Kabel 1 zeigt ab heute (16.5.) die kanadische Serie Cracked

Der erfahrene Detective Aidan Black (David Sutcliffe), der in der Notfalleinsatzgruppe der Polizei von Toronto arbeitet, bricht öffentlich mit Anzeichen eines posttraumatischen Streßsyndroms zusammen, nachdem er bei einem Einsatz einen Menschen erschossen hat.
Seine Vorgesetzte Inspector Diane Caligra (Karen LeBlanc), die viel von ihm hält, möchte ihn nicht verlieren und versetzt ihn zur neu gegründeten ‚Psych Crimes Unit‘, wo Polizisten mit Psychiaterin zusammenarbeiten sollen, wenn Fälle einen psychologischen Hintergrund vermuten lassen.
Black ist nun gezwungen mit seiner neuen Partnerin Dr. Danielle Ridley (Stefanie von Pfetten) zusammenzuarbeiten, wenn er seinen Job nicht verlieren will. Bei dieser Zusammenarbeit klärt das Team nicht nur Verbrechen auf, sondern Aidan muss sich auch mit den traumatischen Erlebnissen auseinandersetzen, die ihm so schwer zusetzten.
Wird dieses Experiment gelingen?

Beim Schreiben dieses Posts habe ich mir überlegt, wie ich auf Cracked aufmerksam geworden bin und ich könnte jetzt erzählen, dass eine kanadische Serie mal was anderes auf meiner Serien-Kuck-Liste ist.
Oder dass ich den psychologischen Ansatz interessant fand.
Oder dass ich einfach gnadenlos in fast alle Polizeiserien reinschaue, weil ich die gerne sehe.
Das würde auch alles stimmen – irgendwie – aber die nackte Wahrheit ist, dass ich einfach David Sutcliffe gerne sehe (und das, obwohl ich nie die ‚Gilmore Girls‚ gesehen habe), weil er zu den Schauspielern gehört, die ein knuffiges Lächeln und die vermutlich auch noch mit Achtzig wie ein Fünfjähriger lächeln werden.
Das mag für die meisten nicht unbedingt der nachvollziehbarste Grund sein, aber für mich funktioniert das.
Sutcliffe ist als Detective Black für meine Begriffe gut besetzt, denn er kann sowohl den harten Polizisten, als auch den traumatisierten Mann gut darstellen.
Und er harmoniert sehr gut mit Stefanie von Pfetten, die in ihrer Rolle als Psychiaterin einen ganz anderen Ansatz beim Aufklären von Straftaten hat, als die Polizei.
Daher müssen sich die beiden auch erstmal zusammenraufen.
Da aber beiden Figuren die Menschen, mit denen sie zu tun haben, sehr am Herzen liegen, gelingt das recht gut.
Die Nebenrollen sind auch recht ordentlich besetzt und bei den Fällen der Woche, die nebenbei bemerkt meist interessant aufgemacht waren, taucht der ein oder andere Gaststar auf, den man schon gesehen hat, z.B. Victor Webster.
Was mir bei dieser Serie nicht so gut gefallen hat, ist die Entwicklung der Nebenhandlung um Blacks PTS-Syndrom.
Ich fand, daß man zwar gut darauf hin gearbeitet hat, dass er sich langsam damit auseinandersetzt und sich bestimmten Personen öffnet, aber dann kam es mir so vor, als hätten die Serienmacher es weggeschoben und immer nur dann hervorgeholt, wenn sie meinten, daß sie es irgendwie im jeweiligen Fall der Woche verwenden konnten.
Für mich war das so nicht wirklich befriedigend, aber vielleicht wäre es auch noch anders weiterentwickelt worden, wenn der kanadische Sender CBC nicht nach zwei Staffeln wegen Budgetkürzungen den Stecker hätte ziehen müssen.
So ist Cracked für mich eine interessante Krimiserie, die mich nicht ganz überzeugen konnte, die mich zum Großteil aber gut unterhalten hat und ich bin gespannt, ob das deutsche Publikum von Kabel 1 die Gelegenheit bekommt beide Staffeln komplett anzuschauen.

Cracked bei CBC
Cracked bei Kabel 1
Cracked im deutschen Fernsehen – Termine

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7 Antworten zu Kabel 1 zeigt ab heute (16.5.) die kanadische Serie Cracked

  1. Eagle-Eyed Editor schreibt:

    Ja, David Sutcliffe is ein guter Schauspieler. Hast du seinen Film „Cake“ gesehen? Auch gut.

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  2. silke lion schreibt:

    Das ist ja ein Ding-ich habe von der Serie gelesen und genau wegen dieses Schauspielers hat sie mein Interesse geweckt.
    Gilmore Girls hab ich unheimlich gern gesehen-das hatte so einen Wohlfühlfaktor der mir gut tut.
    Sonnige Grüße
    Silke

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  3. Die Poe schreibt:

    Danke für den Tipp, von der Serie hatte ich gar nichts mitbekommen. Obwohl David Sutcliffe ja in Gilmore Girls „der andere Mann“ ist, also der, den ICH nicht als Partner für Lorelei will :-), werde ich hier dann doch mal reinschauen 🙂

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  4. Herba schreibt:

    Ja, den habe ich gesehen und ich mag ihn total gerne. Besonders das schwimmende Bett 🙂

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  5. Herba schreibt:

    Na, da waren wir wohl zwei Dumme mit einem Gedanken, wie man bei mir daheim so schön sagt 🙂
    Gilmore Girls kenne ich nur ausschnittweise, die beiden Damen sind mir zu anstrengend und tussig

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  6. Herba schreibt:

    Du wolltest, dass sie mit dem schweigsamen Cafebetreiber zusammenkommt?

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