Fack ju Göhte

Zeki Müller (Elyas M’Barek) wird aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er seine Strafe wegen Bankraub verbüßt hat.
Nun muss er dringend an die Beute aus dem Überfall kommen, denn seine Gläubiger sitzen ihm im Nacken.
Dumm nur, daß seine Freundin Charlie (Jana Pallaske) die Tasche mit dem Geld vor 13 Monaten auf einer Baustelle vergraben hat.
Die dort entstandene Schulturnhalle ist mittlerweile längst fertig und für Zeki gibt es nur einen Weg, um an das Geld zu kommen: er bewirbt sich als Hausmeister an der Schule.
Durch ein Missverständnis stellt ihn die Direktorin (Katja Riemann) allerdings nicht als Hausmeister, sondern als Vertretungslehrer ein und der Ganove muss sich nun tagsüber mit den Schülern einer Problemklasse und den Lehrern der Schule herumärgern, während er nachts einen Gang zur Turnhalle buddelt, um das Geld zu finden…

Wieder hat es ein deutscher Film in meinen DVD-Player geschafft. zum einen, weil ‚Fack ju Göhte‚ letztes Jahr sehr erfolgreich in den Kinos lief und zum anderen, weil ich mir endlich mal selbst ein Bild über Elyas M’Barek bilden wollte, der seit einiger Zeit bei deutschen Filmfans in aller Munde ist und von dem ich noch nichts gesehen hatte.
M’Barek macht den Eindruck, als hätte ihm die Rolle des Kleinganoven Zeki wahnsinnig viel Spaß gemacht und das merkt man seinem Spiel auch an. Da kommt so viel Freude am Beruf rüber, dass das Zuschauen wirklich Spaß gemacht hat.
Die Geschichte, die erzählt wird, ist nicht unbedingt originell, wird aber so frisch und aus dem Leben gegriffen erzählt, dass man einfach mitlachen muss.
Besonders gut gefallen hat mir die Version von Shakespeares ‚Romeo und Julia‘, die die Schüler aufführen und der Schüler im Snack-Automat – was hab ich gelacht
Die Klasse, die Zeki unterrichtet ist einfach der Brüller und wenn man regelmäßig nachmittags, wenn diese Altersklasse Schulschluss hat, mit ihnen Zug fährt, weiß man, daß die Figuren zwar etwas überzeichnet, aber durchaus realistische Vorbilder haben.
Besonders gut haben mir die Jungschauspieler Jella Haase als Dumpfbacke Chantal und Max von der Groeben als Klassenanführer Danger gefallen.
Von Karoline Herfurth und Katja Riemann werde ich in diesem Leben kein Fan mehr, aber sie waren für ihre jeweilige Rollen gut ausgesucht.
Besonders lobend erwähnen muss ich Uschi Glas, die mit ihrer Nebenrolle als selbstmordgefährdete Lehrerin beweißt, daß sie Spaß versteht und sich auch mal selbst auf die Schippe nehmen kann.
Insgesamt halte ich ‚Fack ju Göhte‚ für eine wirklich gelungene Komödie, bei der ich stellenweise Tränen gelacht habe und Herrn M’Barek werde ich nun auch im Auge behalten.

Der Trailer:

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3 Antworten zu Fack ju Göhte

  1. silke lion schreibt:

    Der Film ist klasse-ich hab ihn mit meinen Töchtern im Kino gesehen und wir waren begeistert.
    Nix zum nachdenken-einfach konsumieren und kringelig lachen.
    Sonnige Grüße
    Silke

    Gefällt 1 Person

  2. Herba schreibt:

    Ja, das faßt es hervorragend zusammen 🙂

    Gefällt mir

  3. Pingback: Fack ju Göhte 2 | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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