3 Days to kill (Originalversion)

Der erfahrene CIA-Agent Ethan Renner (Kevin Costner) will den Verkauf einer schmutzigen Bombe verhindern.
Doch der Einsatz geht schief. Ethan landet im Krankenhaus und dort wird festgestellt, daß er an einem Hirntumor leidet, der schon in die Lungen gestreut hat.
Ethan bleiben nur noch wenige Wochen und Monate und in dieser Zeit möchte er seiner Teenietochter (Hailee Steinfeld) wieder näher kommen, die er durch seinen Job vernachlässigt hat.
Er kehrt daher nach Paris zurück, wo seine Exfrau (Connie Nielsen) mit der gemeinsamen Tochter lebt und gibt sich alle Mühe, die beiden Frauen für sich zu gewinnen.
Doch dann taucht eine CIA-Agentin (Amber Heard) auf, die ihn für einen letzten Auftrag gewinnen will und ihm ein experimentelles Medikament gegen seinen Krebs verspricht, um sein Leben zu verlängern. Dieses Angebot kann Ethan nicht ablehnen und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit…

3 Days to Kill‚ ist ein recht typischer Actionthriller, der durch den Schauplatz Paris ein ganz eigenes Flair bekommt.
Kevin Costner sieht mit unordentlichem Haarschnitt, Dreitagebart und legeren Klamotten für sein Alter gut aus und gibt den CIA-Agenten, Marke ‚einsamer Wolf‘ routiniert, allerdings hat er mir am besten in den Szenen mit seiner Filmtochter gefallen, in denen er als unbeholfener Vater agiert, der sich fragt, wo das kleine Mädchen geblieben ist, deren Lieblingsfarbe rosa war.
Hailee Steinfeld brachte den Teenie zwischen Erwachsenwerden, Wut auf den Vater und Freude darüber, dass er wieder da ist, glaubhaft rüber und auch Connie Nielsen als Exfrau, die durchaus noch etwas für Ethan empfindet sich aber vor einer erneuten Verletzung schützen möchte, hat mir gut gefallen.
Tierisch auf den Keks gegangen ist mir Amber Heard. Sich in Latexklamotten zu schmeißen und eine Schmollschnute zu ziehen wann immer frau ins Bild kommt, war mir dann doch etwas zu albern.
Aber vielleicht bin ich einfach generell ungnädiger mit meinen Geschlechtsgenossinnen als mit dem starken Geschlecht, denn die Bösen des Films, die auch ziemlich vorhersehbar und eindimensional dargestellt wurden, fand ich gar nicht so übel.
Die humorvolle Seite kommt auch nicht zu kurz, was für mich auch immer ein Pluspunkt ist.
Besonders habe ich dabei über die Familie die Ethans Pariser Wohnung besetzt gelacht und über die Szenen in denen Ethan mit dem rosa Fahrrad seiner Tochter unterwegs war – tres chic.
Insgesamt ist ‚3 Days to Kill‚ ein Thriller, den ich ganz unterhaltsam fand, den man aber nicht gesehen haben muss.

Der englische Trailer

Der deutsche Trailer

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