Medusa von Thomas Thiemeyer

Die deutsche Archäologin Hannah Peters forscht in der Sahara, als ihr ein alter Beduine den Weg zu einem heiligen Ort zeigt, der bis dato noch gänzlich unentdeckt war.
Dort findet Hannah eine steinerne Statue, die wie die Medusa aus der griechischen Mythologie aussieht und so kunstfertig gestaltet ist, dass sie eigentlich nich tin ihre Entstehungszeit paßt.
Als Hannah ihre Geldgeber, die ‚National Geographic Society‘, über den Fund informiert, wird eine Expedition ausgestattet und diese dringt unter Hannahs Führung bis zum Niger vor, wo weitere Entdeckungen warten.
Wird es Hannah gelingen mit ihren Kollegen das Geheimnis der Medusa zu lüften?

Medusa‚ war mein erstes Buch von Thomas Thiemeyer, den obwohl ich schon länger immer mal wieder über seinen Namen gestolpert bin, hatte ich bis jetzt nichts von ihm gefunden, das mich angesprochen hat.
Thiemeyer hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil und er macht den Eindruck, als habe er gut für Medusa recherchiert, auch wenn ich mir noch ein wenig mehr Hintergrundinfos zu den Mythen und historischen Hintergründen gewünscht hätte.
Die Infos, die der Autor gibt, sind ansprechend in den Text eingebettet und allgemein verständlich und somit ein weiterer Pluspunkt für die Geschichte.
Hannah Peters war mir recht schnell sympathisch, auch wenn oder vielleicht gerade weil sie kleine Fehler hat, die sie richtig menschlich machen. Außerdem hat es Thiemeyer bei dieser Figur wunderbar geschafft, die Liebe zu ihrem Beruf anschaulich werden zu lassen.
Chris Carter hat mir auch sehr gut gefallen, vor allem, weil er eine undurchsichtige Figur ist, bei der man lange nicht weiß, ob man es nun mit Freund oder Feind zu tun hat.
Da der Autor große Erfahrung mit dem Fantasy-Genre hat, hatte ich stellenweise etwas Sorge, dass ‚Medusa‚ zu stark in die fantastische Ecke abdriften könnte, aber obwohl es durchaus fantastische Elemente in der Geschichte gibt, wird es nie zu heftig.
An manchen Stellen wurde mir die Handlung etwas langatmig und ein bißchen mehr Spannung hätte stellenweise auch nicht schaden können, aber insgesamt war ‚Medusa‚ ein wirklich unterhaltsames Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.

Die Hannah-Peters-Reihe:
Medusa
Nebra
Valhalla

Die Homepage von Thomas Thiemeyer
Thomas Thiemeyer bei Knaur

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2 Antworten zu Medusa von Thomas Thiemeyer

  1. nettebuecherkiste schreibt:

    Thiemeyer steht bei mir gleich mit mehreren Büchern ganz oben auf der Liste der zu lesenden Autoren. Im Regal stehen hab ich schon den ersten Teil seiner Eden-Reihe (Dystopie). Das hier hört sich aber auch gut an 🙂

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  2. Herba schreibt:

    Über die Eden-Reihe, stolpere ich dauernd, aber Dystopien mag ich nicht so und seine anderen Sachen sind mir auch zu phantastisch, aber die Hannah-Peters-Reihe war echt okay

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