Der alte Lieblingspulli

Ich kann mich nur schwer von manchen Dingen trennen und vor allem hasse ich es meinen Kleiderschrank auszumisten!

Wenn ich das dann mal mache, müssen die aussortierten Sachen dann aber so schnell wie möglich aus dem Haus, sonst überlege ich es mir nämlich wieder anders.
Frei nach dem Motto: Vielleicht zieht man das ja doch nochmal an.
Besonders schlimm ist das mit ehemaligen Lieblingssstücken, die würde ich am liebsten behalten bis sie sprichwörtlich auseinanderfallen.

Vor nun gut zwei Jahren hatte ich in nem Anfall von Aufräumwut angefangen, meine Wintersachen durchzuschauen und mich tatsächlich dazu aufgerafft unter anderem meinen damaligen Lieblingspulli auszusortieren, der sicher schon zehn Jahre alt war und langsam schäbig und fadenscheinig wurde und den ich trotzdem noch total gerne angezogen habe – zum Gammeln auf der Couch einfach perfekt!

Tja, dann landete mein Vater im Krankenhaus und die Aufräumwut war verflogen, weil alle Energie für den normalen Alltag gebraucht wurde.
Der Wäschekorb mit den aussortierten Sachen stand erst im Schlafzimmer und wanderte dann, nachdem ich drei Mal drübergestolpert war und klar wurde, daß die Aufräumwut so schnell nicht wiederkommen würde, in meine Abstellkammer.

Und da stand er nun bis gestern *hust*
Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass ich dann wenigstens gestern gleich alles in einen Kleiderspendesack gestopft habe.
Ja, auch den ehemaligen Lieblingspulli und zwar ohne Zögern und Zaudern, einfach so, vom Wäschekorb in den Sack.

Später bei einer Tasse Tee auf dem Sofa stahl sich das gute Stück allerdings noch einmal in meine Gedanken und darum kam es überhaupt zu diesem Text.
Weil mir der Pulli gezeigt hat, dass man sich durchaus von gewohnten Dingen trennen kann, wenn sie nicht mehr passen.
Auch wenn der innere Schweinehund laut aufjault und einem das Gedächtnis immer wieder die schönen Momente aufzählt, die man damit hatte.

Denn das man aus etwas herauswächst oder das etwas im Lauf der Zeit nicht mehr wirklich gut paßt, kommt ja immer mal vor im Leben, nicht nur was Kleidung angeht.
Und dann nur daran festzuhalten, weil es gewohnt und bequem ist und weil man davon lange/länger begleitet wurde, schadet in vielen Fällen nicht, bringt einen aber auch nicht weiter.

Mein innerer Schweinehund scheint für so einen Abschiedsprozess das Motto ‚Aus den Augen, aus dem Sinn‘ und viel Ablenkung zu brauchen, wie man am Beispiel des ehemaligen Lieblingspullis sehen kann und ich hoffe, daß ich mit Hilfe dieser Erkenntnis noch andere Dinge aus dem Blickfeld verbannen und dann „aussortieren“ kann, die mich zwar schon länger begleiten, zu denen ich aber nicht mehr so recht zu passen scheine (oder sie zu mir?).

Kennt ihr dieses Phänomen des nicht loslassen können von Dingen/Gewohnheiten?
Wie geht ihr damit um?

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23 Antworten zu Der alte Lieblingspulli

