Cedar Hollow von Tracey Smith

Cassidy St. Claire ist erfolgreich im Management einer Hotelkette tätig und weiß schon von Kindesbeinen an, daß sie adoptiert ist.
Als sie sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern oder anderen Verwandten macht, muss sie feststellen, daß niemand mehr am Leben ist; bis sie die Nachricht erreicht, daß ein Onkel, den sie nie kennengelernt hat, ihr seine Pension in New Hampshire vermacht hat.
Um die Pension erben zu können, muss Cassidy allerdings persönlich nach New Hampshire kommen und so macht sie sich von Chicago auf den Weg, um die Formalitäten abzuwickeln.
Womit die junge Frau nicht gerechnet hat, ist der große, gutaussehende Kerl, der seit Jahren die Pension leitet und sie mehr als abweisend behandelt. Und damit, daß ihr jemand nach dem Leben trachtet, hat Cassy auch nicht gerechnet.
Wird sie dahinterkommen, was vor sich geht?

Wenn ich ins Ausland fahre, versuche ich kurz vorher (und währenddessen) mittlerweile englische Bücher zu lesen, damit ich beim Selbersprechen nicht ganz so viel nach Vokabeln suchen muss.
Da ich im Juli bevor ich mich nach London aufgemacht hatte, gerade mal wieder eine Leseflaute hinter mir hatte, habe ich mir ein Buch ausgesucht, das von der Sprache her nicht zu schwierig schien und eher einen locker-flockigen Plott aufwies und meine Wahl fiel dabei auf ‚Cedar Hollow‚.
Tracey Smith hat einen angenehmen Sprachstil, dem ich gut folgen konnte und der die Gefahr einer erneuten Leseflaute bannen konnte.
Auch die Hauptfiguren der Geschichte hat die Autorin so ausgearbeitet, daß ich sie mochte, aber auch Ecken und Kanten zu finden waren, wie das bei normalen Menschen eben der Fall ist.
Cassy scheint selbstbewußt und karriereorientiert zu sein. Im Verlauf des Buches wird jedoch klar, daß sie viel durchgemacht hat und eigentlich ein recht einsamer Mensch ist, der sich nach Freundschaft und Liebe sehnt.
Ben markiert ihr gegenüber den harten Hund, der die Städterin, die ihm seine Existenzgrundlage wegnehmen will, verabscheut und sie auch überhaupt nicht attraktiv findet.
Die Szenen, wie sich beide anzicken, fand ich sehr amüsant und aus der Tatsache, daß Ben nicht nur die Pension führt, sondern auch eine Gemüsefarm betreibt, hat die Autorin richtig lustige Szenen gestrickt, denn natürlich fordert er Cassy heraus, sich an der Arbeit zu beteiligen und der Leser lernt zum Beispiel, daß Hühner hinterhältig und ihre Besitzer noch viel schlimmer sind.
Neben dem kleinen Krimiplott um die Frage wer Cassy ans Leben will, kommt auch die Beziehungsgeschichte zwischen Ben und Cassy nicht zu kurz, die Tracey Smith sehr schön entwickelt.
Insgesamt war ‚Cedar Hollow‚ ein kurzweiliges Lesevergnügen, das mich hervorragend unterhalten hat und genau die richtige Ergänzung für meinen London-Kurztripp war!

Die Homepage der Autorin
Tracey Smith bei Facebook (auch ohne Anmeldung einsehbar)

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