Spellbound von C. M. Singer

Achtung Spoiler, für Leute, die die ersten Bände nicht kennen!

Für Liz und Danny hängt der Himmel voller Geigen, nachdem sie von einer längeren Reise zurückkommen.
Die verstöhrenden Ereignisse, die sich auf Camley Hall zutrugen scheinen weit in der Vergangenheit zu liegen und das Pärchen möchte nun glücklich in eine gemeinsame Zukunft in London starten.
Doch als Dannys Grab geöffnet, der Grabstein beschmiert und Dannys Leichnam geschändet wird, müssen sich die beiden fragen, ob sich ihre Feinde doch wieder gegen sie verschworen haben.
Gemeinsam mit Wood, Riley und Susan versuchen Liz und Danny die Verantwortlichen zu finden und Schlimmeres zu verhindern…

Wenn ich ehrlich bin, habe ich ein wenig gezögert, bevor ich ‚Spellbound‚ in die Hand nahm, nachdem es endlich bei mir eingetruddelt war.
Zu groß war die Angst, daß die Magie, die mich beim Lesen der ersten Bände (die man im Übrigen meiner Meinung nach unbedingt gelesen haben sollte, bevor man sich ‚Spellbound‘ vornimmt) umgeben hatte, verschwunden sein könnte.
Aber nach den ersten 50 Seiten stellte sich diese Angst als komplett unbegründet heraus.
Ich konnte wieder in die Welt von Danny und Liz eintauchen und am liebsten hätte ich die ganze Nacht durchgelesen, um zu erfahren, ob die Beiden am Ende nun endlich ihre Zweisamkeit genießen dürfen.
Die beiden sind durch alles, was sie erlebt haben noch stärker zusammengewachsen und können nun auch viel tatkräftiger ihre Probleme angehen.
Die Liebe, die sie füreinander empfinden, konnte ich beim Lesen sehr gut spüren und wie auch beim Vorgänger habe ich mich sehr über das Gefrotzel, das bei Liz, Danny und der ‚Scooby-Gang‘ dazugehört, gefreut.
Überhaupt sind die Freunde noch viel wichtiger und das Band der Gruppe zueinander noch enger geworden.
C.M. Singers Schreibstil und ihr Humor gefällt mir nach wie vor gut.
Außerdem fand ich die Passagen über Voodoo authentisch geschrieben, für einen Laien gut erklärt und sehr spannend.
Was mir ein bißchen gefehlt hat, war der ganz eigene ‚Soundtrack‘ den ich für die ersten Teile im Kopf habe.
Natürlich spielt Musik immer noch eine große Rolle, aber da diese nun eher in Form von selbstgeschriebenen Stücken behandelt wird, aber da erklingt dann eben (verständlicherweise) in meinem Kopf keine Melodie.
Die Auflösung des Krimielements war auch in diesem Teil wieder nicht ganz überraschend für mich, aber das tat dem Lesegenuss keinen Abbruch.
Insgesamt ist ‚Spellbound‘ für mich eine gelungene Fortsetzung, die es vielleicht nicht unbedingt gebraucht hätte, die für mich als Liz&Danny-Fan aber trotzdem ein schönes Lesevergnügen war.
Und nun bin ich gespannt, was sich C.M. Singer als Nächstes einfallen läßt.

Meinen Leseeindruck zu den Vorgängernbänden (noch bei einem anderen verlag und unter anderem Titel erschienen) kann man hier nachlesen.

C. M. Singers Homepage
C. M. Singer beim Amrun-Verlag

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9 Antworten zu Spellbound von C. M. Singer

  1. silke lion schreibt:

    …ich bin immer noch nicht ganz durch-aber ich schließe mich dem vorbehaltlos an.
    Ein gutes Buch, lesenswert und mit Liebe zum Detail geschrieben.

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  2. suzy schreibt:

    Ich muss mir jetzt doch endlich mal Teil 2 besorgen….. 😉 hört sich gut an, mit happy end!

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  3. N schreibt:

    Dann werde ich die Tage auch frohen Mutes mit Lesen starten. Ich hatte etwas dieselben Bedenken wie du, also ob der dritte Band genauso schön wird, wie die beiden ersten. Besonders froh stimmt mich deine Info über die Gang insgesamt, denn auch die Charaktere um die beiden herum gefallen mir besonders gut.

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  4. Herba schreibt:

    @Silke: Awww, wie schön, daß Dir das Buch gefällt!

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  5. Herba schreibt:

    @Suzy: Ja, mach das mal 🙂

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  6. Herba schreibt:

    @N: Nur ran an die Schwarte 😉 Und lass mal hören, wie das Lesen so war, wenn Du durch bist und magst

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  7. Cat Crawfield schreibt:

    Boah, mit dem vorletzten Satz haste jetzt aber gespoilert! 😛

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  8. Herba schreibt:

    @Cat: Uuups, sorry!

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  9. silke lion schreibt:

    Moin Herba,
    gestern Abend habe ich „Spellbound“ zu Ende gelesen und finde es klasse-danke noch mal für den Tipp.
    Zwar habe ich diesmal ungewöhnlich lange gebraucht-aber das lag daran, dass ich mich viel zu viel vom Lesen abhalten lassen habe.
    Vielleicht war die Geschichte manchmal ein wenig zu sehr in die Länge gezogen… und es gab evtl. auch ein klitzekleines Bisschen zu viel Dramatik-aber insgesamt finde ich es sehr gelungen, gut recherchiert , absolut spannend (würde ich an den Nägeln knabbern, hätte ich jetzt wohl keine mehr 😉 ) und soooooooooooooooo schön romantisch.-Ich werde es auf jeden Fall weiter empfehlen.
    Nur das „Zuckerbärchen“ am Ende hat mich etwas geschockt-ich dachte, den Namen hätte ich erfunden (für meine große Tochter) ;-).
    Sonnige Grüße
    Silke

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