Ab morgen (26.08.) zeigt der WDR die britische Miniserie ‚The Game‘

London, Anfang der Siebziger Jahre:
Der junge MI5-Agent Joe Lambe (Tom Hughes) verliebt sich in die russische Kontaktperson Yulia (Zana Marjanović) und versucht mit ihr zu den Russen überzulaufen. Doch die beiden werden erwischt, Yulia wird erschossen und Joe verhaftet.
Ein Jahr später ist Joe wieder im Dienst in London, nachdem der Chef des MI5, Codename Daddy (Brian Cox) ihn gedeckt hat.
Als der Geheimdienst von Arkady (Marcel Iureș) kontaktiert wird, der sich als russischer Schläfer in England outet und von einer russischen Geheimaktion berichtet, bei der zahlreiche Schläfer vom russischen Geheimdienst aktiviert werden sollen, um den Lauf der Geschichte zu ändern, bekommt Joe die Gelegenheit zu beweisen, daß er loyal zu seinem Land steht.
Wird es ihm und seinen Kollegen gelingen, den russischen Geheimplan aufzudecken?

Ich mag ja Spionagegeschichten sehr gerne und wenn sie dann noch von der BBC erzählt werden, muss eigentlich etwas Gutes dabei herauskommen!
Bei ‚The Game‚ fand ich es besonders spannend, daß man den jungen Tom Hughes den erfahrenen Charakterdarsteller Brian Cox zur Seite gestellt hat, die sehr gut miteinander harmonieren.
Auch das restliche MI5-Team ist von der Altersstruktur her mit Jonathan Aris, Victoria Hamilton, Paul Ritter, Chloe Pirrie und Shaun Dooley gut durchgemischt und liefert eine ansprechende schauspielerische Leistung ab.
Wie immer ist es der BBC für mein Empfinden sehr gut gelungen, die dargestellte Zeit gut einzufangen und eine stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen.
Die ersten paar Episoden fand ich sehr langsam erzählt und mit einigen Zeitsprüngen auch etwas verwirrend, aber sobald die Geschichte ungefähr ab der Mitte Fahrt aufnimmt, wird das Geschehen immer spannender.
Mir als Zuschauer ist es recht lange nicht gelungen herauszufinden, wer auf welcher Seite steht, was bei Spionagegeschichten genau so sein soll!
Gewalt spielt übrigens auch eine Rolle, wird aber nur sehr dosiert eingesetzt und die blutigen Szenen halten sich in Grenzen.
Gaststars wie Rachael Stirling, Steven Mackintosh, Gabrielle Scharnitzky und Alistair Petrie runden eine für mich absolut gelungene britische Miniserie ab und ich kann das Anschauen wirklich empfehlen, den auch das Ende fand ich gut gemacht und absolut stimmig.

‚The Game‘ beim WDR
‚The Game‘ bei der BBC
‚The Game‘ im deutschen Fernsehen – Termine

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