  1. Cat Crawfield schreibt:

    Erst einmal – das ist ein unheimlich schöner Text geworden! Und frag mich nicht warum, aber ich musste an „Shopaholic“ von Sophie Kinsella denken.
    Ich glaube ein weiteres Phänomen dieser Sorte ist es, dass man einfach nicht nein sagen kann. Man sagt sich „Aber ich brauche das einfach schon aus Prinzip!“ und kauft sich deswegen Dinge, die man eigentlich absolut nicht braucht und ohne die man sehr gut leben kann. Aber man tut es nicht, weil man von dem Gedanken, es nicht zu besitzen, einfach nicht loslassen kann. Und genauso ist es auch mit deinem Lieblingspullover. Im Leben eines Menschen häufen sich so viele Dinge an, denn wir sind Gewohnheitstiere. Wir gewöhnen uns daran, dass wir immer wieder diesen Pulli tragen. Genauso steht es übrigens auch mit Beziehungen (und ich spreche dabei nicht von meiner ;)) Viele haben sich so sehr daran gewöhnt, mit einem anderen zusammen zu sein, dass sie gar nicht merken, dass zwischen ihnen nicht mehr mehr existiert, als die Gewohnheit, zusammen zu sein. Möglicherweise merkt man irgendwann, wie unglücklich man ist, aber loslassen und von vorne beginnen kann man trotzdem nicht.
    Ich bin genau so ein Mensch, wie ich es als erstes beschrieben habe. Und manchmal gebe ich mir dann einen Ruck und sage mir „Du brauchst das in deinem Leben nicht. Du bist auch ohne diese Sache glücklich:“
    Genauso verläuft es auch auf emotionaler Ebene. Es gab Zeiten, da wurde ich misstrauisch, wenn es mir mal gut ging. Ich dachte „Das kann nicht lange anhalten. Es läuft so viel falsch, warum dann nicht auch das?“ Man muss lernen, auch Gefühle loszulassen – oder sie nicht mehr zuzulassen. Negative Gedanken? Klar. Hat jeder mal. Aber dauerhaft? Das schadet einem nur selbst!
    Deswegen… schmeißt eure Prinzipien über den Haufen, löst euch von Gefühlen, die euch nicht geheuer sind und wenn es bedeutet, dass das Wegschmeißen eines Lieblingspullovers eine persönliche Veränderung bedeutet – traut euch! Das Opfer kann es wert sein 😉

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  2. Servetus schreibt:

    Yes. I have some clothes that I’ve had for ten years and (even though I had a rather significant weightloss in 2010) I just can’t let go of some of my favorite things. I wear them until they can’t be repaired anymore. I do have to say, though, that the whole experience of sorting through my mother’s things has affected my perception of this question. To be fair to my mom she was somewhat caught by surprise but I am not leaving piles of things for my heirs to sort through. I’m reading books on minimalism now and that’s an aspiration for me — getting rid of things and not replacing them. You’re exactly right that the things get associated with feelings and I have to learn that letting go of the thing does not mean I have to let go of the feeling I associate with it.

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  3. silverbluelining schreibt:

    Ich kann Euch beiden nur beipflichten. Klamotten kann ich problemlos aussortieren, auch wenn ich meine „Andenken an was auch immer“ habe, die ich wahrscheinlich besitze bis sie auseinander fallen. Aber das sind nicht allzu viele. In den letzten Wochen habe ich meine Bücherschätzchen ausgemistet. Bei uns in der Stadt gibt es seit neuestem einen Bücherschrank, in dem man seine Bücher der Allgemeinheit spenden kann. Ich habe sehr kritisch ausgemustert, denn von Büchern trenne ich mich ungern und einige Kilos in die Stadt getragen, in der Woche danach hatten alle einen neuen Leser gefunden, das fand ich sehr befriedigend!
    Lange Jahre habe ich an Freundschaften festgehalten, auch wenn ich genau wusste, sie tun mir nicht gut. Ich engagiere mich gerne für alles möglich, und auch im Freundeskreis bin immer diejenige, die die Geburtstagsgeschenke organisiert, Partys, Ausfüge, die Schulpflegschaft macht etc. Irgendwann habe ich angefangen nein zu sagen, weil es einfach zu viel wurde, ich emotional zuviel einggebracht habe und wenn etwas nicht geklappt hat, war es natürlich meine Schuld. Ich habe auch irgendwann die erste Freundschaft zu einer langjährigen „Freundin“ gekappt. Es fiel mir nicht leicht und das wurde mir allgemein übel genommen, aber im nachhinein war es der richtige Schritt. Heute sage ich oft nein, oder kümmere mich einfach nicht, was auch schon mal darin gipfelt, dass es dann kein Geschenk und keine spontan orgnaisierte Geburtstagsparty gibt. Ich mache jetzt nur noch die DInge woran mein Herz wirklich hängt, oder die mir einfach wichtig sind. Danach habe ich mich noch aus anderen „Freundschaften“ (denn in Wirklichkeit sind es keine) zurückgezogen und konzentriere mich auf die Menschen denen ich ebenfalls wichtig bin. Aber das fällt ganz schön schwer!

