A view from the bridge (National Theatre London live)

Am letzten Donnerstag wurde im Kino meines Vertrauens mal wieder eine NTlive Produktion aus England gezeigt und zwar ‚A View from the Bridge‚ von Arthur Miller.

New York in den Fünfzigern:
Der italienische Einwanderer und Hafenarbeiter Eddie Carbone (Mark Strong) arbeitet hart, um seine Frau Beatrice (Nicola Walker) und seine siebzehnjährige Nichte Catherine (Phoebe Fox), die als Baby zur Waise wurde und seitdem bei den Carbones lebt, über die Runden zu bringen.
Trotzdem hilft er Marco (Emun Elliott) und Rodolfo (Luke Norris), zwei italienischen Verwandten seiner Frau, als diese illegal nach New York kommen, um dort für eine bessere Zukunft zu kämpfen.
Doch durch die Beiden kommt Unruhe in die Familie und Eddie wird mit Dingen konfrontiert, die er bis dato erfolgreich ignoriert hatte…

Achtung, ab hier kann es eventuell Spoiler zur Handlung geben!

Letztes Jahr war scheinbar Arthur-Miller-Zeit in Londoner Theatern, denn neben ‚All My Sons‚ und ‚The Crucible‘, das ich erst live und dann vor kurzem noch einmal im Kino erleben durfte, wurde auch ‚A view from the bridge‘ (im Folgenden mit Avftb abgekürzt) gezeigt.

Anders als ‚The Crucible‘ ist Avftb in den Fünzigerjahren angesiedelt und somit viel, viel näher an den Zuschauern dran.
Die Probleme, von denen das Stück erzählt, wie zum Beispiel Armut, Arbeitslosigkeit, Einwanderung, Integration, sind auf den ersten Blick viel näher und greifbarer und ich glaube viele der Klischees, mit denen Miller spielt, sind noch aktuell oder haben ihre Aktualität noch nicht so lange verloren.
Ein junger Mann, der singt, nicht für eine zukünftige Familie spart und dann auch noch blondes Haar hat, MUSS einfach schwul sein!
Ein junges Mädchen, das bis spät in der Nacht unterwegs ist, macht sich zum Flittchen!
Und einem Mann gehört als Oberhaupt der Familie unbedingt der Gehorsam und die Loyalität seiner Lieben – Kritik unterwünscht!

Und während ich bei ‚The Crucible‘ immer darauf gewartet habe, daß Vernunft einkehrt und sich doch noch alles zum Guten wendet, war ich mir bei Avftb von Anfang an sicher, daß das Ganze in einer Katastrophe enden muss.

Das Bühnenbild und die Kostüme der Inszenierung aus dem Young Vic, das noch für kurze Zeit am Wyndham’s Theatre gezeigt wird, sind sehr einfach.
Bis auf Catherine tragen alle schwarz, weiß, grau und die Bühne ist mit einer kniehohen ‚Mauer‘ als Rechteck eingeteilt, die teilweise als Bank genutzt wird. Sonst gibt es nur noch einen Hauseingang, durch den die Schauspieler die Bühne betreten und wieder abgehen, aber das Innere des Carbonne-Hauses sieht man nicht.

Getragen wird das Stück definitiv von den großartigen Schauspielern, von denen Michael Gould, der den Anwalt Alfieri spielt und mit seiner tragenden Stimme als Erzähler fungiert – was für mich übrigens überraschend gut funktioniert hat.
Nikola Walker geht mir öfter mal schnell auf die Nerven, weil ihre Stimme sehr schnell schrill werden kann, aber als Beatrice hat sie mir richtig gut gefallen.
Dafür ging mir Phoebe Fox richtig auf den Keks, aber das lag an ihrer Rolle als unreife Nichte und zeigt vermutlich, wie gut sie das gespielt hat.
Über Luke Norris als vermeintlich schwuler Rodolfo mußte ich mehrfach lachen, aber er gefiel mir auch in den ernsten Momenten sehr gut und teilweise tat er mir auch etwas leid, weil er sich so gar nicht in die italienische Gemeinde einfügt.
Emun Elliott als Rodolfos Bruder Marco wird einerseits als verzweifelter und treusorgender Familienvater inszeniert, der andererseits aber bärenstark ist und auch kompromisslos sein kann. Beides habe ich Elliott jederzeit abgenommen.

