA und Deutschland. Ein solcher Wahlkampf wäre bei uns undenkbar.
    Ich weiß, es ist noch sehr früh und ihr werdet euch bestimmt noch „berappeln“. Aber es beruhigt mich doch sehr, dass du sagst, niemand will ihn ernsthaft wählen. Hoffentlich wird er nicht „aus Versehen“ gewählt. 😉
    Solche Dinge passieren. Schau nach Polen oder Ungarn …
    Herrn Sanders halten unsere Kommentatoren auch nicht für eine ernsthafte Alternative. Ich bin gespannt, wer da noch auftaucht.

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  8. Herba schreibt:

    @Elanor: Ja, das geht mir auch so, es ist eben eine vollkommen andere Mentalität. Wobei man ja bei uns gerade auch entdecken kann, daß Parteien ohne großen Inhalt oder überhaupt ohne handfestes Programm Zulauf bekommen – leider!

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  9. Herba schreibt:

    @Serv: Hoffentlich behaltet ihr Recht und Trump hat am Ende wirklich keine Chance!!!
    Dass den Deutschen der Patriotismus nach dem 2. Weltkrieg ‚aberzogen‘ wurde stimmt, aber war das wirklich auch vorher so stark abweichend zu anderen Ländern? Ich glaube vor dem 1. Weltkrieg zum Beispiel war der Patriotismus in Deutschland auch ziemlich stark ausgeprägt und man war stolz auf Kaiser und Vaterland.

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  10. Herba schreibt:

    @Elanor: Wenn ich gerade auf Europa kucke wird mir angst und bange, daher versuche ich mir Trump als POTUS gar nicht erst ernsthaft vorzustellen!!!
    Und manches ist dann doch auch zum Lachen, wie zum Beispiel dieser Tweet 😉

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  11. Herba schreibt:

    @Serv: I found an interesting article about the current political impact of the movie http://www.fairobserver.com/region/middle_east_north_africa/republicans-miss-the-point-of-hours-34505/
    Not sure about the guy who wrote the article but I must say I had the same impression about the book being critical about US government in general and not so much being critical about Obama/Clinton. But like I said before: it is hard for me to build an opinion about all of this.
    I’ll have to wait and watch the movie myself….

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  12. Elanor schreibt:

    Die politische Lage lässt sich momentan nur mit (schwarzem) Humor ertragen. An nicht so guten Tagen schlagen mir die Nachrichten regelrecht aufs Gemüt.

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  13. Herba schreibt:

    @Elanor: Das geht mir auch so bzw schaue ich an nicht so guten Tagen mittlerweile keine Nachrichten mehr, damit die Laune nicht komplett in den Keller rutscht

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  14. Elanor schreibt:

    @ Herba: Aber dann denke ich wieder, dass ich mich nicht zu sehr ausklinken darf.
    Ich versuche mich in meinem Umfeld zu engagieren und meine Meinung zu vertreten. Bald stehen auch Wahlen an und um eine gute Entscheidung zu treffen, will ich schon mitbekommen, was passiert. Man darf den Angstmachern nicht das Feld überlassen. Du hast ja schon gesagt, sie haben kein richtiges Programm, aber sie scheinen bei vielen Leuten momentan die richtigen Knöpfe zu drücken.

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  15. Herba schreibt:

    @Elanor: Zu stark ausklingen schaffe ich gar nicht, weil ich online einiges mitbekomme. Und da ich aus einem politisch sehr engagierten Elternhaus komme, wird in meinem Umfeld auch viel diskutiert. Manchmal bin ichs aber einfach auch ehrlich gesagt leid. Man argumentiert und argumentiert und merkt doch, daß der Andere eigentlich gar keine Argumente gegen die eigene Meinung hören will. Das ist dann wie manchmal beim Fangirlen, da zählt nur noch der eigene Glaube und kein Argument kommt dagegen an.
    In meiner Stadt wird am 6.3. ein neues Stadtparlament gewählt und mir graut jetzt schon ein wenig vor den Ergebnissen :/

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  16. Elanor schreibt:

    Da hilft es nur, wenn auch die gemäßigten Menschen ihren Hintern hochkriegen (tschuldigung) und zur Wahl gehen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich überwiegend die Protestwähler und die mit den extremen Ansichten aufraffen. Die sogenannte Mitte hält alles für selbstverständlich und schaut denn erstaunt, wenn plötzlich „die Falschen“ im Parlament mitreden oder sogar entscheiden. Manchmal muss man auch das kleinere Übel wählen, weil es die ganz perfekte Partei halt nicht gibt. Dieses „Ganz oder gar nicht“ ist in eine Demokratie schlecht zu machen. Kompromisse sind manchmal frustrierend, aber notwendig.

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  17. Herba schreibt:

    @Elanor: Die Wahlbeteiligung in Deutschland ist ja mittlerweile mit Verlaub gesagt sowieso unter aller Sau – leider!!!

