Weltgeschehen

Ich bin eigentlich kein Nachrichtenjunkie, aber seit ich vor circa einer Stunde nach Hause gekommen bin, läuft der Fernseher und wie viele andere blicke ich mit Entsetzen nach Paris.

Charlie

Die restlichen Nachrichten sind auch nicht aufbauender; Kältewelle in den USA, Sturmwarnung in Deutschland, Boko-Haram-Terror in Nigeria, etc.
Das ist alles mehr als traurig, richtig beängstigend und macht mich ein Stück weit sprachlos.

Deshalb fällt mir heute an dieser Stelle auch nicht mehr ein als: Paßt auf euch auf ihr Lieben!!!

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18 Antworten zu Weltgeschehen

  1. linnetmoss schreibt:

    Yes, and the horror is continuing. Everything about this is so sad.

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  2. Hariclea schreibt:

    Ja die Atmopshare in der Arbeit ist angespannt… seufz. Gestern, mein erster Abend zu Hause seit ich dan bin blieb ich auch vor dem Fernseher hangen und News usw Kommentare angesehen und bei uns fangt auch noch die Wahlkampagne an…
    Mich hat aber gestern die Atmospahre wirklich enttauscht, ich respektiere die Presse hier und es war schon entmutigend zu sehen dass sie alle klein gefahren haben und sich keiner getraut hat die Karikaturen nachzubilden, die Indy und auch die Times Editoren haben gestern daruber geredet. Ich hoffe die Medien, Presse usw lassen sich doch nicht einschuchtern. Angst ist verstandlich, aber wenn alle klei beigeben haben die Terroristen gewonnen. Gewaltaustausch ist nicht die Losung…

    Hoffe wir alle haben auch was Nettes vor ubers Wochenende und dass die Normalitat schnell wieder eintritt, xxx

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  3. Allalbavincero schreibt:

    Das ist jetzt das zweite Mal in einem halben Jahr, dass ich konkret denke, die Welt spinnt. Aber ich muss auch ehrlich sagen, die Reaktionen auf diese Ereignisse machen mir Angst. Als der französische Innenminister davon sprach, es liefe ein Einsatz, um die Attentäter zu „neutralisieren“, stellten sich mir alle Nackenhaare auf. Wo leben wir denn? Vergelten wir jetzt gleiches mit gleichem?
    Wie wird Europa reagieren? Einzelne Gruppen in Europa? Ich denke da speziell in Deutschland an die ganzen Pegida-Anhänger, die jetzt noch mehr Unruhe stiften werden als ohnehin schon.
    Aber, wie schreibt die Zeit als Kernbotschaft der arabischen Medien: „Wir trauern mit Euch, aber – und das ist ein großes Aber – der Terrorismus bedroht nicht erst dann die Freiheit, wenn Europäer getötet werden. Begreift das endlich!“ Siehe Boko Haram aktuell.
    … ich kann meine Gedanken gerade nicht gut formulieren. Vielleicht versuch ich’s später nochmal genauer.

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  4. Hariclea schreibt:

    Genau ich fand die Abläufe heute genauso schauderlich wie die gestern Gewalt und mehr Gewalt. Und ich fands schade dass das nicht publizieren von Grafiken durch Angst erklärt wurde und nicht rationell bestimmt war. Debatte gestern im Fernsehen war sehr gut und sprach uber Sorgen wegen Einschüchterung durch solche Gewalt aber auch von der genauso unglückliche n und besorgniserregenden Zuspitzung aller radikalen Reaktionen.

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  5. Hedgehogess schreibt:

    @ Allalbavincero: „Neutralisieren“ heißt erst mal nur „unschädlich machen“. Ich weiß nicht, welche Konnotation da im Französischen mitschwingt, aber es muss nicht unbedingt die sein, die du hast.

    @ Hari: Diese Forderung von manchen Seiten (nicht von dir!), dass die Presse nun demonstrativ die Karikaturen zeigen müsse, um Solidarität zu beweisen, hat für mich einen schlechten Beigeschmack von „Jetzt erst recht!“, und diese Haltung kann doch nur Ablehnung und Hass schüren.
    Vielleicht spielt bei der Entscheidung, die Karikaturen *nicht* zu zeigen, auch Angst mit. Und was wäre falsch daran, sich selbst und unbeteiligte Mitarbeiter – vom Praktikanten bis zur Putzkraft – schützen zu wollen?
    So oder so: Die Karikaturen spielen eigentlich nur insofern eine Rolle, dass sie den Mördern ein Ziel geliefert haben. Wäre es nicht das gewesen, hätten sie ein anderes gefunden.

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  6. Allalbavincero schreibt:

    @Hedgehogess: Du hast Recht, ich habe da eher das „neutralisieren“ im Kopf, das in zumeist amerikanischen Filmen oder Serien im Geheimdienst-/Militärbereich auftaucht, und wohl deshalb so reagiert; natürlich weiß ich, dass das nicht die alleinige Wortauslegung ist. Weil es in diesem Zusammenhang aber recht bekannt ist, finde ich die Formulierung hier etwas ungeschickt gewählt. Wie es im Französischen ist, weiß ich aber auch nicht.

    Die Publikation bzw. Nicht-Publikation der Karikaturen sehe ich genau wie du und Hariclea. Ein Abdrucken ist nicht der einzige Weg, Solidarität zu zeigen. Aber ich finde auch, dass Angst in den Medien nicht als einziger Grund diskutiert werden sollte. Man kann sich doch auch bewusst gegen die Karikaturen entscheiden, weil man beispielsweise nicht hinter deren Aussage steht oder diese aus einem anderen Grund ablehnt, oder schlicht als ein kleiner Deeskalations-Tropfen.