Tja und dann ist da noch Mark Strong als Eddie Carbonne. Wieso der Mann über 10 Jahre nicht Theater gespielt hat, weiß vermutlich nur er selbst, aber er ist definitiv ein Schauspieler, der das Bühnenhandwerk beherrscht und einem Stück seinen Stempel aufdrücken kann.
Ich konnte seine Präsenz selbst über die Leinwand spüren und ich bedauere immer noch sehr, daß es mir nicht möglich war, diese auch live zu erleben.
Man kann auf Strongs Gesicht jede Emotion deutlich ablesen – Freude, Glück, Liebe, Wut, Trauer, Unverständnis, Schmerz…
Ich habe mit seinem Eddie gelacht, mit ihm mitgelitten, hatte Mitleid mit ihm, wollte ihn schütteln, weil er so verbohrt ist und habe am Ende um ihn getrauert.
Ohne diesen bärenstark aufspielenden Mark Strong hätte das Stück meiner Meinung nach weit weniger Anerkennung erfahren und daher ist seine Olivier-Awards-Nominierung für mich definitiv gerechtfertigt. Vor allem, weil das Stück an sich etwas weniger Substanz als zum Beispiel ‚The Crucible‘ zu besitzen scheint und es somit für einen Schauspieler auch schwerer macht, zu brillieren.
Beeindruckt hat mich übrigens auch der Körper von Mark Strong – der Kerl ist mit Anfang Fünfzig definitiv sehr gut in Schuss und war für mein inneres Fangirl (das debil grinst und sich fragt: gibt es die Duschszene auch bei Miller oder war das ein Geschenk an die geneigten Zuschauer?) sehr nett anzuschauen.

Die Oben-ohne-Szene bringt mich wieder zurück zu meinem Vergleich mit ‚The Crucible‘, den ich definitiv nicht übertreiben will, aber der bei mir doch noch eine Frage aufwarf, als Carbonne anfing zu schreien: ‚I want my name!‘ und der Vergleich zu John Proctor sich quasi aufdrängt.
Wieos haben die Zuschauer scheinbar eher Mitleid mit John Proctor, der sich für seine Prinzipen aufhängen ließ als für Eddie Carbonne, der genauso dumm und sinnlos für seine Ehre in den Tod ging???

Insgesamt war es mal wieder eine tolle Liveübertragung (bevor es losging gab es übrigens noch einen netten Einspieler zur Arbeit des Regisseurs Ivo van Hove, bei dem aber leider Mark Strong nicht zu Wort kam), die mir mal wieder gezeigt hat, wie großartig die Möglichkeiten durch NTlive für Theaterbegeisterte sind!

Edit: Den Preis für die schöneren Füße im Vergleich MS gegen RA hat übrigens ganz klar MS gewonnen yau

Die Seite des National Theatre zu ‘A view from the bridge’

Der NTlive Trailer

Ein Interview mit Mark Strong zum Stück

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28 Antworten zu A view from the bridge (National Theatre London live)

  1. suzy schreibt:

    Soll ich jetzt fragen wer von den beiden den Award verdient hat? Oder ist das unfair? Ich habs leider nicht geschafft, gehe aber im Mai (läuft nochmal im UCI) mit einer Bekannten…. 🙂

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  2. Herba schreibt:

    @Suzy: wer ihn mehr verdient hat, kann ich nicht sagen, aber wenn ihn einer der beiden bekommt, kann ich sowohl mit MS als auch mit RA leben – ich tippe allerdings eher auf JMA…
    Na, da bin ich mal gespannt, wie Dein Eindruck sein wird!