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  4. diepoe schreibt:

    Mich treffen solche Aussortier-Anfälle häufiger mal, betreffen dann aber in der Regel Schmuck, Taschen, Schuhe, Cds und Bücher. Das liegt einfach daran, dass ich bei solchen Sachen schneller entscheiden kann, dass ich mich sattgesehen oder gehört/gesehen habe. Bei Kleidung aber muss ich mich ja ganz oft trennen, weil ich nicht mehr reinpasse oder das Material schon vom vielen Waschen und Tragen einfach gelitten hat. Manchmal schaffe ich aber auch das Aussortieren von Klamotten.
    Aber ich habe ein kleine Kiste, in der Klamotten drin sind, die mich an etwas bestimmtes erinnern, zum Beispiel weil ich mir das TShirt in einem richtig schönen Urlaub gekauft habe. Es sind zur Zeit nur fünf Kleidungsstücke drinnen, aber die kommen nicht weg, basta!

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  5. Miss Emms schreibt:

    Sehr schönes Thema und tolle Antworten. Ich erkenne mich selbst in allen wieder. Ich bin zwar keine praktizierende Buddhistin, würde mich aber für diese „Religion“ entscheiden, wenn ich überhaupt müsste. Das Aussortieren von Dingen und Gefühlen, das Minimieren von Sachen (denn ich gebe Serv recht, wir brauchen nicht wirklich viel, vieles beruht auf Gier und nach der Suche von Glück), hat damit auch einen ganz bestimmten Sinn. Und nach Fenshui ist es heilsam, weil man eben nicht nur die Wohnung oder den Schrank ausmistet, sondern auch seine Seele und Platz für Neues (Veränderungen?) schafft. Mir gefallen diese Gedanken, egal, wie man sie nennt oder welcher Lehre sie unterliegen, und ich kann sie im praktischen Leben auch bestätigen. Natürlich habe ich Lieblingsklamotten, die ich ebenfalls bis zum Zerfall getragen habe. Aber irgendwann gibt man sich einen Ruck und verabschiedet sich davon. Bei Beziehungen ist/war das allerdings immer eine andere Sache. Viele langjährige Freundschaften/Beziehungen haben mir am Schluss nicht mehr gut getan, bei vielen litt ich auch erheblich darunter. Allerdings bin ich ein sehr loyaler Mensch und das ist die Crux daran. Als es dann aber soweit war, war es für mich ein unbeschreiblich bewusstes und befreiendes Gefühl und hat mich in meiner Entwicklung ein ganzes Stück weit nach vorne gebracht. Seitdem fällt es mir einfacher auch einmal „Nein“ zu sagen und abzuwägen, was für mich gut ist oder ob ich das überhaupt für mich möchte. Das brachte mich allerdings auch dazu, mich schneller von Menschen lösen zu können, die mir nicht gut tun.

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  6. Miss Emms schreibt:

    Ach so, noch ein Nachwort: Die Sache mit dem Wäschekorb, der gut zwei Jahre lang irgendwo stand: Das ist tatsächlich ein Tipp für Menschen, die sich nicht trennen können und funktioniert immer. Wer sich von Gegenständen partout nicht trennen kann, geht den Deal ein, die Sachen in eine Box o.ä. zu packen und zu verräumen (Keller, Schrank, dort, wo man nicht immer drüberstolpert). Alles, was nach einem Jahr immer noch in dieser Box ist, braucht man wirklich nicht mehr. Hat bis jetzt bei allen Sammlern geholfen. 🙂

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  7. nettebuecherkiste schreibt:

    Geht mir auch so. Ich muss mich unheimlich überwinden, um Sachen auszumustern. Ich weigere mich standhaft, mich von meinem dunkelgrünen Dufflecoat zu trennen, den ich vor 15 (!) Jahren im Auslandsaufenthalt in Schottland viel getragen habe. Der bleibt! 🙂

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  8. Birthesblogzeit schreibt:

    Schöner Bericht über etwas, das wohl jeden betrifft ;-). Ich habe auch öfter „Aufräum-Anfälle“, unregelmäßig, aber wenn, dann richtig. Bei Klamotten fällt es mir relativ leicht, allerdings habe ich auch solche Lieblings-Pullis o.ä., die seit Jahren im Schrank liegen, eigentlich nie angezogen werden und doch bleiben dürfen.
    Ansonsten werfen wir so gut wie nichts weg, mein Mann schimpft immer – aber: wenn ICH dann etwas wegwerfen will, kann ich ziemlich sicher sein, dass ER es begutachtet und meist irgendwo in „seinen Ecken“ aufhebt. Und wenn wir uns dann gemeinsam entschließen, uns von etwas zu trennen, z.B. ein alter Computerschrank, dann dauert es meist nicht lange und wir suchen genau so ein „Teil“ – in diese Fall hätten wir tatsächlich nur wenige Moate später einen Computertisch benötigt und trauerten unserem alten Möbel nach ;-).
    Und vor ca. 20 Jahren hatte ich in einem Aufräum-Anfall sogar einen Steiff-Teddybären mit Ton weggeschmissen – DAS werde ich nie vergessen und mir nie verzeihen… ;-).

