Nachts kommt der Tod von Linwood Barclay

Der Privatdetektiv Cal Weaver lebt mit seiner Frau Donna in der Kleinstadt Griffon und beide versuchen mit dem Tod ihres Sohns Scott hinwegzukommen, der vor einem Jahr unter Drogeneinfluss von einem Dach sprang.
Als Cal eines Abends von einer Observation nach Hause fährt, hält ihn eine Anhalterin an.
Wider besseren Wissens läßt Cal das Mädchen Claire einsteigen, weil sie Scott kannte und er sie über den Dealer seines Sohns aushorchen möchte.
Nachdem Claire Cal dazu überredet auf dem Parkplatz eines Restaurants anzuhalten, damit sie die Toilette benutzen kann, läßt sie den Mann so lange warten, dass Cal sich auf die Suche nach ihr macht, nur um sie dann schließlich wieder in seinem Wagen vorzufinden. Doch dann bemerkt er, daß das Mädchen Claire zwar ähnlich sieht, aber nicht die ursprüngliche Anhalterin ist. Cal stellt sie zur Rede und das Mädchen springt aus dem fahrenden Auto und verschwindet. Dann wird sie tot aufgefunden und Cal gerät unter Mordverdacht.
Wird es ihm gelingen seine Unschuld zu beweisen und herauszufinden, was an dem Abend wirklich passiert ist?

Nachts kommt der Tod‚ war mein erstes Buch von Linwood Barclay, der mit seinem eingängigen Schreibstil bei mir punkten kann.
Um jedoch in die Geschichte hineinzukommen, brauchte ich schon einige Seiten, denn ich fand den Anfang leicht verworren und auch die Figuren machten es mir nicht leicht sie zu mögen oder zu verstehen. Zum Glück wurde das nach und nach besser und ich konnte mit Cal mitfiebern bzw. mitleiden.
Cal ist eine schwierige Person, nicht ganz glücklich in seinem Job und vom Schicksal schwer gebeutelt.
Er und seine Frau wissen, daß ihre Ehe in Gefahr ist, können aber beide nur schwer etwas dagegen tun, denn sie trauern sehr unterschiedlich um ihren gemeinsamen Sohn und diese Trauer macht sie sprach- und hilflos.
Mir hat gefallen, wie der Autor die Beziehungsgeschichte der beiden entwickelt und so einen guten Gegenpart zur spannenden Thrillerhandlung bietet.
Die Thrillerelemente waren definitiv sehr spannend und man konnte nicht ohne weiteres darauf kommen, wer da nun Dreck am Stecken hat und wer nicht.
Allerdings fand ich den Rollentausch der beiden Mädchen ehrlich gesagt ein bißchen unglaubwürdig, aber das tat dem Lesevergnügen nur bedingt Abbruch.
Insgesamt kann ich Thrillerfans, die es nicht plastisch blutig brauchen, dieses Buch auf jeden Fall empfehlen!

Die Homepage von Linwood Barclay

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