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  3. uinonah72 schreibt:

    Danke, Herba für Deine Eindrücke. Ich hab’s mal wieder verpasst. Mittlerweile bereue ich schon, dass ich NTLive letztes Jahr entdeckt habe, denn seither ist bei uns gar nichts mehr gezeigt worden. Kann man die Filme eigentlich irgendwann auch online anschauen, wie bie Digital Theatre?

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  4. Herba schreibt:

    @uinonah72: das ist wirklich schade 😦
    Ich fürchte NTlive ist (zur Zeit?) nur eine Sache fürs Kino bzw fürs The National Video Archive of Performance. Dort kann man aufgezeichnete Stücke nach Vereinbarung anschauen (http://www.vam.ac.uk/content/articles/t/nvap/). Das habe ich allerdings bis jetzt nicht selbst ausprobiert.

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  5. Servetus schreibt:

    I’d heard before that Mark Strong is the one to beat — glad you got to see this one.

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  6. cRAmerry schreibt:

    Also zur Frage, warum wir mit JP Mitleid haben, aber nicht mit EC: für mich liegt das auch daran, daß TC schon so dermaßen weg von allem ist, was heute so auf den ersten Blick noch Gültigkeit hat: Glaube, Ehre innerhalb der Glaubensgemeinschaft, Hexenwahn. Wenn sich innerhalb dieser Konstellation jemand so verfängt wie JP, und das noch über 3 1/2 Stunden, dann mobilisiert das mein Mitgefühl schon mächtig. Während EC ja ganz klar auf der falschen „Spur“ ist. Er kapiert partout nicht , was er da mit der „Liebe “ zur Tochter riskiert. Und weil er sich dadurch auch noch zu verabscheuungswürdigem Tun hinreißen läßt, hält sich mein Mitgefühl für ihn schon mächtig in Grenzen. Dafür hätte ich ihn im Laufe des Stückes gerne mehrfach wachgeorfeigt. Er setzt sich durch seine Sturheit kompett ins Unrecht und fährt dadurch den Karren an die Wand. JP riskiert durch seine Sturheit lediglich den eigenen Tod. Und das führt eher mal zum Mitleiden.
    Nichtsdestotrotz ist MS wirklich ein Gewinn: schaupielerisch und, ja, auch optisch. Es war wirklich ein Fest, ihm zuzusehen. Auch wenn ich ihn ständig hauen wollte…. 😀

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  7. Herba schreibt:

    @Serv: I have to admit that I am a little bit biased when it comes to Mr. Strong, but I think he really is good!
    Yeah, me too 🙂

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  8. Herba schreibt:

    @cRAmerry: ja, in die Richtung geht meine Vermutung ja auch. Wobei Proctor ja schon auch leicht phädohpile Züge hat, wenn man die Beziehung zu Abby anschaut. Das wurde vielleicht in der Inszenierung, die wir gesehen haben nicht so offensichtlich, aber der Altersunterschied zwischen den beiden war schon heftig und ob das alles so freiwillig abgelaufen ist, wenn der Herr die Magd befummelt…
    Carbonne hat ja seine Liebe nie wirklich ausgelebt, auch wenn ich das Getatschte von Catherines Bein in der einen Szene echt creepy fand *schüttel*
    Aber ja, JP hat wenigstens ’nur‘ sich selbst geschadet und Carbonne mutiert zum Verräter :/
    Hihihi, die Arme und die Brust waren schon sehr nett, gelle und er hat definitiv den Preis für die schöneren Füße gewonnen, das hab ich in meinem Post ganz vergessen zu erwähnen *grummel*

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  9. uinonah72 schreibt:

    Waaaah, in meinem Frust bin ich gerade nochmal auf die Cinemaxx Seite gegangen … und siehe da, ich fass‘ es nicht… 28.April! Hier in meinem Kino! Und sogar BCs Hamlet hat schon einen Termin im Oktober. Manchmal hilft ein bisschen Jammern ja doch 😉 und so schnell 🙂 *Freudentanz*

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  10. Herba schreibt:

