Saphirblau

Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich) versucht immer noch sich daran zu gewöhnen, daß sie das Zeitreisegen ihrer Familie geerbt hat und nicht ihre hochnäsige Cousine Charlotte (Laura Berlin).
Meinen es die Mitglieder der Loge des Grafen von St. Germain (Peter Simonischek) wirklich gut mit ihr?
Wieso haben Lucy (Josefine Preuß) und Paul (Florian Bartholomäi), die beiden abtrünnigen Zeitreisenden, solche Angst um sie?
Und was ist mit Gideon (Jannis Niewöhner), in den sie sich unsterblich verliebt hat? Kann sie ihm trauen, oder nutzt er sie nur aus?

Nachdem mir letztes Jahr die Verfilmung des ersten Teils der Zeitreise-Trilogie von Kerstin Gier (meinen Leseeindruck zur Romanvorlage findet sich hier) sehr gut gefallen hat, war ich natürlich auch gespannt auf den zweiten Teil der Reihe!

Zum Glück ist es den Verantowrtlichen gelungen, diese Verfilmung zu realisieren und so kam ‚Saphirblau‚ zeitnah, knapp ein Jahr nach seinem Vorgänger in die Kinos.
Der Film setzt genau da an, wo ‚Rubinrot‘ aufhört und den Machern ist es im Großen und Ganzen recht gut gelungen, im selben Ton weiterzudrehen.

Die Geschichte konzentriert sich nun noch viel mehr auf Gwendolin und Gideon, was einerseits dazu führt, daß nicht mehr ganz so viele Personen durch die Gegend springen wie im ersten Teil, was ich durchaus als angenehm empfunden habe.
Andererseits lastet nun noch mehr Druck auf den beiden Hauptdarstellern, die diesen Druck aber durchaus meistern und sehr stark auf die gute Chemie zueinander setzen.
Das macht das Gefühlschaos der beiden sehr glaubhaft und auch wenn ich altersmäßig nicht unbedingt in die Zielgruppe des Films passe, habe ich doch in meinem Kinositz geseßen, mitgeschmachtet, das ein oder andere Mal begeistert vor mich hin geseufzt, weil sie zwei einfach süß miteinander sind und Gideon innerlich als Idiot beschimpft!

Auch der Rest der Schauspieler macht seine Sache wieder anständig, allerdings krankt die Atmosphäre des Films zwischendurch wie schon im ersten Teil daran, daß die Londoner City nicht ganz glaubhaft wirkt (Studio Babelsberg, Halle 5 läßt wieder grüßen).
Und leider fand ich manche Erzählstränge einfach zu kurz gefaßt, vor allem falls man das Buch nicht kennt. Darunter ‚leidet‘ meiner Meinung nach vor allem der kleine Wasserspeier Xemerius (gesprochen von Rufus Beck), dessen unvermitteltes Auftauchen nie wirklich erklärt wird, was sehr schade ist.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist Saphirblau für mich absolut sehenswert und eine würdige Fortsetzung!
Wollen wir hoffen, daß wir uns dann nächstes Jahr auch über den dritten und letzten Teil der Reihe in unseren Kinos freuen können!

Die Homepage zum Film – mit Trailer

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3 Antworten zu Saphirblau

  1. Die Bücher habe ich gelesen und fand sie gut, den 1. Kinofilm auch, freue mich schon auf die DVD nach Deiner Kritik, ins Kino habe ich es nicht geschafft.

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  2. Herba schreibt:

    Ich hab es auch gerade noch so geschafft und war froh, daß ich ganz spontan nach der Arbeit gegangen bin

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  3. Pingback: Smaragdgrün | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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