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  9. TBW-Pur schreibt:

    ja ich sortiere aus und dann müssen diese Klamotten auch gleich in die Kleidertonne, sonst kram ich da ewig rum und heb doch wieder was auf, weil es ja mal wieder passen könnte ^^

    bei anderen *Kram* hau ich mit dem Hammer drauf, damit ich das ja nicht wieder einsortieren kann , oder ich geb sie zum DRK, wenn sie noch gut erhalten sind und die sie gebrauchen können …

    lg tb

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  10. Die Poe schreibt:

    🙂 So hab ich es bei meinem letzten Umzug auch gemacht. Die vielleicht-doch-behalten-Kisten waren nach einem halben Jahr immer noch unberührt im Schrank. Das war ihr „Todesurteil“ und es kam alles weg!

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  11. silke lion schreibt:

    Das sind Kommentare die mich genau ins Herz(und Hirn) treffen.
    Bei mir ist es immer so, dass ich zwar viel darum weiß, es aber nicht auf die Reihe kriege es umzusetzen und zu ändern.
    Der Bericht und die Kommentare haben mir sehr geholfen-danke.
    Liebe Grüße
    Silke

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  12. Pingback: Zeit für mich und Zeit für andere + Aus dem Leben einer Tante | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

  13. Herba schreibt:

    Danke und amen! Wenn’s nur nicht so schwierig wäre, gerade was Beziehungen betrifft *seufz*

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  14. Herba schreibt:

    I am glad I am not the only one who feel and behave that way.
    Sorting through things which belonged to a loved one who is gone is a real nightmare 😦 and I thought you handled it really brave when you wrote about it on your blog :*
    Reading books about minimalism sounds good, maybe I should give it a try too…

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  15. Herba schreibt:

    Bücher loszulassen habe ich mittlerweile gelernt – zum Glück. So ein Bücherschrank eignet sich natürlich bestens dafür, das finde ich echt klasse!
    Dafür wie Du das mit den ‚Freundschaften‘ handhabst, bewundere ich Dich *seufz*

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  16. Herba schreibt:

    Hihi, dann kriegt der Bekanntenkreis die Flohmarktmails, was eigentlich auch eine sehr gute Idee ist!
    DIe Idee mit der Kiste finde ich auch echt klasse, da muss ich mal drüber nachdenken

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  17. Herba schreibt:

    Das klingt wirklich gut Miss Emms.
    Mein Problem ist, dass ich zwar unter manchen Beziehungen leide, es aber nicht fertig bringe, sie zu kappen bzw auch beim Kappen leide, wenn ich mich dann mal dazu durchgerungen habe, was ziemlich gaga ist….

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  18. Herba schreibt:

    Ich wünschte, ich könnte alles so gut wegpacken wie die aussortieren Klamotten, dann wäre manches leichter. Aber die Klamotten waren auf jeden Fall ein guter Anfang 🙂

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  19. Herba schreibt:

    Das finde ich gut, denn bewußt an etwas festhalten, kann ja auch schön und wichtig sein.

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  20. Herba schreibt:

    Oh Gott, zum Glück bin ich beim Wegschmeißen allein verantwortlich, sonst würde vermutlich wirklich nie was wegkommen 🙂
    Dass man etwas wegschmeißt, was man dann später noch gebraucht hätte, kenne ich auch. Das kommt zwar selten vor, aber oft benutzt man dann diese seltenen Ausnahmen, um anderes Zeug behalten zu ‚können’…

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  21. Herba schreibt:

    Das mit dem Hammer sollte ich mir merken 🙂

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  22. Herba schreibt:

    Ich denke wissen ist schon ein guter Schritt. Mich frustiert es meist noch mehr, wenn man weiß, wo das ‚Problem‘ liegt und dann doch nicht schafft, es anzugehen oder was zu ändern.
    Aber ich bin auch echt froh, daß ich das hier mal aufgeschrieben habe und dass so viel Feedback kam

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  23. Herba schreibt:

    Danke an alle für eure Kommentare!!!
    Manche Tipps werde ich sicher mal ausprobieren und allgemein war es ganz gut, mal zu hören, dass es anderen auch so geht!

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