Chroniken der Unterwelt – City of Bones

Die fünfzehnjährige Clary Fray (Lily Collins) lebt zusammen mit ihrer Mutter (Lena Headey) in New York.
Als sie eines Abends zusammen mit ihrem besten Freund Simon (Robert Sheehan) eine Disco besucht, wird sie Zeuge, wie drei Männer mit seltsamen Waffen und Tattoos einen Mord begehen.
Doch außer ihr hat niemand etwas bemerkt. Als kurz darauf Clarys Mutter entführt wird und Jace (Jamie Campbell Bower), einer der drei merkwürdigen jungen Männer aus der Disco, wieder auftaucht, muss Clary akzeptieren, dass nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Jace erklärt ihr, daß er der Bruderschaft der Shadowhunter angehört, die seit Jahrhunderten Dämonen jagt und dass auch Clarys Mutter und sie selbst zu dieser Bruderschaft gehören.
Wird Clary herausfinden, ob Jace die Wahrheit sagt und ihre Mutter befreien können?

Eine Freundin, die sich im Fantasygenre weit besser auskennt als ich, hat mir immer wieder von der Chroniken-der-Unterwelt-Reihe der Autorin Cassandra Clare vorgeschwärmt.

Allerdings habe ich mich immer ein bißchen davor gescheut die Bücher zu lesen und dann irgendwann beschlossen erst einmal die Verfilmung des ersten Teils der Reihe anzuschauen, auch wenn ich nicht gerade ein großer Fan vom männlichen Hauptdarsteller bin.
Jamie Campbell Bower ist für mich leider einfach kein wirklich guter Schauspieler und die Tatsache, dass Aidan Turner als Lebensgefährte von Lena Headey gecasted wurde, was für mich auch so gar nicht passte, steigerten mein Vertrauen in diese Romanverfilmung nicht sonderlich.
Nun ja, ich muss zugeben, dass Turner und Headey widererwartend doch ein nettes Paar abgaben.
Leider ist Campbell Bower in seinem Job nicht besser geworden und so spielte er sich durch die gesammten 130 Minuten des Films mit den selben zwei Gesichtsausdrücken.

Lily Collins passt ganz gut in die Rolle der Clary, ihr nimmt man das zerbrechliche Mädchen, dass sich in einer für sie neuen Welt zurechtfinden muss, auf jeden Fall ab.
Die Kurzauftritte von Jonathan Rhys Meyers und Kevin Zegers haben mich persönlich gefreut und auch, dass Elyas M’Barek in einer Minirolle Hollywoodluft schnuppern durfte.

Die Special effects sind ganz nett gemacht, es gibt durchaus auch humorige Stellen und die Farbgebung des Films gefällt mir ganz gut, allerdings fiel es mir stellenweise schwer der Handlung zu folgen, denn der Film ist so vollgestopft mit verschiedenen Erzählsträngen, dass ich mich manchmal fragte, wieso nun was passierte und wo nun plötzlich diese Figur herkam.
Da fehlte mir vermutlich einfach Hintergrundwissen aus der Buchvorlage, aber ich erwarte eigentlich schon, dass ich einer Filmhandlung folgen kann, auch wenn ich das Buch dazu nicht kenne.

Insgesamt war ‚City of Bones‚ leider nur ein durchschnittlicher Film, der mich zwar unterhalten hat, aber nicht wirklich dazu animiert, weitere Teile anschauen zu wollen, um zu erfahren wie es mit Clary weitergeht.

Der deutsche Trailer

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10 Antworten zu Chroniken der Unterwelt – City of Bones

  1. nettebuecherkiste schreibt:

    Werd ihn mir wohl auch noch irgendwie angucken – wegen Aidan natürlich :-D, auch wenn sie ihn älter gemacht haben.

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  2. cRAmerry schreibt:

    Liegt ganz auf der Linie einer mir bekannten 16-jährigen 🙂

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  3. Herba schreibt:

    Wobei er da sehr schöne Locken hat und die paar grauen Strähnen tun seinem Aussehen keinen Abbruch 😀

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  4. Herba schreibt:

    Ist ja auch genau die Zielgruppe, aber wenn sie diesen Campbell Bower toll findet, mußt Du Deinen Erziehungsauftrag sehr viel ernster als bisher nehmen 😉

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  5. cRAmerry schreibt:

    Tja, manche Sachen entgleiten einem manchmal. Und solange sie grundsätzlich auf Spur bleibt, darf sie mögen, wen sie will. Kann da jetzt aber nicht mit Bestimmtheit sagen, da ich sie gerade nicht im direkten Zugriff habe. Ich weiss nur, dass der Film bei uns im Original auch schon lief.

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  6. Herba schreibt:

    Gegen den Film an sich ist ja auch nichts zu sagen und falls sie auf Blondi steht, kann sich das zum Glück ja mit dem Älterwerden verwachsen 😀

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  7. cRAmerry schreibt:

    Ich glaube, sie ist da so farbtechnisch noch recht flexibel. Ausserdem kommt sie selber aus der (einstmals) blonden und blauäugigen Ecke. Hat da also naturgemäss keine Vorurteile 😉

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  8. Herba schreibt:

    mit 16 darf man das 🙂

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  9. cRAmerry schreibt:

    Jawoll, jawoll, jawoll.

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  10. nettebuecherkiste schreibt:

    Nee, das ist schon klar 😉

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