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  18. Elanor schreibt:

    @ Herba: Unter aller Sau!
    Ich schäme mich jedes Mal. In anderen Ländern und zu anderen Zeiten sind die Leute dafür gestorben, wählen zu dürfen. Man muss nur an diesen neuen, aufwühlenden Film „Suffragette“ denken, über den du vor kurzem geschrieben hast. Den muss ich mir zu Hause anschauen – ich werd so heulen …

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  19. Servetus schreibt:

    Patriotism? No — it wasn’t. But Germans have always been more self-critical. You can see that in the newspapers of the early twentieth century. Germany has typically tolerated a wider spectrum of political sentiment (at least since the 1880s) than could be observed in the US — except during periods of extreme repression (e.g., 1933-45).

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  20. Servetus schreibt:

    Stuff from the film has apparently come up in Congressional hearings (this is something I’m trying hard not to listen to at the moment because it is so stupid); i.e., there are members of Congress who apparently have adopted that perspective. The movie is really just a „little guys against the world“ kind of piece (have only read reviews). But part of the problem is that there’s a segment of American leadership (left and right) who just despise Clinton and anything that they can use against her in any way, they would. If she started a charity tomorrow to benefit blind, deaf, amputees, they would find a way to call those people terrorists and use it against her.

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  21. Hariclea schreibt:

    Politik ist im Augenblick ein heikles Thema uberall, Europa genauso wie uberall. Ich rede auch uber UK, so peinlich wie im Augenblick habe ich es auch hier noch nie erlebt 😦 Bestatigt leider meine schon tief eingesetzte Zweifel uber alles Politik. Ich glaub keinem mehr ein Wort, Taten sind alles was noch zahlt und da glanzt im Augenblick keiner. Hypokrisie scheint in Europa genauso weit verbreitet zu sein.

    Das Buch ist interessant, leider ist das immer ein bisschen einseitig denke ich, aber das ist in einem Buch normal, nicht unbedingt schlechter Lesestoff, man kann bloss nocht alles beim Wort nehmen. Es ist immer interessant diverse Ansichten zu lesen 🙂

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  22. Herba schreibt:

    @Elanor: Ja, Wahlrecht oder Demokratie ist immer noch nicht überall normal, von daher würde ich mir bei uns manchmal schon etwas mehr EInsatz wünschen. Und wenn er nur darin besteht am Wahltag ins Wahllokal zu marschieren und sein Kreuzchen zu machen!
    Ich hab ehrlich gesagt beim Anschauen auch ein paar Tränen verdrückt…

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  23. Herba schreibt:

    Serv: Maybe a product of the revolution from 1848…I wish german history lessons would include more about the period before the first world war! Well maybe they do, I really can’t tell because Ihad some bad history teachers along the years…

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  24. Herba schreibt:

    @Serv: What? How stupid is that? It’s a ‚popcorn‘ movie nothing else. I hoped for more but I too read some reviews and they confirmed what I suspected.
    😦 Merkel is in a similar spot at the moment. What ever she does or says will be used against her…from opposition and fellow party members. What we really need are politicians who forget their party affiliation and work together on some doable solutions for the refugee crisis!!!!

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  25. Herba schreibt:

    @Hari: Da hast Du leider Recht, einfach überall nur noch grausam!
    Ja, dadurch, daß die Mitglieder des Annex Team als Co-Autoren genannt werden, war mir eine gewisse Einseitigkeit von vorne herein bewußt. Ich hatte nur darauf gehofft, daß der Autor mehr auf die politische Kontroverse eingeht, aber dem war nicht so. Interessant fand ichs trotzdem

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  26. Servetus schreibt:

    this is how I feel, too — I’m sick of hearing everyone’s ideology all the time. We have serious problems and politicians need to address them. I’m really disturbed that of all the people still running for President in the US, it’s (highly controversial) Hilary Clinton who is the most likely to actually work with others to find solutions. She’s not my favorite person, but everyone else in the race appears to be slightly insane.

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  27. Herba schreibt:

    @Serv: Not a good feeling when you only can choose between ‚Pest oder Cholera‘ 😦

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  28. Servetus schreibt:

    Well, I do think she’s highly qualified, even if I don’t feel a personal affinity for her (and I dread the rehashing of all of the scandals of the 1990s — last week I read a big editorial chastising her for not being kinder to Monica Lewinsky — I mean, really?). I don’t like all of her proposed policies but that’s to be expected. One of the things that’s bugging me about this election is how much it’s become a personality contest (who do I like?) vs a discussion of policy priorities (what must be done, and who will be most effective in pursuing it?).

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  29. Herba schreibt:

    @Servetus: Excuse me??? What was she supposed to do??? Invite Miss Lewinsky over for coffee and talk about how to make Mr. Clintons life more comfortable??? Unbelievable!!!

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  30. Servetus schreibt:

    Apparently, bond over their shared oppression as women and victims of Bill Clinton, according to the article I read.

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  31. Herba schreibt:

    @Serv: Unbelievable!!!!

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