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  7. silke lion schreibt:

    Du bitte auch!

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  8. Hariclea schreibt:

    @Hedgehogess @Allalbavincero @Herba all Ertstmal sorry hier das Thema weiter zu verbreiten obwohl wir ja alle sicher schon viel /zu viel davon gesehen haben. Mir spukt noch immer die sehr interessant Debatte im Kopf die ich im Fernsehen gesehen habe wo Politiker, und Chefeditore von independent und Times mitgemacht haben. Sie meinten die Leute hatten ein Recht zu sehen was so irritiert hat und provoziert hat in den Zeichnungen einerseits, andererseits haben sie offen zugegeben dass sie sich alle autozensiert haben aus Angst und nicht aus editoriellen Grunden. Solidaritat ist naturlich in solchen Geschehen und keiner hat els als Anzeichen der fehlenden Ausdrucks davon genommen. Es wurde vielmehr druber gesprochen dass die Autozensur fuktioniert und leider aus Angst. Es wurden aber auch andere Themen besprochen, zB wie viel schwieriger ist alle Art von Fantaismus und Vorurteile zu bekampfen und zu dagegen zu argumentiern untern solchen Umstanden. Die Notwendigkeit fur uns alle zu verstehen wieso solche Aktionen mit der eigentlich Religion nichts zu tun haben und wie genau die derselben entgegensprechen und es wurde ZB auch erwahnt dass es viel besser ist wenn das Kenner erklaren. Der aus der Times hat auch erklart dass Autozensur solchen Art nicht neu ist, vor Jahren als er an Bord kam hat man ihm klar gesagt er soll in der Zeiten den Katoliken nicht an die Pelle rucken weil die viel Kapau machen konnten. Es wurde auch gegen die BBC argumentiert deren editorial guidelines sagen dass man keine Zeichnungen usw vom Profeten M. zeigen soll weil das eben die Zuschauer beleidigen konnten. Und das Zeichen von Neutralitat und Independenz wurde als Autozensur interpretiert womit ich nicht einverstanden war. Mich macht die Steigerung der Gewalt traurig, und das macht Sorge, das man immer weniger offen diskutieren und argumentieren kann. Ich finde sowas viel wichtiger, diverse Leute anzuhoren, reden lassen, Argumente horen als Massen zu irgendwelchen Aktionen anzuspornen die leicht in Hysterie ausschlagen konnen und ich finde eine neutrale oder balancierte Position ist immer wichtiger zu verteidigen als irgendeine oder andere Seite. Aber ich finde auch Solidaritat sehr wichtig um eine Atmosphare der Angst zu bekampfen die Dialog nicht mehr zulasst. In der Gesellschaft scheint man meist mit Kontrolle, Regelungen und Polizeiaktionen zu reagieren als noch starker auf Dialog zu bestehen 😦

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  9. Hariclea schreibt:

    sorry fur die Rechtschreibefehler 😦 ich habe wieder mal vergessen es nochmal durchzulesen bevor ich schicken gedruckt habe 😦

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  10. Herba schreibt:

    @Hari: Charlie Hebdo macht jedenfalls weiter. Unter Polizeischutz und mit ganz viel Angst, aber die Angestellten des Magazins geben nicht klein bei. Ich weiß nicht, ob ich das könnte…

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  11. Herba schreibt:

    @Allalbavincero: Ich finde es traurig, daß es jetzt schon wieder Politiker gibt, die den Terror für die eigenen Zwecke ausnutzen, auch wenn das vermutlich zu erwarten war. Das Zitat aus der Zeit finde ich großartig. Wen kümmert es hier normalerweise schon groß, was zum Beispiel in Nigeria los ist (ich nehme mich da übrigens gar nicht aus). Daher fand ich es total klasse, daß N24 direkt nach einem Bericht über Paris einen Bericht über Boko Haram nachgeschoben hat und im Studio auch über den Terror dort diskutiert wurde!

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  12. Herba schreibt:

    @Hari: mach Dir darüber keine Gedanken, das passiert uns allen mal!

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  13. Allalbavincero schreibt:

    Ja, ich finde, das Zitat zeigt die, ich nenn es mal „Zustände“, ganz gut auf. Das betrifft auch mich selber, ganz klar. Andererseits reagiert man natürlich auch auf die Berichterstattung, und die ist – zumindest bei vielen deutschen Medien – recht kurz, was Nigeria beispielsweise betrifft. Oder seh ich das nur nicht? Ist das bei britischen oder amerikanischen Medien anders?

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  14. Herba schreibt:

    @Allalbavincero: Ich hab keine Ahnung, ob das in den USA oder England anders ist, aber eigentlich kann ich es mir nicht so recht vorstellen

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  15. Hariclea schreibt:

    tja bei der letzten Demo hier vor der Tur habe ich auch gedacht… manchmal vergesse ich total dass es wo ich arbeite auch Risiken gibt… man lernt damit zu leben und es wird irgendwie Normalitat 🙂

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  16. Herba schreibt:

    @Hari: Ich versuche zum beispiel beim Bahn-fahren in der Stadt (U-Bahn und S-Bahn) auch nicht weiter darüber nachzudenken, was alles passieren kann…oder wie nah ich an neuralgischen Punkten dran bin, die in der Stadt, in der ich arbeite von Anschlägen betroffen sein könnten – sonst wird man verrückt denke ich 😦

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  17. Hariclea schreibt:

    ja mann muss halt leben wie man lebt, schliesslich kann man viel eher von einem Auto uberrannt werden 😉

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  18. Herba schreibt:

    @Hari: Das stimmt, die Gefahr ist sicher größer 🙂

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