    @uinonah72: Das ist ja großartig!!! *mitfreu*

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  11. cRAmerry schreibt:

    Huuu, der JP ist doch kein Pädo! Außerdem kriegt das nochmal ein anderes „Gschmäckle“, wenn sowas in der näheren Verwandtschaft mit dem entsprechenden Vertrauenshintergrund passiert. Aber selbst, wenn man die vielleicht überinterpretierte und inszenierte falsche Liebe zu seiner Zieh-Tochter außer Acht läßt, liegt er halt trotzdem voll daneben. Während der JP „nur“ scharf auf ein junges Mädel war.
    Ach ja, die Füße………

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  12. Die Poe schreibt:

    Also John Proctor ist ja aber auch selbst ganz zerissen vor Scham und Schmach und überhaupt. Da will man dann ja schon gleich wieder einlenken, wenn der sich so selbst geißelt.
    Während Eddie es ja schön redet und immer so tut, als würde er das alles nur zu IHREM besten tun und als hätten seine Handlungen alle gar nichts damit zu tun, dass er scharf auf sie ist!
    Aber das Mr Strong richtig gut gespielt.

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  13. Hariclea schreibt:

    Also Proctor ist sich seiner Fehler sehr wohl bewusst und schliesslich ist sein Tod fur einen hoheren Ziel, er versucht wenigstens seine Frau zu retten, wieso er ja uberhaupt zu dem Prozess kommt. Der andere verfolgt da egoistischere Ziele und versucht leider nie ganz ehrlich in sich selbst zu schauen, sonst ware es ja gar nicht eine Leben/Tod Affaire.
    Troztdem ein sehr interessanter Charakter. Ich habe auch bisschen die Augen gerollt als er von ‚i want my name‘ an fing 🙂 Das kann Proctor besser 🙂
    Aber ich finde auch MS hat es sehr gut getan, es ist seine besondere Leistung die den Charakter interessant macht, sonst war das Stuck fur mich weniger sehenswurdig. Die Nichte ist mir uberaus auf die Nerven gegangen, ich fand das ubertrieben, denn der ganze Punkt ist ja dass sie gar nicht so kindlich ist…
    Letztendlich finde ich aber dass Proctor eine tiefer schurfende Rolle ist, mehr Tiefen und Hohen durchlebt, seehlich noch mehr durchmacht und deshlab noch ein Stuck schwerer zu spielen ist 🙂 Das nach sehr viel Uberlegung und MS’s Kunst total anerkennend 🙂

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  14. franziska-t schreibt:

    Ich habs auch gesehen, meine Rezension lässt aber auf sich warten, weil ich im Moment mit Hausarbeiten beschäftigt bin. In Laufe der Woche wird mein Beitrag aber online gehen, versprochen. Soviel vorab: Mark Strong spielt atemberaubend gut. Er hat mir mehrfach wirklich Angst gemacht, und dabei hat er nicht mal was gesagt, nur ganz ganz böse geguckt. 🙂 Ich weiß nicht, warum im britischen Theater häufig immer einzelne oder alle am Ende sterben müssen, aber das liegt wohl am jahrelangen Shakespeare-Konsum. Ich hätte mal wieder Lust auf ein amüsantes Stück. THE AUDIENCE mit Helen Mirren hätte mich ja interessiert. Ich sag nur Gangnam Style: https://www.youtube.com/watch?v=lA69i5TTOn4

    Exkurs am Rande: Was ich nicht wusste, ist, dass Herr Strong super Deutsch sprechen kann (https://www.youtube.com/watch?v=-J_bCZejdnE), eine Schweizer Mama macht’s möglich. 🙂

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  15. Herba schreibt:

    @cRAmerry: Ich glaube das Schlimmste ist wirklich der Verrat an den beiden Italienern und dafür wird Eddie dann ja auch mit gesellschaftlicher Ächtung gebranntmarkt…
    Hihihi, für Fußphobiker hätten sie eigentlich eine Warnung auf sämtliche Plakate drucken müssen 😉

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  16. Herba schreibt:

