The Driver, Staffel 1 (Originalversion)

Taxifahrer Vince McKee (David Morrisey) kämpft mit dem Gefühl, dass sein Leben aus den Fugen gerät.
Sein Sohn (Lewis Rainer) hat sich von der Familie losgesagt, seine Tochter (Sacha Parkinson) respektiert ihn nicht und seine Ehefrau (Claudie Blakley) steckt all ihre Energie ins Training für den nächsten Marathon.
Als Vince alter Freund Colin (Ian Hart), der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, bei ihm auftaucht und ihn mit dem Gangsterboss ‚The Horse‘ (Colm Meaney) bekannt macht, bietet der Vince an, als Fahrer für ihn zu arbeiten…

The Driver‚ habe ich mir zum einen wegen David Morrisey angeschaut, den ich sehr schätze und zum anderen wegen dem Schauplatz Manchester und Umgebung, den ich persönlich ja nur mit Schnee kenne und gern auch mal ohne sehen wollte.
Morrisey hat mich einmal mehr mit seinem Können beeindruckt und es über alle drei Folgen geschafft mich komplett zu fesseln.
Weil Vince mir in seiner seelischen Not leidtat, weil ich die Euphorie, die er ermpfindet, als er aus seiner Alltagsroutine ausbricht, so schön fand. Und weil er sich unaufhaltsam in eine Situation hineinmanövriert, die eigentlich nur in einer Katastrophe enden kann. Das alles spielt Morrisey großartig!
Dass Colm Meaney mal wieder den bösartigen Ganoven gibt, fand ich eher doof, weil ich das schon so oft von ihm gesehen habe. Aber er weiß durchaus zu überzeugen.
Ansonsten hat mir Ian Hart als Knastbruder Colin gefallen, der in seiner ganz eigenen Welt lebt, sich alles schönredet und seinen alten Freund Vince ohne Mitleid oder Zweifel in seine Welt hineinzieht.
Die Geschichte an sich baut sich langsam aber unaufhaltsam auf und es ist eigentlich keine Frage, ob Vince in die Bredouille gerät, sondern wann.
Und auch wenn es natürlich absolut falsch ist für eine kriminelle Vereinigung als Fahrer zu arbeiten, hatte ich doch ganz oft Mitleid mit Vince, einfach weil er ein netter, anständiger Kerl ist, der nicht mehr weiterweiß, ständig Pech hat und eigentlich nur das Beste will.
Mich hat diese dreiteilige Miniserie gut unterhalten, auch wenn ich das Ende ein klein wenig doof fand.

‚The Driver‘ bei der BBC
Die Serie im deutschen Fernsehen – Termine

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