Projekt Armageddon von Susanne Gerdom

Ashley Fraxinus stirbt bei einem Motorradunfall und landet im Niemandsland zwichen Himmel und Hölle, wo Engel und Dämonen Schlachten für den Ernstfall der Apokalypse proben.
Ash kann sich an ihr früheres Leben nicht erinnern, hat aber das Gefühl, dass sie unbedingt zurück muss, weil sie noch etwas wichtiges zu erledigen hat.
Um dieses Vorhaben umzusetzten versucht sie alles und gerät zwischen die Fronten einer Verschwörung, die das Weltende einläuten soll und plötzlich sind nicht nur Engel und Dämonen, sondern auch der alte Gott Odin hinter Ash her.
Wird es ihr trotzdem gelingen den Weltuntergang zu verhindern?

Ich bin ja nur bedingt Fan von Fantasy-Geschichten, aber die Inhaltsangabe von Susanne Gerdoms Weltuntergangsroman klang nach amüsanter Unterhaltung, die auch nicht mit Humor geizen sollte.
Die Idee, dass eine bürokratische Instanz auf das genaue Gleichgewicht zwischen Gut und Böse achtet, um das Weltende zu verhindern, fand ich sehr gut.
Susanne Gerdom hat einen anspruchsvollen Schreibstil, gespickt mit Wortwitz, den man nicht einfach so weglesen kann, der aber auch zu meiner normalen Lesekost einen netten Kontrast geboten hat.
Allerdings war die Geschichte so gar nicht das, was ich erwartet hatte und weit weniger humorvoll als erhofft.
Dass viele der Figuren gleich mehrere Namen haben und nicht immer ersichtlich war, daß es sich um eine Person handelt, die schon einmal unter anderem Namen aufgetaucht war, hat das Ganze ziemlich kompliziert gemacht.
Und mit dem Auftauchen von Odin, Loki und anderen Figuren aus der nordischen Göttersaga war ich dann doch etwas überfordert.
Ich kenne zwar das Grundgerüst dieser Götterwelt, aber ich kann damit nicht so viel anfangen und in ‚Projekt Armageddon‚ war diese Komponente für mich einfach verwirrend.
Das letzte Drittel des Buches, als mehr Zusammenhänge klar wurden, habe ich dann mehr genossen und insgesamt war das Buch durchaus eine interessante Erfahrung, wenn auch nicht ganz mein Geschmack.
Für Fans von Fantasygeschichten, die verwickelt und nicht ganz unanspruchsvoll sind, ist das Buch durchaus ein guter Tipp denke ich.

Susanne Gerdoms Homepage

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