    @Poe: Das stimmt. Wobei ich ihm schon auch abgenommen habe, daß er gar nichts Schlimmes an seinem Verhalten sieht, weil er sich ja scheinbar einredet, daß er nur väterliche Gefühle hat

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  17. Herba schreibt:

    @Hari: Ich frage mich allerdings schon, ob Proctor so reuig wäre, wenn er nicht erwischt worden wäre 😉
    Aber ja, die Figur des JP gibt definitiv mehr her als Carbonne, schon weil er zum Beispiel durch die Beschuldigung der hysterischen Dorfmädchen ganz anders in Szene gesetzt wird als Eddie

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  18. Herba schreibt:

    @Franziska: Das Sterben von Eddie hat sich aber ein Amerikaner ausgedacht 😉 Ich glaube, daß das einfach ein häufiges Mittel in Theaterstücken ist, um die Dramatik auf die Spitze zu treiben.
    The Audience ist ein tolles Stück und Mirren spielt die Queen einfach klasse, aber auch dieses Stück ist ja nicht ganz frei von Tragik….
    Jaaaaaaa, ich liebe es wenn er Deutsch spricht, das dürfte er ruhig häufiger tun! Seine Mama war allerdings Österreicherin und wenn man genau hinhört, kann man den leichten Einschlag sprachlich auch bei ihm hören – absolut bezaubernd ❤

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  19. Die Poe schreibt:

    Boah, und zum Thema Füße: WAAAAAH, ein Glück hat der Anwalt seine Schuhe und Socken erst später ausgezogen, wenn ich mir das die ganze zeit hätte anschauen müssen… OI!
    @Herba: Ja, die gefühle für seine nichte hat er sich schön geredet, aber hat dann „zu ihrem Wohl“ die zwei Cousins verraten…das hätte die Figur des John Proctors nicht gemacht

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  20. linnetmoss schreibt:

    He is *gorgeous*!!! I wonder if there’s any chance of the show coming to NYC?

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  21. franziska-t schreibt:

    Stimmt, Österreicherin. Keine Ahnung, wie ich auf die Schweiz kam.

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  22. franziska-t schreibt:

    Meine Review ist jetzt übrigens auch online

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  23. Herba schreibt:

    @Poe: Das stimmt, der hatte wirklich kreppelige Füße.
    Damit hast Du Recht, das hätte JP wohl wirklich nicht gemacht!

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  24. Herba schreibt:

    @linnetmoss: I have no idea if this is a possibility, but I would love to see MS acting on Broadway 🙂

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  25. uinonah72 schreibt:

    Hallo Herba, mit viel Verspätung muss ich jetzt auch noch meinen Senf dazugeben 😉
    Also mich hat The Crucible emotional sehr viel mehr mitgerissen, als AvftB. (Sogar bei Death of a Salesman vor einigen Jahren hab ich geheult.) Das lag aber , wie Ihr auch schon erwähnt habt, an der Figur des Eddie, mit dem ich so gar kein Mitleid empfinden konnte. Dass er die „submarines“ verraten hat, war schon schlimm genug, aber als er dann noch verlangt hat, dass Marco sich entschuldigt und ihm seinen Namen wieder gibt, konnte ich nur verständnislos den Kopf schütteln. Nichtsdestotrotz geht mir das Stück auch 2 Tage später noch nicht ganz aus dem Kopf, was sicher an dem herausragenden Mark Strong liegt. Nachdem ich ihn gestern auch in dem Punch-Film gesehen habe, ist mein Interesse deutlich geweckt 😉
    Gut, dass Du uns immer Updates gibst 🙂 LG

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  26. Herba schreibt:

    @uinonah: Das ist doch kein Problem. Ich freue mich auch über ’späte‘ Kommentare!
    Ich glaube bei der Hauptmeinung zum Stück waren wir uns hier mehr oder weniger einig…und bei Mark Strong auch – definitiv ein interessanter Typ 😀
    Liebe Grüße zurück!

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  27. Pingback: Obsession (National Theatre London live) | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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