The November Man

Peter Devereaux (Pierce Brosnan) alias The November Man, ein ehemaliger CIA-Agent lebt ein beschauliches Leben in der Schweiz.
Eines Tages taucht sein ehemaliger Chef John Hanley (Bill Smitrovich) auf und bittet Devereaux um Hilfe.
Er soll Natalia (Mediha Musliovic), eine Undercoveragentin der CIA, aus Russland ausschleusen.
Als Peter wenig später in Moskau mit Natalia zusammentrifft, taucht auch ein CIA-Team auf, das von David Mason (Luke Bracey), der von Peter ausgebildet wurde, angeführt wird und erschießt Natalia. Devereaux versteht die Welt nicht mehr und macht sich auf die Suche nach den Hintergründen…

Ab und zu schaue ich gerne Agentenfilme. Die wenigsten dieser Filme verfügen über ein so großes Budget wie das Bond-Franchise oder die Bourne-Reihe und leben von glaubwürdigen Schauspielern und einem halbwegs anständigen Drehbuch.
Bei ‚The November Man‚ kann ich mich persönlich über beides nicht beklagen. Mit dem ehemaligen Bond-Darsteller Brosnan, der zwar nicht mehr der Jüngste ist, aber gut in Form zu sein scheint und dem man den smarten Spion immer noch abnimmt, kann der Film durchaus punkten und mit Luke Bracey hat er einen jungen Gegenpart, der ebenfalls glaubhaft seine Rolle als Heißsporn abliefert und das Hemd ausziehen für den gealterten Spion übernimmt.
Der restliche Cast liefert solide aber wenig überraschende Leistungen ab.
Der Plot zum Thema Kriegsverbrechen und Vertuschung ist zwar nicht neu, hat mir aber trotzdem gut gefallen und auch der Schauplatz des ehemaligen Jugoslawien hob sich ein klein wenig von anderen Filmen des Genres ab.
Ganz ohne Klischees geht es natürlich nicht und so sind mal wieder die Osteuropäer die durch und durch Bösen, eine Domina-ähnliche Auftragskillerin treibt ihr Unwesen und eine junge Frau darf sich in der amerikanischen Agentenzentrale das Machogehabe der Herren der Schöpfung antun.
Für meinen Geschmack bietet der Film insgesamt solide Actionunterhaltung, bei der es nicht zu blutig oder ballerlastig wird – Auftrag erfüllt!

Der deutsche Trailer

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6 Antworten zu The November Man

  1. filmschrott schreibt:

    Den hab ich letztens auf BluRay bei nem Gewinnspiel abgesahnt. Scheint ja gar nicht so schlecht zu sein. Wobei ich kein großer Agenten-Thriller-Fan bin. Hin und wiede kann sowas aber auch unterhaltsam sein. Wars ja kein Fehlgewinn.

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  2. Herba schreibt:

    @filmschrott: Glückwunsch, aber freu Dich nicht zu früh. Wer weiß, ob wir den selben Geschmack haben 😉

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  3. filmschrott schreibt:

    Naja, mein Geschmack ist ja allgemein bekannt. Ich finde einfach alles scheiße.
    Nee, mal schauen. Für etwas Unterhaltung wird der Film schon gut sein.

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  4. Herba schreibt:

    @filmschrott: Das ist natürlich auch nicht schlecht, so wird man nie enttäuscht 🙂

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  5. filmschrott schreibt:

    Naja, selten. Es gibt durchaus Filme, auf die ich mich richtig freue un dann … meh. Indy 4 zB war so ein Fall von Riesenenttäuschung bis hin zu „Wollt ihr mich eigentlich verarschen?“
    In den meisten Fällen schraube ich meine Erwartungen aber erst mal etwas runter.

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  6. Herba schreibt:

    @filmschrott: Ja, das kenne ich. Immer blöd, wenn man sich auf was freut, das sich dann als totaler (Film)Schrott herausstellt!

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